Das Hoesch-Museum präsentiert ab 1. März 2026 die Ausstellung „Wie’s innen aussieht, geht niemand was an…“. 50 Jahre nach ihrer Entstehung eröffnen historische Fotos einen seltenen Blick auf den Alltag der Dortmunder Griechen von 1976.
Das Hoesch-Museum präsentiert eine Auswahl von Bildern der Dortmunder Fotografen Jürgen Spiler und Thomas Strenge. Sie zeigten bei den „Dortmunder Auslandskulturtagen“ im Jahr 1976 Schwarz-Weiß-Aufnahmen und hielten erstmals Szenen aus Freizeit, Schule, Arbeit, Familie und Gemeindeleben der griechischen Community fest.
50 Jahre später zeigt die Ausstellung einen erweiterten Blick auf die damaligen Aufnahmen. Sie dokumentiert, wie sich Lebensrealitäten und gesellschaftliche Teilhabe verändert haben — und lädt Besucherinnen und Besucher ein, bekannte Gesichter oder Orte wiederzuentdecken.
Die Bilder dokumentieren eindringlich die Lebensrealität einer ersten Migrantengeneration. Fast 300 zusätzliche Fotos, die Jugendliche 1976 von ihrer Stadt machten, ergänzen die Schau. Eine Hörstation des Deutschlandfunks beleuchtet zudem die Erfahrungen griechischer „Gastarbeiterinnen“ und erweitert die fotografische Rückschau um akustische Zeitzeugnisse.
Umfangreiches Rahmenprogramm
Führungen mit den Fotografen, ein Erzählcafé mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, eine Lesung von Nachkommen der Gastarbeitergeneration sowie ein Dokumentarfilm mit anschließendem Gespräch vertiefen die Themen der Ausstellung und schlagen eine Brücke in die Gegenwart.
Kurzinfos
Die Ausstellung „Wie’s innen aussieht, geht niemand was an…“ läuft vom 1. März bis 28. Juni 2026 im Hoesch-Museum Dortmund (Eberhardstraße 12). Der Eintritt ist frei.
Quelle: dortmund.de/hoeschmuseum

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