Die dreizehnte Ausgabe des internationalen Architekturfilmfestivals lädt Film- und Architekturbegeisterte zum Verweilen, Schauen und Austausch unter freiem Himmel ein. Im Fokus dieses Jahr: Die Welt der Vorstädte.
Der Traum vom Eigenheim in der Vorstadt: ruhige Straßenzüge, freundliche Nachbar*innen, Vorgärten und natürlich Garagen soweit das Auge reicht. Mit Beginn der 1950er Jahre startete eine rasante Suburbanisierungswelle in den Vereinigten Staaten, die sich kurz darauf auch in Europa und Österreich fortsetzte. Einkaufszentren, Gewerbeparks und ein stetig wachsendes Straßennetz begleiten die Entstehung der Vororte. Die Abhängigkeit vom Auto wächst. Wofür steht „Suburbia“ – für das Idyll einer Wohngegend oder für übermäßigen Flächenverbrauch? Welche Auswirkungen hatte und hat die damit einhergehende Verkehrsplanung auf Städte und Landschaften sowie auf das globale Klima? Wie sieht es mit der historischen Entwicklung der Suburbs aus und mit den strukturellen Ungleichheiten, die damit räumlich manifestiert wurden, wie den dort gelebten Gender-Rollen und dem inhärenten Rassismus? Wer ist Teil dieser vermeintlich „heilen Welt“ und wer nicht?
Kuratorinnen: Lene Benz, Marlene Rutzendorfer
In Kooperation mit wonderland – platform for european architecture und dem MuseumsQuartier Wien
Im Zusammenhang mit der Ausstellung: Suburbia. Vom American Dream zu Peak Oil
Mi 30.07., 06.08., 13.08., 20.08., jeweils ab 20:30
Architekturzentrum Wien - im Hof
Bei Schlechtwetter im Az W Podium
Eintritt frei
Quelle und weitere Informationen: https://www.azw.at/de/termin/architektur-film-sommer-2025/

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