Kultur Blog
- Details
- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Es gibt wohl niemanden, der nicht von ihr schwärmt. Venedig, die Stadt der Dichter, die Stadt des Karnevals, die Stadt der Sehnsucht. Und – natürlich – die „Stadt der Künstler“.
Unter diesem Titel rückt das Bucerius Kunst Forum gegenwärtig zum ersten Mal Venedigs künstlerische Inspirationskraft in den Fokus. Zeigt auf, wie der Zauber der Lagunenstadt Maler, Zeichner und Fotografen seit der Renaissance in den Bann zog – von Vittore Carpaccio, Canaletto und Tiepolo, über William Turner, Claude Monet und Wassily Kandinsky, bis hin zu Gegenwartskünstlern, wie Gerhard Richter, Candida Höfer und Thomas Struth.
- Details
- Geschrieben von: Christel Busch -

Er war zweimal britischer Premierminister, berühmt für seine brillante Redekunst, Nobelpreisträger der Literatur, überzeugter Monarchist. Von der Queen wurde er mit dem Ritterschlag in den Adelsstand erhoben, von seinen Landsleuten zum bedeutendsten Briten aller Zeiten gewählt: gemeint ist Sir Winston Churchill. In einer Sonderausstellung präsentiert das Günter Grass-Haus in Lübeck bis zum 12. Februar 2017 die andere Seite des Politikers: den Schriftsteller, Redner und Maler. Ein Mann mit vielen Facetten.
- Details
- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Die Stimme klingt Jahrzehnte jünger. Beim Sprechen, erst recht beim Singen. Die Augen blitzen, die Handschrift ist gestochen klar, auch nach dem zweihundertsten Tagebuch seit 1954.
Wenn Wolf Biermann in seinem Altonaer Haus mal eben die Treppe hochspringt, um rasch ein neues Gedicht zu holen, ist man versucht, die Zeile mit den knirschenden Knochen als dichterische Koketterie abtun. Den Interview-Marathon rund um seine Autobiographie „Warte nicht auf bessre Zeiten“ hat er fast hinter sich. Das Buch „Im Bernstein der Balladen“ mit seinen Liedern und Gedichten aus mehr als fünf Jahrzehnten ist erschienen. Die neue CD mit seiner Frau Pamela und dem ‚ZentralQuartett’ auch. Viel Durchatmen bleibt ihm aber nicht: Vor ihm liegen Lesungen, Konzerte – und sein 80. Geburtstag am 15. November.
- Details
- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Von der Idee zum Wahrzeichen. Alles über das neue Konzerthaus in Hamburg – aufgeschrieben und fotografiert von zwei Experten, die den Bau von den allerersten Anfängen bis heute begleitet haben.
Die haben das tatsächlich gebaut. Die Elbphilharmonie ist an die Stadt übergeben worden, die ihrerseits die Plaza – den öffentlichen Platz zwischen dem alten Backstein-Speicher und der gläsernen Welle – sogleich für die Hamburger und ihre Gäste aus aller Welt freigegeben hat.
- Details
- Geschrieben von: Anna Grillet -

Routine will genossen und nicht ertragen werden. Das ist eins der vielen Geheimnisse, die uns Kultregisseur Jim Jarmusch anvertraut in seiner melancholisch minimalistischen Tragikkomödie „Paterson”, dem Porträt eines Dichters im Verborgenen.
Es erzählt vom höchst seltsamen Phänomen einer glücklichen Beziehung. Der Film ist verblüffend undramatisch, Kleinod und Kuriosum zugleich, das Tempo langsam, bedächtig fast meditativ, aber unwiderstehlich durch seinen subtilen lakonischen Humor.
- Details
- Geschrieben von: Carola Hug -

München, Kunstareal, beste Lage in Schwabing, gleich gegenüber liegt das Museum Brandhorst. Wer die Räume der Galerie Thomas betritt, ist beeindruckt. Nolde, Chagall oder Schlemmer – Silke Thomas und ihr Vater Raimund sind auf deutschen Expressionismus spezialisiert.
- Details
- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

„Herzog Blaubarts Burg“ von Belá Bartók ist ein düstere Kurzoper. In der Staatsoper Hamburg wird sie mit Péter Eötvös’ „Senza Sangue“ aufgeführt, einer zweiten Kurzoper, die eine mögliche Vorgeschichte erzählt. Zusammen ergibt das einen schlüssigen, großartigen und bejubelten Opernabend.
- Details
- Geschrieben von: Christel Busch -

Die Nordischen Filmtage Lübeck präsentierten im Jahr 2016 ein abwechslungsreiches Dokumentarfilmprogramm. Unter dem Motto „Menschen in Krisensituationen und faszinierende Portraits" zeigte das Festival rund dreißig Dokumentationen. Neben den Themen Gewalt, Krieg und Flucht, beeindruckten Portraits von ungewöhnlichen Menschen: ihr Kampf mit Problemen im Beruf, ihre Alltagssorgen, die privaten Lebenskatastrophen sowie spektakuläre Erfolge in der Musik und der Kunst, im Sport und in der Gastronomie.
- Details
- Geschrieben von: Marion Hinz -

NDR Filmpreis für isländisches Spielfilmdebüt „Herzstein“ und Publikumsliebling ist der dänische Film „Der Tag wird kommen“.
Insgesamt 186 Filme in 250 Vorführungen präsentierten die 58. Nordischen Filmtage Lübeck (NFL) den rund 30.000 Besuchern vom 2. bis 6. November 2016. „Wir haben die ganze Kinogeschichte abgedeckt“, resümiert Linde Fröhlich, Künstlerische Leiterin der NFL. Vom Stummfilm mit Musikbegleitung bis hin zum 360 Grad-Kino und Virtual Reality reichte die filmische Bandbreite. „Es sind Themen der Zeit, die von den Filmemachern reflektiert werden“, ergänzt NFL-Manager Christian Modersbach. Die meisten der 17 Spielfilme im Wettbewerbsprogramm vereint ein großes Thema unserer Zeit: die Sehnsucht nach Heimat, verbunden mit der Suche nach Identität, Geborgenheit und Liebe.
- Details
- Geschrieben von: Christel Busch -

Nach der spektakulären Manet-Ausstellung, erobern jetzt die Surrealisten die Hamburger Kunsthalle und sorgen für ein Highlight in der Hansestadt. Die Ausstellung "Dalí, Ernst, Miró, Magritte ..." zeigt bis zum 22. Januar 2017 Meisterwerke des Surrealismus aus den Privatsammlungen von Roland Penrose, Edward James, Gabrielle Keiller, Ulla und Heiner Pietzsch.
Rund zweihundert Exponate, darunter Bilder, Collagen, Zeichnungen, Möbel und Skulpturen, entführen den Besucher in die phantastische Welt des Surrealismus, in die Traumwelten von Illusion und Wirklichkeit.