Festivals, Medien & TV Magazin
- Details
- Geschrieben von: Christel Busch -

Schafe sind die Stars des isländischen Eröffnungsfilms „Sture Böcke" von Grímur Hákonarson. Dass Hund und Herrchen sich äußerlich angleichen, ist ein bekanntes Phänomen. Aber Schafe und ihre Züchter?
Stark vertreten waren wie jedes Jahr wieder die skandinavischen Länder und Island, Filme des Filmforums und der norddeutschen Sektion. Hinzu kamen Produktionen der baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen. Insgesamt standen einhundertachtzig Filme auf dem Programm der 57. Nordischen Filmtage Lübeck: Spielfilme und Dokumentationen, Retrospektiven, Kurzfilme, Kinder- und Jugendfilme. Ein Mammutprogramm. Das Publikum hatte – wie immer – die Qual der Wahl.
- Details
- Geschrieben von: Mirjam Kappes -
Als TV-Festival hat sich die Cologne Conference einen Namen gemacht, erhält aber inzwischen deutlich mehr Einreichungen aus dem Spielfilm-Bereich. Der Trend zeigt: Wenn schon Fernsehen, dann bitte in anspruchsvoller Serienproduktion.
„Crime Crime Crime, und ein bisschen Mystery-Einschlag“ – für Festivaldirektorin Martina Richter liegt die Entwicklung der gegenwärtigen TV-Landschaft klar auf der Hand. Beim Internationalen Film- und Fernsehfestival Köln, kurz Cologne Conference, will man den weltweit wichtigsten Trends in Fernsehen und Film auf der Spur sein, und das heißt für den Bereich TV: Komplexe Serien mit vielschichtigen Erzähluniversen für ein anspruchsvolles Publikum, gerne auch mit gesellschaftlich brisanten Themen.
- Details
- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Es ist schon irritierend, wenn eine Kunstmesse, die sich explizit außerhalb des kommerziellen Kunstbetriebes verortet, ihren Katalog ausgerechnet mit dem Konterfei der Kultursenatorin schmückt. Auf dem Cover wohlgemerkt und seitengroß.
Blanke Ironie oder untertänigster Dank an Barbara Kisseler für die großzügige Förderung? Im Zweifel beides! Bei P/ART, der Producers Artfair, die noch bis zum 27. September im ehemaligen Bille-Kraftwerk in Hamburg-Hammerbrook stattfindet, sind Gedankenkapriolen und „Steine des Anstoßes“ ausdrücklich gewollt.
- Details
- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

„Urlaub mit Sonne drin“, lautet der Slogan von Burgenland-Tourismus. Den Premierengästen der beiden größten Open-Air-Festspiele im östlichsten Bundesland Österreichs blieb nur die Sonne im Herzen: Eine schwere Wetterfront machten „Tosca“ in St. Margarethen und die „Nacht in Venedig“ im benachbarten Mörbisch zu einem in jeder Hinsicht unvergesslichen Erlebnis.
Nirgendwo ist Österreich so flach wie im Burgenland, dem an seiner Einwohnerzahl gemessen kleinsten Bundesland der Alpenrepublik. Im Vergleich mit den Skihochburgen im Westen Österreichs ist die Wirtschaftskraft des ehemaligen „Deutsch-Westungarn“ entsprechend schwach. Doch was dem vom Weinbau geprägten Gebiet rund um den Neusiedler See an Berggipfeln fehlt, macht es mit Gipfeln kultureller Art wieder wett.
- Details
- Geschrieben von: Dagmar Reichardt -

Was haben Anna Maria Mühe und die „NSU“ (Nationalsozialistischer Untergrund), Rolf Becker und die Nazis, Christian Wulff und Norderney gemeinsam? – Antwort: Sie kommen auf dem 26. Internationalen Filmfest Emden Norderney zusammen, um über ihre Filmprojekte zu sprechen. Zum Teil machen sie in der historischen Landschaft Ostfrieslands gar gemeinsame Sache, und dabei geht es um Politik…
Jedes Jahr treffen sich bekannte Schauspieler, Branchenneulinge, Filmschaffende, Kritiker und Festivalgäste eine Woche lang in Deutschlands westlichster Seehafenstadt Emden. Beim beliebten „Film-Tee” oder, Friesisch ausgedrückt, „lecker Koppke Tee mit Kluntje und Rohm”, trank dieses Jahr Ehrengast Anna Maria Mühe – als frisch gekürte Preisträgerin des Emder Schauspielpreises 2015 – drei Tassen vom geblümten Rosenservice und plauderte dabei vor zahlreichen Zuschauern im Emder „Forum” mit Moderatorin Jenni Zylka über ihr neuestes, Aufsehen erregendes Filmprojekt.
- Details
- Geschrieben von: Claus Friede -

Das Filmfest Emden-Norderney öffnete in dieser Woche zum 26. Mal die Kinopforten. Wie kaum ein anderes Filmfestival im Norden zeichnet sich Emden nicht allein durch die Fokussierung auf Publikum und weniger auf Branche aus, sondern insbesondere auf eine gute, wohlüberlegte Programmatik.
Eröffnungsfilme bei Festivals werden recht gerne im Fach Komödie gewählt, ein lustiger und heiterer Einstieg ist da der bevorzugte verlässliche Freund und sorgt für gute Stimmung. Das Filmfest im äußersten Nordwesten der Republik geht da oft vielschichtigere Wege – heiteres Lachen nicht weniger ausgeschlossen.
- Details
- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Als „Sehnsuchtsort der Hamburger“ hat Tina Heine, Geschäftsführerin des Elbjazz Festivals, den Hafen einmal bezeichnet, und das ist er wohl auch. Wenn das Wetter mitspielt, gibt es keine schönere Location für ein internationales Musikfestival. Kommendes Wochenende werden wieder Tausende von Besuchern auf das Festivalgelände bei Blohm+Voss pilgern – denn Elbjazz kennt bekanntlich kein schlechtes Wetter.
Wer es einmal erlebt hat, will immer wieder dabei sein: Wo sonst fährt man schon mit der Barkasse zum Konzert und erlebt bereits auf der Überfahrt Wasser, Wind und Volksfeststimmung satt. Ganz zu schweigen von den vielen international renommierten Musikern und Bands, die am 29. und 30. Mai wieder einmal die Hafenmeile zum Swingen bringen – allen voran Dee Dee Bridgewater, die charismatische Sängerin aus den USA.
- Details
- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Als Adsche Tönnsen wurde er zum Lieblings-Bauern der TV-Nation. Jetzt feiert Peter Heinrich Brix seinen 60. Geburtstag – und wird vom NDR mit einem Themenabend geehrt.
- Details
- Geschrieben von: Mirjam Kappes -

Starpräsenz, Gala-Premieren und ein über 400 Filme starkes Programm: Die 65. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) legt einen gewohnt starken Auftritt hin. Aber was bleibt nach elf Festivaltagen hängen? Ein Rückblick.
Pünktlich zum Startschuss am 5. Februar machen wir uns auf den Weg zur Berlinale, im Gepäck das dicke Programmheft und einen Haufen guter Ratschläge: Nicole Kidman, James Franco und Werner Herzog könne man bei der Premiere von „Queen of the Desert“ erwischen, für Terrence Malicks „Knight of Cups“ haben sich Nathalie Portman und Christian Bale angekündigt, und zum Eröffnungsfilm „Nadie Quiere La Noche“ (Nobody Wants the Night) ist Hauptdarstellerin Juliette Binoche vor Ort.
- Details
- Geschrieben von: Claus Friede -

„Aller guten Dinge sind drei“ heißt es – in dem folgenden Fall waren bereits eins und zwei guter Ding und sehr erfolgreich und drei sollte als Potenz für viele weitere stehen.
Die Rede ist von der dritten Auflage des „Valletta International Baroque Festivals“, das soeben in Maltas Hauptstadt Valletta zu Ende gegangen ist. Das Festival passt wie ein Maßanzug zu Ort, Zeit und Raum, denn Valletta ist barock pur. 1566 gebaut bildet sie – mit ein paar wenigen Ausnahmen – ein vollkommen erhaltenes und authentisches Stadtensemble jener Epoche und ist zu Recht UNESCO Weltkulturerbe. Sie war nach Fertigstellung eine der schönsten und zugleich wehrhaftesten Städte Europas. Bis heute hat sie an Schönheit und Charme wenig eingebüßt.
- Details
- Geschrieben von: Mirjam Kappes -

Das Hamburger Cinefest widmet sich dieses Jahr dem Dokumentarfilm: Beleuchtet wird die Entwicklung der Gattung an historischen Beispielen der deutschen und europäischen Filmgeschichte.
Leichte, mobile 16mm-Kameras und tragbare Tonbandgeräte: Durch neue technische Möglichkeiten begann für den Dokumentarfilm in den 1960er-Jahren eine besonders produktive Phase. Dadurch, dass dokumentarische Aufzeichnungssituationen und -prozesse für Filmemacher nun flexibler gestaltbar wurden, änderten sich auch filmische Darstellungspraktiken und Herangehensweisen. Gleichzeitig markierten die 60er auch eine Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Umwälzungen: Proteste gegen den Vietnamkrieg, gegen Atomkraft oder für eine liberalere Gesellschaftsordnung prägten den öffentlichen Diskurs.
- Details
- Geschrieben von: Christel Busch -

Die Nordischen Filmtage Lübeck – das europaweit größte Festival für Filme aus Skandinavien und dem Baltikum – sind zu Ende.
Vom 29. Oktober bis zum 2. November 2014 zeigten die Filmtage ein buntes Potpourri aus skandinavischen und baltischen Filmen, norddeutschen Filmen und NDR-Produktionen: insgesamt 173 Filme, darunter Spielfilme und Kurzfilme, Retrospektiven, Kinder- und Jugendfilme sowie Dokumentationen. Ausstellungen, Konzerte und Lesungen boten ein attraktives Rahmenprogramm.
- Details
- Geschrieben von: Claus Friede -

Zum siebten Mal startete das ZEBRA Poetry Film Festival in Berlin vom 16. bis 19. Oktober 2014.
Das alle zwei Jahre stattfindende Filmfestival der Dichtkunst wird von der Literaturwerkstatt Berlin durchgeführt und genießt mittlerweile einen guten internationalen Ruf. Das zeigt sich nicht allein an der Auswahl der Bewerber, sondern auch daran, dass das „Zebra“ als Gast auf anderen Festivals eingeladen wird und sich dort großer Beliebtheit erfreut. Und dies zu Recht!
- Details
- Geschrieben von: Claus Friede -

Es gehört zu den eindruckvollsten, internationalen Dokumentarfotografie-Festivals in Europa – und das seit vielen Jahren: das Noorderlicht International Photofestival.
Die Qualität betrifft nicht allein die der Fotos, die sorgsam ausgewählten thematischen Inhalte und die politisch-gesellschaftlichen Fragestellungen, es betrifft auch die ausgewählten, sehr unterschiedlichen Orte im niederländischen Leeuwarden und Groningen, die jeweils eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Inhalt und Präsentation eingehen.
