Ein neuer Treffpunkt für elektronische und klassische Musik: In diesem Sommer feiert das Between Mountains Festival seine Premiere – ein neues Festival, das den zukunftsgerichteten Geist des deutschen Detect Classic Festivals in die Schweiz bringt. Für einen Tag und eine Nacht verwandelt sich das malerische Holdenweid-Anwesen in Hölstein, Basel-Landschaft, in ein Event, das klassische, elektronische, Jazz-, Ambient- und experimentelle Musik miteinander verbindet. Am Fuße des Juragebirges gelegen, ist die Holdenweid ein ehemaliges psychiatrisches Sanatorium, das heute als kreativer Rückzugsort dient. Ihre bewegte Geschichte und die naturnahe Umgebung bieten die ideale Kulisse für ein Festival, das Neugier, Inspiration und Eskapismus durch Klang und Raum zelebriert.
Die Vision hinter dem Between Mountains Festival stammt von Dirigent Baldur Brönnimann und Kulturmanager Felix Heri. Nach Jahren der Zusammenarbeit bei der Basel Sinfonietta wollten sie etwas Neues schaffen: ein Festival, das die sozialen und intellektuellen Barrieren der klassischen Musik aufbricht und ihre Wahrnehmung neu definiert. Inspiriert durch ihre Begegnung mit dem Detect Classic Festival in Deutschland gründeten sie gemeinsam mit zwei Mitgliedern des Detect-Kernteams einen Verein in Basel. Das Ergebnis: eine Schweizer Adaption eines wegweisenden Konzepts – verwurzelt in gemeinsamen Werten, aber mit eigenem Namen, eigener Identität und eigenem Umfeld. „Es war uns wichtig, dass das neue Festival einen eigenen Namen trägt – auch wenn es zur Welt des Detect Festivals gehört –, da es dieselbe Grundidee teilt, aber ein anderes Format repräsentiert.“
So entstand der Name Between Mountains, der weit mehr als nur ein geografischer Hinweis ist. Dieses Festival versteht sich als Brücke – zwischen Genres, Publikumsgruppen und Generationen. Im Kern ist das Between Mountains Festival ein inklusiver Raum. Hier kennt Musik keine Grenzen. Es ist ein Ort für alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder Identität. Das Programm spiegelt diesen Geist wider – mit Performances, die zur Stille, zur Bewegung, zur Reflexion und zum Feiern einladen.
Das Publikum kann sich auf Live- und DJ-Sets von elektronischen und experimentellen Künstler*innen freuen, darunter die junge niederländische Künstlerin upsammy, die futuristische Klänge mit organischer Inspiration schafft, der in London geborene Multiinstrumentalist und Produzent D’Monk, der rohe Soul-Elemente mit vielfältigen Einflüssen kombiniert, der in Hamburg lebende Andi Otto, der elektronische Musik mit einem sensorerweiterten Cellobogen spielt, sowie die Berliner Synthesizer-Künstlerin und Komponistin Eva Geist.
Auf klassischer Seite treten u. a. die vielseitige slowenische Cellistin Ema Grčman, der deutsche Pianist Kai Schumacher sowie das Detect Ensemble auf. Eine starke Schweizer Präsenz zeigen das Zürcher Streichensemble Turicum Quartet, das Junge Kammerorchester Baselland, Sevi & DJ Gudlyfe sowie Mumbi Kameri & BanzaiXX vom Schmusi Kollektiv – ebenso wie die Zürcher DJ und Labelgründerin mishy misch, die das Festival fest in seinem lokalen Kontext verankern. Von intimen Auftritten bis zu kraftvollen Dancefloor-Momenten lädt die kuratierte Vielfalt dazu ein, sich zwischen Genres, Räumen und Bewusstseinszuständen zu bewegen.
Mit einer klaren Vision im Zentrum möchte das Between Mountains Festival einen Raum für Zuhören, Austausch und Entdeckung schaffen – ein neues Format innerhalb der Schweizer Kulturlandschaft.
19. Juli – Holdenweid, Hölstein, Schweiz
Tickets: https://detectclassic.com/betweenmountains/shop

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