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Hamburger Architektur Sommer 2019



Kolumne – Meinung und Widerspruch

Meinung

Leipziger Buchmesse 2019 – Drei Tage in der Welt der Bücher

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Dienstag, den 26. März 2019 um 10:50 Uhr
Leipziger Buchmesse 2019 – Drei Tage in der Welt der Bücher

Wer hätte das gedacht: Die Leipziger Buchmesse 2019 konnte ihre Besucherzahl gegenüber 2018 sogar steigern. 286.000 Leser kamen in diesem Jahr, 2018 waren es 271.000. Ein gutes Zeichen in Zeiten, in denen oftmals von sinkenden Buchverkaufszahlen die Rede ist und von immer weniger Lesern. Davon war vor Ort rein gar nichts zu merken, weder auf dem Messegelände noch auf den Veranstaltungen des großen Lesefestes „Leipzig liest“.
Ganz im Gegenteil: Menschenmassen und jede Menge Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt sprachen eine andere Sprache. 2.547 Austeller aus 46 Ländern waren diesmal auf dem Messegelände präsent. Insgesamt 3.400 Veranstaltungen wurden vom 21.-24. März 2019 in Leipzig geboten.
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Leipziger Buchmesse – Impressionen

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Geschrieben von: Dagmar Schneider  -  Montag, den 25. März 2019 um 09:46 Uhr
Leipziger Buchmesse – Impressionen

Leipzig im März 2019, Donnerstag und Freitag. Rechtzeitig aufgewacht, rechtzeitig losgefahren, keine wesentlichen Staus, denn es ist noch früh. (Früh ist gut, dann sollte es nicht nur auf den Straßen, sondern auch in den Messehallen noch ‚relativ leer‘ sein.) Viele andere sind jedoch ebenfalls früh. Autoschlangen wälzen sich auf die Parkplätze der Leipziger Buchmesse, sorgfältig geteilt und dirigiert von gelbgekleideten Personen und rotweißgestreiften Hütchen auf den Wegen.
Aus den Autos ergießt sich der Publikumsstrom auf die Halleneingänge zu. Davor steht das Wachpersonal in kleinen weißen Pavillons und durchwühlt Taschen, Rucksäcke und Köfferchen. Das ist ja einsehbar: ich möchte schließlich auch nicht gern mitten in einem literarischen Gespräch von einer kulturfeindlichen Bombe hinweggefegt werden.
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125 Jahre Hansa-Theater

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 06. März 2019 um 14:07 Uhr
125 Jahre Hansa-Theater

Es ist in Hamburg allgemein bekannt, dass Thomas Collien und Ulrich Waller zu Feiern verstehen – nicht nur die großen Geburtstage. Sonnenklar also, dass sie das Jubiläum ihrer geliebten „Schmuckschatulle“ am Steindamm nicht ohne Gala verstreichen lassen: „125 Jahre Hansa-Theater“ - da sprach sogar der Bürgermeister.
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Pina Bausch und das freie Theater – eine Reise in das Jahr 1983

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Geschrieben von: Frauke Hartmann  -  Freitag, den 25. Januar 2019 um 19:33 Uhr
Pina Bausch und das freie Theater – eine Reise in das Jahr 1983

Als ich Anfang der 80er Jahre aus Ostfriesland zum Studium nach Hamburg kam, da war im Tanz und im Theater schon seit einigen Jahren der Teufel los. Die Ölkrise, der Doppelbeschluss, die RAF-Anschläge, der Radikalen-Erlass hatten ihre Spuren auf den Bühnen der Republik hinterlassen. Nur wusste ich nichts davon.
Niels-Peter Rudolph hatte während der Sanierung und Auslagerung des Hamburger Deutschen Schauspielhauses die Intendanz übernommen und bespielte die leerstehenden Hallen der ehemaligen Maschinenfabrik Kamp und Nagel. Am Thalia Theater regierte Peter Striebeck unter dem Applaus des saturierten Bürgertums, gefolgt von Jürgen Flimm. Theater war für mich das gekonnte Aufsagen von Bühnen-Klassikern, Tanz war Ballett in Spitzenschuhen, hier: John Neumeier.
Doch dann sah ich in den damals rohen und unbeheizten Kampnagelhallen, in die es auch mal hineinregnete, so unglaubliche Dinge, dass ich ein für allemal dem Tanz und dem Theater verfiel.
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70 Jahre Frankfurter Buchmesse – ein Erlebnisbericht

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Montag, den 22. Oktober 2018 um 08:23 Uhr
70 Jahre Frankfurter Buchmesse ein Erlebnisbericht

Bücherfreunde „On The Same Page“
In diesem Jahr feiern die Vereinten Nationen den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Frankfurter Buchmesse und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, nahmen dies als Anlass, gemeinsam mit ARTE, ZDF und Spiegel die Kampagne „On The Same Page“ 2018 ins Leben zu rufen. Unterstützt wurde diese Aktion von den Vereinten Nationen und Amnesty International wird. Am Buchmessesamstag unterstrichen Großdemonstrationen in Berlin, Frankfurt und anderen Städten diesen wichtigen Ruf in alle Welt. Von Weckruf wage ich nicht zu sprechen, wohl aber davon, dass Leser sich ebenfalls „On The Same Page“ befinden, zumindest in weitläufigem Sinn. Das Gefühl der Gemeinsamkeit begleitete mich während meiner drei Besuchstage auf der Frankfurter Buchmesse. Wenn Sie mögen, folgen Sie mir auf meinem persönlichen Rundgang auf dem Fest der Bücher, Leser und Macher.
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Florian Henckel von Donnersmarck und Sebastian Koch stellen den Film „Werk ohne Autor“ in Lüneburg vor

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Geschrieben von: Dagmar Seifert  -  Mittwoch, den 10. Oktober 2018 um 08:45 Uhr
Florian Henckel von Donnersmarck und Sebastian Koch stellen den Film Werk ohne Autor in Lüneburg vor

Vorstellung des neuen Films „Werk ohne Autor im ‚Filmpalast‘ in Lüneburg – nach den drei überaus eindrucksvollen Stunden kann das Publikum den Regisseur und einen seiner Hauptdarsteller befragen.
Florian Henckel von Donnersmarck ist riesig, zwei Meter fünf oder so. Das bewirkt, dass er alle zu Zwergen macht, die um ihn herumstehen. Dazu wallt ihm ein üppiger Heiligenschein von Haaren rund um den Kopf, der mindestens sieben Zentimeter nach oben hinzufügt. Seine Stirn macht fast die Hälfte des Gesichts aus (wie bei Goethe), das Kinn ist ausgeprägt und in beiden Wangen bilden sich beim Sprechen Grübchen. Ein sanfter Riese? Aber die Augen blicken hell und scharf, gebieterisch.
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Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg

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Geschrieben von: Dagmar Seifert  -  Dienstag, den 24. April 2018 um 09:02 Uhr
Foto Mario Sturm

...beginne ich, indem ich mit meinem Navi streite. Das tut so, als wüsste es nicht von der traurigen Tatsache, dass es in dieser Stadt mehr Baustellen als Kulturgüter gibt und will mich beharrlich auf Wege locken, die augenblicklich streng verboten sind.
Schließlich kommen wir gemeinsam trotz allem in die Lange Nacht der Museen in Hamburg und zum Geologisch-Paläontologischen Museum im CeNak.
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Unsere 17. Lange Nacht der Museen in Hamburg

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Geschrieben von: Dagmar Seifert und Claus Friede  -  Dienstag, den 25. April 2017 um 09:36 Uhr
Unsere 17. Lange Nacht der Museen in Hamburg

Dagmar Seifert (DS) und Claus Friede (CF) sind wie bereits in den vergangenen gefühlten 20 Jahren für KulturPort.De in die Lange Nacht der Museen in Hamburg ausgeschwärmt und tragen, getrennt durch eine zarte, aber sichtbare Linie, ihre Erlebnisse hinein in die dazu vorgesehene Kolumne.

DS: Bevor es richtig losging mit der Langen Nacht der Museen in Hamburg am vergangenen Samstag fand die Pressekonferenz bereits am Donnerstag statt: im Atombunker beim Hauptbahnhof. Das ist tatsächlich eins der Hamburger Museen, obwohl bestimmt nicht das bekannteste.
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Nigel Kennedy „Bach meets my World“ in der Hamburger Laeiszhalle

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Geschrieben von: Cornelia Schiller  -  Freitag, den 31. März 2017 um 08:56 Uhr
Nigel Kennedy „Bach meets my World“ in der Hamburger Laeiszhalle

Nigel Kennedy hat mich sehr ermüdet. Sehr. Sitze nun, nach dem Konzert –inzwischen ist es 23 Uhr – im Café Paris mit einem „cortado très vite“ und einem „eau gazeuse“.
Ja, ja, ja – die Laeiszhalle. Gott wie langweilig, jetzt, da es die Elbphilharmonie gibt! Wie soll man jemals noch einmal glücklich sein in einem anderen Konzertsaal, nachdem man die Elphi kennt – geht nicht – unmöglich!
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Vom Glotzen & Labern oder Durchbruch durch acedia

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Freitag, den 24. März 2017 um 11:04 Uhr
Vom Glotzen & Labern oder Durchbruch durch acedia

„Trägheit, lateinisch acedia, der wir alle unterliegen (…) ein Zustand,
den schon die alten Buddhisten reflektierten,
ob Versenkung und Meditation denn auch Tun sei,
oder, wie man heute sagt, Lethargie,
uneffektives Verhalten, Gleichgültigkeit, (…)
Durchbruch durch acedia.“ (1)

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„Salām Syria“ – Weltmusik als Heimat

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Geschrieben von: Cornelia Schiller  -  Mittwoch, den 22. März 2017 um 10:55 Uhr
Salām Syria – Weltmusik als Heimat

Ja, ich weiß, alle beschweren sich, dass nur noch aus der Elbphilharmonie berichtet wird, alles andere werde vernachlässigt von uns Journalisten etc.
Aber: Wenn etwas gut ist, ja außerordentlich gut ist, muss und will man eben darüber berichten, egal wo es stattgefunden hat und seit der Eröffnung der Elbphilharmonie findet einfach viel Gutes, Spezielles, und – auch Unvergessliches statt, wie im Falle des „Salām Syria-Festival“, das vom 16. bis 18. Juli alle möglichen Facetten alter, traditioneller, neuer, gemischt-gemeinschaftlicher, experimenteller und ungewöhnlicher Musik sowie Mixed Arts Variationen zu Gehör und vor Augen eines sehr interessierten, sehr begeisterten, sehr nachdenklichen, und ebenfalls sehr gemischten, oft durch tiefe Emotionsberührung bewegten Publikums brachte.
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Paolo Conte in der Elbphilharmonie

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Geschrieben von: Cornelia Schiller  -  Montag, den 27. Februar 2017 um 14:59 Uhr
Paolo Conte in der Elbphilharmonie

Paolo Conte, geboren am 6. Januar 1937 und aufgewachsen im norditalienischen Asti, war nicht nur von Kindesbeinen an ein fleißiger Hörer des Jazz, sondern hat auch schon ganz früh die Lust am eigenen Komponieren entdeckt; und doch trat er, der von klein auf die Musik von ganzem Herzen und aus voller Seele liebte, zunächst in die Fußstapfen seines Vaters, eines Notars: Er studierte Jura und wurde Rechtsanwalt.
Nebenbei professionalisierte er aber das Songwriting und spricht über diese Zeit, als er in Asti sowohl im Anwaltsbüro seines Vaters arbeitet als auch zwischendurch immer wieder nach Mailand zu den dortigen Musikproduzenten reist, als eine der anstrengendsten Perioden in seinem Leben – immer auf Achse, zerrissen zwischen einem Kopf und einem Bauch voll mit Kompositionen und dem Broterwerb als Rechtsanwalt.
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„Und nun ist Elphi erwacht.“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 13. Januar 2017 um 21:05 Uhr
Eröffnungskonzert Elbphilharmonie F-Michael-Zapf

Was für ein netter, was für ein sympathischer Satz! Bemerkenswert, dass Joachim Gauck schon den Kosenamen für Hamburgs gläserne Baukunstwerk der Superlative kannte, das den Hanseaten in den vergangenen zehn Jahren vor Problemen die Haare zu Berge stehen ließ und das die Stadt nun mit einem Schlag an die Weltspitze der Musikmetropolen katapultiert.
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Flaggschiff am Industriegebiet: Die Elbphilharmonie wird durch eine Briefmarke gewürdigt – eine Hamburgensie sieht anders aus!

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Geschrieben von: Dirk Meyhöfer  -  Mittwoch, den 04. Januar 2017 um 11:23 Uhr
Die Elbphilharmonie wird durch eine Briefmarke gewürdigt

Es ist ja nicht ganz üblich, wenn ein Stadt-, Architektur- und Designkritiker gleichzeitig auch Briefmarken sammelt und deswegen in einem Artikel zur Hamburger Elbphilharmonie in der Kunstzeitung schrieb: „Die große Show beginnt also jetzt. Mut wird mehr belohnt als Wut, und der Wunsch mit diesem Haus auf der kulturellen Landkarte ein Zeichen zu setzen, ist erfüllbar. Der Beweis, ob ein Gebäude zur erhofften Landmarke wird, ist für mich immer noch sehr profan, nämlich dann, wenn es als Briefmarke durch die Welt reist – sie erscheint am 2. Januar, 2017.“ Nun ist sie da, Zig Millionen Mal, mit dem Wert von 145 Cent, womit man einen Großbrief versenden darf.
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