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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Yuja Wang mit Rachmaninov  und Prokofiev

Zwei solch massive Brocken der Konzertliteratur für Klavier hört man selten in einem einzigen Konzert. Yuja Wang und Gustavo Dudamel – beide längst etablierte Jung-Stars der Deutschen Grammphon – haben für ihre erste gemeinsame Aufnahme ausgesucht: das dritte Klavierkonzert von Sergei Rachmaninov und das zweite von Sergei Prokofiev. Aufgenommen wurde live im Februar 2013 in der venezolanischen Hauptstadt Carácas, in der Sala Simón Bolívar des Centro de Acción Social por la Musica. Yuja Wang, die chinesische Ausnahme-Pianistin, wird begleitet von Dudamels „Simón Bolívar Symphony Orchestra“, dem Vorzeige-Ensemble des überall bewunderten venezolanischen „Sistema“.

 
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Johannes Brahms – Ein Deutsches Requiem

Die Zeit der Romantik ist nicht nur in der Musik, sondern auch in der Literatur und bildenden Kunst mit dem Begriff „Erhabenheit“ verknüpft. Der empfindsame Mensch fungiert als Mittler zwischen Gott und Natur. Die Seele ist noch ganz im Glauben und in der Religion verhaftet, auch wenn der Verstand allmählich die neuen aufklärerischen Zeichen der Zeit erkennt und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Technik- und Fortschrittsglaube Einzug hält.

 
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Der andere Richard Strauss

Gleich mehrere CD-Boxen veröffentlicht Warner Classics im 150. Geburtsjahr von Richard Strauss (1864-1949): „Strauss: The Great Operas“ (Nov. 2013), „Strauss: Complete Orchestral Works / Rudolf Kempe“ (Jan. 2014) und „The Other Strauss“ (Feb. 2014).

Ein großer Teil seiner Lieder gehört zu den bekannten Werken des in München geborenen Komponisten, auch die Orchesterwerke werden nicht selten gespielt und schon gar nicht seine großen Opern wie der „Rosenkavalier“, „Also sprach Zarathustra“, „Electra“ oder „Arabella“. Wenig zu hören sind jedoch etliche der Stücke, die in der CD-Box „The Other Strauss“ zusammengetragen wurden.

 
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Ensemble Resonanz

„Dabei unterläuft nun nebst Absichtlich Confusem und Hässlichem manches Ergreifende, Rührende, manches, das den Hörer mit unwiderstehlicher Gewalt bezwingt, sich ihm in Herz und Sinne drängt. Nur eine ernste, tiefe Natur kann solche Töne finden, nur ein ungewöhnliches Talent kann sich auf so dunklem Wege selbst in solcher Weise voranleuchten. Die Aufnahme der Novität war eine geteilte. Viele verhielten sich ruhig, einige zischten, andere applaudierten, im Stehparterre brüllten ein paar junge Leute wie die Löwen.“ So berichtete im März 1902 die Neue Freie Presse in Wien im über die Uraufführung eines Schlüsselwerks der Moderne: Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“.

 
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Carl Philipp Emanuel Bach Harpsichord Concertos

„Im Schatten großer Bäume wächst man nicht“, sagt ein deutsches Sprichwort. Ausnahmen bestätigen jede Regel, insbesondere wenn es um Johann Sebastian Bach und seine Söhne geht.
KulturPort.De hat sich in den letzten Wochen ausgiebig mit Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) und seinen Werken beschäftigt. Er feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum, er wäre 300 Jahre alt geworden.

 
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Christina Pluhar

Nach der Reise rund ums Mittelmeer, die die österreichische Harfenistin und Lautenistin Christina Pluhar, in ihrem letzten Album „Mediterraneo“ mit Freunden und Gästen und ihrem Ensemble ‚L’Arpeggiata’ unternahm hat, folgt die „Jamsession-Domina der Alten Musik“, wie der Spiegel sie mal genannt hat, den Lockrufen des „Orpheus Britannicus“ – wie der frühbarocke Tonsetzer Henry Purcell (1659-1695) schon zu Lebzeiten genannt wurde.

 
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Carl Philipp Emanuel Bach: Edition und Collection

Ein guter erster Einstieg in die musikalischen Welten des Carl Philipp Emanuel Bach ist die eben erschienene 10-CD-Box „C.P.E. Bach Edition", auf der die deutsche ‚harmonia mundi’ hochwertige Aufnahmen aus den vergangenen 50 Jahren zusammengestellt hat.

 
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Heimliche Aufforderung – Christiane Karg singt Richard Strauss

Viele der großen Sopranistinnen haben sie gesungen: Lieder von Richard Strauss (1864-1949). Elisabeth Schwarzkopf, Barbara Hendricks, Jessye Norman und Evelyn Lear sangen sie und jede Stimmfarbe, jede Klavierbegleitung, jede Interpretation machen diese klanglich und inhaltlich einzigartig. Das liegt an den Interpreten, aber insbesondere am Komponisten, der Zeit seines Lebens an die 220 Lieder schreibt.

 
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Joseph Haydn und Stanislaw Moniuszko

Fast jeder Geigenschüler quält das unschuldige Haydn-Violinkonzert G-Dur, auch die acht Jahre alte Midori Seiler. Aber nur weil es technisch eigentlich einfach zu spielen ist, ist es noch lange keine Musik nur für den Unterrichtsgebrauch. Midori Seiler hat sich drei der vier Haydn-Violinkonzerte neu vorgenommen, die als authentisch erkannt sind. Und zusammen mit Concerto Köln ordentlich aufpoliert.

 
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Jonas Kaufmann auf „Winterreise“

Schuberts „Winterreise" bringt wie kaum ein anderer Liedzyklus Stärken und Schwächen eines Sängers unbarmherzig zu Tage. Einer wie Jonas Kaufmann muss sich technisch keine Sorgen machen. Bei seiner Interpretation, bei der Helmut Deutsch wunderbar fein und vielfältig nuanciert den Klavierpart spielt, überlegt man allerdings manchmal, wie er den armen Gesellen auf seiner winterlichen Flucht nach einer gescheiterten Liebe denn nun sehen will.

 
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Friedrich Hollaender: Menschenskind

Bundesweit bekannt wurde sie als „Tatort"-Kommissarin, da ist sie bald wieder in Franken unterwegs. Groß geworden ist Dagmar Manzel in der DDR, sie machte in Berlin Karriere am „Deutschen Theater". Erst spät kam sie zum Singen und wurde 2002 in Offenbachs „Großherzogin von Gerolstein" gefeiert, die sie in der Folge mehr als 400mal sang. Nach einer CD mit Liedern von Werner Richard Heymann hat sie jetzt ein Programm mit Liedern des großen Friedrich Hollaender aufgenommen. Des Mannes, dessen Musik als „Klang von Weimar" galt, der mit frechen Texten, stilsicherem Humor und politischen Pointen im Berlin der 20er- und 30er-Jahre eine Institution war. Der weitsichtig gleich 1933 vor den Nazis nach Paris und dann Hollywood floh, dort mehr als 100 Filme vertonte, aber im so beschämten wie halsstarrigen Deutschland nach dem Krieg nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen konnte.

 
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Detail aus einem Originalplakat für Wolfgang Amadeus Mozarts Oper: „Die Hochzeit des Figaro“

Um es vorweg zu sagen: Mozart neu erfunden hat er nicht, dieser Teodor Currentzis, dessen "Nozze di Figaro" aus dem russischen Perm derzeit als Studio-Aufnahme Furore macht. Der 49 Jahre alte Grieche, der in Russland das Alte-Musik-Ensemble Musicaeterna gegründet hat, ist aber ganz konsequent und erfolgreich im Entschlacken von Mozart genialer Oper. Etliches, was als Pluspunkt der Aufnahme gilt, machte schon René Jacobs' inzwischen zehn Jahre alte Referenz-Aufnahme zum staunenswerten Ereignis: die alten Instrumente, wenig Vibrato, das frech parlierende Hammerklavier zu den Rezitativen, hurtige Tempi und große Spannbreite in der Dynamik.

 

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