Der Hauptstadtkulturfonds vergibt im zweiten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2016 rund 4,5 Millionen € für 55 Projekte. Der Gemeinsame Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds hat unter dem Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, über die zum 1. Oktober 2015 eingereichten Anträge beim Hauptstadtkulturfonds entschieden.
Dem Gemeinsamen Ausschuss gehören weiter an: Staatsministerin Prof. Monika Grütters, Staatssekretär Tim Renner und MinDir. Dr. Günter Winands.
“Mit dieser Entscheidung des Gemeinsamen Ausschusses werden wieder wichtige Projekte in den Berliner Kultureinrichtungen und innovative und aufregende Vorhaben von Antragstellern aus der Freien Szene gefördert, die ohne diese Unterstützung durch den Hauptstadtkulturfonds nicht möglich wären. Ich danke dem Bund ausdrücklich dafür, dass mit dem Hauptstadtkul-turfonds ein wichtiges Förderinstrument in der Bundeshauptstadt eingerichtet wurde, das für die kulturelle Szene Berlins von großer Bedeutung ist”, so der Regierende Bürgermeister.
“Die Finanzierung des Hauptstadtkulturfonds durch den Bund dient der Repräsentation des Ge-samtstaates in der Hauptstadt. Die vitale und dynamische Berliner Kunstszene soll aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Künsten präsentieren und kreative Prozesse weit über Berlin hinaus anstoßen. Ich bin sicher, dass die im Jahr 2016 geförderten Projekte erneut einen Überblick zeitgenössischer künstlerischer Positionen und einen Einblick in die Vielfalt kreativen Schaffens in der Hauptstadt geben werden”, äußert sich die Staatsministerin.
Es lagen 287 Anträge mit einem Antragsvolumen von rund 21,1 Millionen € vor.
Unter der Leitung des Kurators, Dr. Joachim Sartorius, haben die Mitglieder der Jury über die Anträge beraten:
- Eva Behrendt, freie Journalistin und Redakteurin bei “Theater heute”
- Ketan Bhatti, Musiker und Komponist
- Nezaket Ekici, Bildende Künstlerin
- Dr. Anette Hüsch, Kunst- und Medienwissenschaftlerin, Direktorin der Kunsthalle zu Kiel
- Marie Luise Knott, freie Autorin, Kuratorin, Journalistin und Übersetzerin
- Frank Weigand, Journalist, Tanzkritiker und Übersetzer.
Der Hauptstadtkulturfonds fördert innovative Projekte unterschiedlicher künstlerischer Sparten. Die Projekte leisten dabei stets einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung künstlerischer Ansätze und Perspektiven und damit nicht zuletzt auch gesellschaftlicher Diskussionen. Die vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Projekte machen einen gewichtigen Teil dessen aus, wofür Berlin als internationale Kulturmetropole heute steht.
Quelle: Der Regierende Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten
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