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Kultur Blog

Film

„Die Poesie des Unendlichen”. Oder wie das Taxi Nr. 1729 zu Weltruhm gelangte

Details
Geschrieben von: Anna Grillet - Donnerstag, 12. Mai 2016 um 10:06 Uhr
Die Poesie des Unendlichen Film Trailer

Behutsam und mit großem Einfühlungsvermögen inszeniert Regisseur Matthew Brown sein Historiendrama über den faszinierenden indischen Mathematiker Srinivasa Ramanujan. Dessen Theorien gelten als bahnbrechend und er als Genie, aber das Ungewöhnlichste: Der Visionär war Autodidakt, gespielt wird er von Dev Patel. Grandios: Jeremy Irons in der Rolle seines Mentors und Freundes, durch ihn entwickelt „Die Poesie des Unendlichen” ihren unvergleichlichen melancholisch spröden Charme.

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Musik

Das Alte Werk 2016/17: Klingende Überraschungen aus vergangenen Jahrhunderten

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Mittwoch, 11. Mai 2016 um 13:07 Uhr
Das Alte Werk 2016/17: Klingende Überraschungen aus vergangenen Jahrhunderten

Seit 1954 ist die NDR-Konzertreihe „Das Alte Werk“ Spezialist für alte Musik und Garant für hochwertige Entdeckungen im Repertoire wie bei den ausführenden Musikern. Für die kommende Saison gibt es Musiküberraschungen zu Jahrestagen von Telemann, Monteverdi und Hieronymus Bosch, dazu etliche Ausgrabungen aus europäischen Bibliotheken und Archiven – hochwertige Delikatessen für Liebhaber und Neugierige.

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Musik

Kent Nagano und die Suche nach inhaltlicher Wahrheit in der Musik

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Mittwoch, 11. Mai 2016 um 10:07 Uhr
Kent Nagano und die Suche nach inhaltlicher Wahrheit in der Musik

Der zweite Teil des Gesprächs mit Hamburgs Generalmusikdirektor Kent Nagano im Park Hyatt Hotel Hamburg geht den Fragen nach: warum ihm die Londoner Symphoniker ein Schild schenkten mit der Aufschrift „Danger – Live Conductor; was es bedeutet, in der Musik inhaltliche Wahrheit zu suchen, warum für ihn Partituren mehr sind als bloße Empfehlungen und was die Elbphilharmonie für Hamburg bewirken kann und schließlich warum Balance und Ausgeglichen-Sein so wichtig ist.

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Bildende Kunst

„Shotgun-Lady“ Niki de Saint Phalle im Sprengel Museum Hannover

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Geschrieben von: Christel Busch - Dienstag, 10. Mai 2016 um 10:03 Uhr

„Ich schoss auf Papa, alle Männer, bedeutende Männer, dicke Männer, meinen Bruder, die Gesellschaft, die Kirche, den Konvent, die Schule, meine Familie, meine Mutter, auf mich selbst."

Ihre Schießbilder katapultieren die französische Künstlerin Anfang der Sechzigerjahre in die Pariser Avantgarde. Für Skandale sorgen ihre Nanas, sinnliche, farbenfrohe Skulpturen mit voluminösen weiblichen Körperformen. Sie machen die Französin international berühmt und zur Ikone feministischer Kunst. Die aktuelle Ausstellung „Niki de Saint Phalle – The Big shots" im Sprengel Museum präsentiert jetzt ausgewählte Exponate ihrer künstlerischen Entwicklung von den 1960er bis in die 1990er Jahre.

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Film

„Mr. Gaga”. Eine Ästhetik des Widerstands

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Geschrieben von: Anna Grillet - Montag, 09. Mai 2016 um 12:08 Uhr
Mr Gaga Film Trailer

Ohad Naharin: Seine ungewöhnlichen Visionen haben die Welt des „Modern Dance“ revolutioniert. Er kam erst nach dem Militärdienst zum Ballett, war schon 22 Jahre alt. Heute gehört der israelische Künstler zu den führenden zeitgenössischen Choreographen.

Die Performances sind leidenschaftlich, radikal, von unglaublicher Kraft, explosiv, animalisch, fast martialisch, andere wieder sanft, sublim, zurückhaltend, sinnlich, fragil. Wie einen Drogenrausch empfand Regisseur Tomer Heymann („Paperdolls”) als junger Soldat Anfang der Neunziger die Begegnung mit den Kreationen Naharins. Auch auf der Leinwand bleibt jene Magie der Bilder körperlich spürbar. Die atemberaubenden Bewegungsabläufe verbinden Grauen und Grazie, Schrecken und Schönheit auf eine frappierend reale, unverwechselbare Weise. „Mr. Gaga” ist ein fesselnder, vielschichtiger, suggestiver und visuell virtuoser Dokumentarfilm.

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Musik

Kent Nagano und der „Hamburger Klang“

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Freitag, 06. Mai 2016 um 10:02 Uhr
Kent Nagano Foto: Steven Haberland

Seit acht Monaten ist der Amerikaner Kent Nagano Generalmusikdirektor in Hamburg. Hans-Juergen Fink sprach mit ihm über den Hamburger Klang, Olivier Messiaen, seine Arbeit mit Frank Zappa, seine „schrecklichen Ohren“ sowie über Schönheit und Balance. Ein Gespräch in zwei Teilen.

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Musik

Konzert für Koroliov – ein musikalischer Dank

Details
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink - Donnerstag, 05. Mai 2016 um 14:35 Uhr

Konzert für Koroliov – ein musikalischer Dank

Keiner spielt Bach so wie er. Und doch führte Evgeny Koroliov über 30 Jahre ein Doppelleben: Neben seltenen Konzertauftritten war der gebürtige Russe mit Herz und Seele hoch geachteter Klavierprofessor an der Hamburger Musikhochschule. Aus Anlass seiner Emeritierung luden jetzt Schüler und Freunde des Weltklasse-Pianisten zu einem ganz besonderen Danke-schön-Konzert ins Rolf-Liebermann-Studio. Um es gleich zu sagen: Es blieb nicht bei Bach.

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Bildende Kunst

Raymond Pettibon: „Homo Americanus“

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 04. Mai 2016 um 10:00 Uhr
Pettibom - Slg Falckenberg

Ein wütender Punk mit Gitarre und erigiertem Riesenschwanz. Darüber in Kinderschrift die Worte: „homo americanus“.
Ein Blatt wie hingerotzt von irgendeinem pubertären Knaben, sollte man meinen. Doch der Schöpfer ist bereits 59 Jahre alt: Raymond Pettibon, gefeiert als Kultzeichner der amerikanischen Punkbewegung. Die Sammlung Falckenberg, Harburger Dependance der Deichtorhallen, hat dem Autodidakten nun erstmals eine umfassende Retrospektive ausgerichtet: Rund 1200 Arbeiten, Zeichnungen, aber auch Flyer, Plakate und Plattenhüllen.

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Film

„Bauernopfer – Spiel der Könige”. Zwischen Genie und Wahnsinn

Details
Geschrieben von: Anna Grillet - Donnerstag, 28. April 2016 um 10:04 Uhr
Bauernopfer – Spiel der Koenige

Als schillernden vielschichtigen Mix aus Polit- und Psychothriller inszeniert US-Regisseur Edward Zwick sein Porträt des legendären Schachspielers Bobby Fischer (Tobey Maguire).
1972, es ist der Höhepunkt des Kalten Krieges. „Bauernopfer – Spiel der Könige” erzählt, wie ein seltsamer kleiner Junge aus Brooklyn zur großen Hoffnung der Vereinigten Staaten aufsteigt. Vietnam, Rassenunruhen, Bürgerrechtsbewegung, Watergate-Affäre erschüttern das Land, aber in diesem Moment dreht sich alles um die Schachweltmeisterschaft in Reykjavik, Island, das Match des Jahrhunderts: Ost gegen West.

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Festivals, Medien & TV

Nordische Medienkulturen. Beispiel Baltikum

Details
Geschrieben von: Dagmar Reichardt - Mittwoch, 27. April 2016 um 09:57 Uhr
Nordische Medienkulturen. Konferenz 22.4.2016, Riga

In Lettlands Hauptstadt Riga fand am 22. April im „Roten Saal“ des Parlamentsgebäudes – „Saemia“ genannt – eine Konferenz zum Thema „Modelle öffentlicher Medienpolitik in Nachbarländern: Schutz öffentlicher Interessen und Meinungsfreiheit“ statt. Hauptakteure der Veranstaltung waren Medienpolitiker aus dem Baltikum, Schweden und Deutschland.

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