NewsPort - Kunst & Kultur aktuell
Kulturmagazin für den deutschsprachigen Raum
Britta Rex: Madame Pele Project – She Who Shapes The Land
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- Geschrieben von: Redaktion -
Madame Pele, die mächtige hawaiianische Göttin der Blitze, des Feuers, des Windes und der Vulkane als treibende Energie hinter diesem Album. Britta Rex sucht diese wilde Energie und wir wohnen unmittelbar einem musikalischen Urknall bei, aus dem sich alles Weitere ergibt.
Eine große Stimme ist ein Geschenk. Doch selbst wenn man über besondere vokale Voraussetzungen verfügt, bedarf es auch der Fähigkeit, des Willens und nicht zuletzt des Selbstvertrauens, sie in ein expressives Medium zu transformieren, mit dem man nicht nur Melodien, sondern auch Texte und nonverbale Gefühlszwischenräume ausdrücken kann. Dass Britta Rex über all diese Gaben verfügt, hat sie bereits auf mehreren Alben bewiesen. Umso überraschender ist es, wenn sie nun auf ihrer neuen Platte „She Who Shapes The Land“ mit dem ihr gegebenen Instrumentarium in ganz neue Sphären aufbricht.
Die Geburtstagsgala von Cecilia Bartoli in Salzburg
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- Geschrieben von: Salzburger Festspiele -
Der 8. August stand ganz im Zeichen von Cecilia Bartoli: Die Sängerin und künstlerische Leiterin der Pfingstfestspiele wurde vom Salzburger Publikum in der Gala-Vorstellung der Rossini-Oper „Il viaggio a Reims“ bejubelt.
Außerdem vom Direktorium der Salzburger Festspiele mit der höchsten Auszeichnung der Salzburger Festspiele geehrt und von ihren Ensemblekollegen sowie langjährigen Wegbegleitern musikalisch beschenkt: Rolando Villazón, Plácido Domingo, Pretty Yende, Antonio Pappano, Lang Lang und Maxim Vengerov feierten Cecilia Bartoli.
Wer weiß schon, was ein Leben ist
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- Geschrieben von: Redaktion -
Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild.
Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich dem Leben, dem Werk und dem Denken Paula Modersohn-Beckers (1876–1907) an.
Chants de la Nuit – nächtliche Gesänge. Die Oboe und die menschliche Seele
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- Geschrieben von: Hasko Witte -
Es gibt Orte, die einen nicht loslassen. Für den Mainzer Oboisten Juri Vallentin ist es das Conservatoire de Paris – jenes ehrwürdige Haus, durch dessen Gänge die Geschichte der französischen Musik noch immer zu wehen scheint.
Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Paul Dukas, Olivier Messiaen – sie alle wirkten hier. „Das Conservatoire ist ein wahnsinnig energetischer, aufgeladener Ort. Wenn man dort durch die Gänge geht, spürt man die Geschichte all dieser Komponisten", erinnert sich Vallentin an die Zeit seines Studiums in Paris.
Rachid Benzine: „Der Buchhändler von Gaza“
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- Geschrieben von: Marion Hinz -
Der vielfach preisgekrönte marokkanisch-französische Schriftsteller Rachid Benzine zählt zu den angesehensten Politologen und Islamwissenschaftlern Europas.
In seinem nur 124 Seiten umfassenden Roman „Der Buchhändler von Gaza“ beschreibt und umkreist er für uns Leser die menschlichen und politischen Verhältnisse zwischen Israelis und Palästinensern. Dies geschieht allerdings aus alleiniger Perspektive eines Palästinensers. Mit dieser Vorgehensweise vermittelt und verursacht der Autor unterschiedlichste Gefühle.
Līva: Unspoken
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- Geschrieben von: Redaktion -
Auf ihrem Debütalbum ‚Unspoken‘ erzählt LīVA mit Trompete und Flügelhorn von Emotionen und persönlichen Erlebnissen. Eigene Kompositionen treffen auf Einflüsse aus Jazz, lettischer Pop- und Volksmusik sowie auf ein Billy-Joel-Cover.
Eine Leidenschaft, zwei Instrumente. Līva Strazdiņa, Ur-Berlinerin mit lettischen Wurzeln, spielt Trompete und Flügelhorn und komponiert außerdem. Zu welchem Instrument Līva greift, hängt davon ab, welche Stimmung sie übertragen möchte.
Daniel Nikolaus Chodowiecki: Kunst – Familie – Moral
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- Geschrieben von: Redaktion -
Voller Anmut tanzt ein elegant gekleidetes Paar durch den Saal. Im Hintergrund wird getuschelt. Dabei fällt ein wenig schmeichelhafter Begriff für den jungen Mann ein: „Windbeutel!“ – Man muss unwillkürlich bei dieser Szene schmunzeln.
Die Darstellung gehört zu einer Bilderserie, die 1781 in einem Taschenkalender erschien. Sie verspricht, zwölf Möglichkeiten aufzuzeigen, „seine Liebe anzutragen – oder um ein Herz, oder eine Hand, oder einen Geldbeutel anzuhalten.“
Daniil Trifonov und das Mahler Chamber Orchestra
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- Geschrieben von: Marion und Ernst-Günter Hinz -
Nach vier Wochen Spielzeit – zur Halbzeit – hat das SHMF sich und den Zuhörern einen weiteren musikalischen Höhepunkt geschenkt.
Danill Trifonov spielte höchst intensiv das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 von Johannes Brahms mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding.
Line Baugstø: Evil Grandma
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- Geschrieben von: Gabriele Haefs -
Die Anfangsszene ist typisch für Monas Leben: Ein Kollege aus dem Büro geht in den Ruhestand: große Feier, Abschiedsgeschenke, schöne Reden. Während Mona überlegt, ob es wohl für sie der Fall sein wird, dass sie in wenigen Jahren so weit ist, auch so einen Abschied geben wird, räumt sie leere Gläser zusammen.
Darauf eine junge Kollegin: „Schön, dass du aufräumst, wir wollen nämlich noch woanders hin.“
Die leisen und die lauten Töne auf der 61. Biennale von Venedig: In Minor Keys
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- Geschrieben von: Frauke Hartmann -
Als hätte sie es geahnt: Der Titel der diesjährigen Biennale von Venedig, „In Minor Keys“, zu Deutsch „In der Tonart Moll“, ist mehr und mehr zu einem Menetekel, zum teilweise traurigen und aufrüttelnden Vorzeichen des wohl bedeutendsten europäischen Kunstereignisses geworden.
Im Mai des vergangenen Jahres, als Koyo Kouoh, die erste afrikanische Kuratorin der Biennale, ihr Konzept der Öffentlichkeit vorstellen wollte, lag sie im Sterben und hatte es an ihre fünf engsten MitarbeiterInnen übergeben.
Tim Blanning: August der Starke
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- Geschrieben von: Stefan Diebitz -
Der britische Historiker Tim Blanning erzählt die Lebensgeschichte Augusts des Starken und erklärt zugleich den Ursprung noch heute aktueller Konflikte.
August der Starke (1670–1733) war nicht nur Kurfürst von Sachsen, sondern auch König von Polen. Zumindest ist sein Name bis heute fast jedem bekannt, aber was wissen wir wirklich über ihn als Person? War er wirklich so außergewöhnlich stark, dass er Hufeisen mit bloßer Hand verbiegen konnte, und hat er tatsächlich Hunderte von Kindern gezeugt?