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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Am 17. Mai wurde an der Kunststätte Bossard die Ausstellung „Weite und Licht. Die Kunstsammlung des NRD“ eröffnet. Bis zum 14. Oktober 2018 zeigt die Kunststätte norddeutsche Landschaften aus der Kunstsammlung des NDR und beleuchtet damit auch die Zeit des Nationalsozialismus.

 

Gezeigt werden namhafte Künstler wie Fritz Mackensen, Paula Modersohn-Becker, Erich Heckel oder Klaus Fußmann. Auch bedeutende Hamburger Künstlerinnen und Künstler wie Friedrich Ahlers-Hestermann, Dorothea Maetzel-Johannsen, Karl Kluth oder Horst Janssen sind vertreten. Die knapp 60 ausgestellten Werke decken technisch und stilistisch ein breites künstlerisches Spektrum ab. In den Arbeiten wird der sich wandelnde Umgang mit dem Motiv der Landschaft deutlich: mal patriotisch-heimatverbunden, mal expressionistisch-modern und mal als Ablehnung der Abstraktion.
 

Dr. Gudula Mayr hieß als Leiterin der Kunststätte Bossard die rund 80 Gäste der Ausstellungseröffnung willkommen. Es folgten Grußworte des Regionaldirektors der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Cord Köster, und der Leiterin des NDR Studios Lüneburg, Regine Schramm.
 

Eine inhaltliche Einführung in die Ausstellung gab Branka de Veer, die Kuratorin der NDR Kunstsammlung: Seit nunmehr 20 Jahren zeigt der NDR seine Kollektion „Weite und Licht“ im Sendegebiet und versucht dabei stets, die Ausstellungen an die jeweiligen Museen und Ausstellungshäuser anzupassen. Für die Kunststätte Bossard sollte erstmals ein besonderes Augenmerk auf die Landschaftsbilder der 1930er Jahre gelegt werden. Dabei werden die verschiedenen Traditionslinien der Landschaftsmalerei aufgezeigt, die von der Kunst des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart reichen.

Ausgehend von den Werken wird auch nachgezeichnet, welche Künstlerinnen und Künstler die innere Emigration suchten, wer verfolgt oder gar ermordet wurde und wer aktiver Unterstützer des Regimes war. Ob und in wie weit sich dies in den Landschaftsbildern spiegelt, gilt es in dieser Ausstellung zu entdecken.
 

Abschließend stellte Branka de Veer fest: „Alle modernen malerischen Errungenschaften haben die 1930er Jahre überlebt.“ „Nur die sentimentale Heimatkunst, den ‚banalen Naturalismus‘, den die NS-Kunst propagiert hatte, den gibt es nicht.“
 

Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnung von Lena Hildebrand (Sopran, 15 Jahre) und Christina Wang (Klavier, 16 Jahre), preisgekrönten Schülerinnen der Jugendmusikschule Hamburg.
 

Die Ausstellung ist bis zum 14. Oktober 2018 immer mittwochs bis sonntags zwischen 11 und 18 Uhr zu besichtigen. Am 26. August und am 9. September gibt es jeweils um 16 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung.

17.5.-14.10.2018, Mi-So 11-18 Uhr,

Regulärer Museumseintritt 8 €, Besucher unter 18 Jahren frei.
 

Öffnungszeiten:

März-Oktober Mi-So 11-18 Uhr, November-Februar So 11-16 Uhr.

Regulärer Eintritt: 8 €, Gruppen ab 15 Pers. 7 € p.P., ermäßigt 5 €,

Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Freundeskreises frei

Anfahrt: A7, Abfahrt Ramelsloh oder A1, Abfahrt Dibbersen.

Bitte folgen Sie der Ausschilderung.

 

Kunststätte Bossard - das einzigartige Gesamtkunstwerk in Jesteburg, Metropolregion Hamburg, 2012 ausgezeichnet mit dem Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe „Europa-Nostra-Preis“, bietet einmaligen Kunst- und Naturgenuss. Auf einem ca. 3 ha großen Heidegrundstück, mitten im Wald gelegen, verwirklichten Johann Michael Bossard und seine Frau Jutta Bossard-Krull ihren Lebenstraum von einer Stätte, an der die verschiedenen Künste Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst zu einer Einheit verschmelzen.


Kunststätte Bossard

Bossardweg 95

21266 Jesteburg

Quelle: Kunststätte Bossard

 

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