Kultur Blog
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- Geschrieben von: Anna Grillet -
Academy Awards 2021: „Nomadland” wurde als bester Film ausgezeichnet, Chloé Zhao für die beste Regie und Frances McDormand als beste Hauptdarstellerin.
„Nomadland” ist eine zärtlich raue Ode an den Pioniergeist der Wanderarbeiter. Ob in Arizona oder Kalifornien, der Finanzcrash 2008 zerstörte ihre bürgerliche Existenz. Die ehemaligen Mittelständler sind älter, weit über sechzig, sie geben nicht auf, nehmen Verlust und Armut als Herausforderung, durchqueren von nun an das Land in einfachen umgebauten Vans auf der Suche nach Jobs, Freiheit, neuen Werten, jener nie gekannten Unabhängigkeit. Zhaos visuell eindringliches Roadmovie berührt zutiefst in seiner poetischen Verflechtung von Realität und Fiktion, Western Mythos und Traditionsbruch.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
Die in Hamburg lebende Künstlerin Dagmar Schuldt stellt zeitgenössische Kunst im Museum für Hamburgische Geschichte aus. Erwähnenswert, ungewöhnlich und daher herauszustellen, weil es die seltenste Ausstellung dieser Art im Hause ist.
Das Konzept der Künstlerin ist konsequent fokussiert, durchdacht, vielschichtig angelegt und umgesetzt.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Das Museum der Arbeit in Hamburg stellt sich der Vergangenheit des eigenen Hauses.
Seit Eröffnung des Berliner Humboldtforums steht die koloniale Vergangenheit Deutschlands wieder im Fokus des öffentlichen Interesses.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
In einer vielseitigen Ausstellung stellt das Staatliche Museum Schwerin bis in den Herbst hinein mit künstlichem Licht arbeitende Kunstwerke vor.
Fünfzehn Künstlerinnen und Künstler reflektieren mit der Hilfe von viel Technik das Verhältnis des Menschen zur Natur; und in einigen Fällen werden die Besucher eingeladen, in einen Dialog mit den Arbeiten zu treten.
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -
Mit „Why should I hesitate: Putting Drawings to work“ zeigen die Hamburger Deichtorhallen die bislang umfassendsten Ausstellung des Südafrikaners William Kentridge, einem der vielseitigsten und bedeutendsten Künstler unserer Zeit.
Eine sensationelle Schau! Hoffentlich wird sie bald wieder vollumfänglich geöffnet und kann einem breiten Publikum vor Augen führen, was ihnen bislang an kulturellere Bildung versagt blieb!
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Als ein Plädoyer für mehr Toleranz und Gelassenheit versteht sich eine Sonderausstellung im St. Annen-Museum in Lübeck.
Gegen sexuelle Vorurteile aller Art möchte eine Zusammenstellung des Lübecker Völkerkundemuseums angehen. Sie demonstriert, dass viele Kulturen mehr als nur zwei Geschlechter kennen, Homosexualität tolerieren und auch den Wechsel (vielleicht sogar mehrfachen Wechsel) zwischen den Geschlechtern akzeptieren. Als Beispiele dienen einerseits die fernöstlichen Kulturen – vor allem in China, Japan und Indien – sowie Afrika. Auch Lübeck kommt vor, denn als Hafenstadt fand sich in ihr seit dem Mittelalter Prostitution, und auch dieser gegenüber scheint es bis heute Vorurteile zu geben.
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- Geschrieben von: Thomas Janssen -
Computermusik am Rand der Metropolregion: Ein Portrait des Elektroakustik-Komponisten aus dem Wendland.
„Die Technik hilft, im Augenblick zu verharren – und das ist ja eines der Kernthemen der Romantik.“ Der Romantik eines Franz Schubert etwa, dessen B-Dur Klaviersonate (D 960) für Clemens von Reusner in den vergangenen Monaten ein permanenter Begleiter war. Der Komponist elektroakustischer Musik aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg arbeitet an einer Auftragskomposition, die sich an dieses Klavierstück „anlehnt“, wie es von Reusner formuliert.
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- Geschrieben von: Jörn Rieckhoff -
Im Januar 2021 ist im Ballettzentrum Hamburg ein neues Probenvideosystem an den Start gegangen. Frédéric Couson, Leiter der Tonabteilung des Hamburg Ballett, hat die „Dancing Cloud“ mit Projektpartnern wie der Kulturbehörde Hamburg entwickelt. Er erläutert, warum das System nicht nur technologisch innovativ ist, sondern auch künstlerisch neue Perspektiven eröffnet.
Ein Gespräch von Jörn Rieckhoff (Kommunikation und Dramaturgie beim Hamburg Ballet) mit Projektleiter Frédéric Couson.
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- Geschrieben von: Claus Friede -
In den vergangenen fünfzig Jahren fand, sichtbar für jedermann, von urbanen Metropolen bis kleineren Städten ein immenser Wandel statt.
Fokussiert werden soll in diesem (keinesfalls vollständigen thematischen) Beitrag jene Veränderungen, die die Idee und Nutzung von öffentlichen Räumen betreffen und Fragen nach Identität stellen.
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Einem großartigen, leider fast ganz vergessenen Künstler widmet die Kieler Kunsthalle eine aufregende Ausstellung: Albert Aereboe und dem „Zauber der Wirklichkeit“.
Wer sich die Kieler Sonderausstellung ansieht, stellt sich vor allem eine Frage: Warum ist der Name dieses Künstlers fast unbekannt?