Events

Mit der Hamburg Art Week entsteht 2026 eine neue Plattform für zeitgenössische Kunst in Hamburg

Hamburg ist eine Kunststadt. Die erste Hamburg Art Week macht dies mit einem umfangreichen gemeinsamen Programm der Hamburger Kunstszene sichtbar. Vom 3. bis 6. September versammelt sie unter dem Titel Crossing Currents unterschiedliche Akteur:innen zu einem Festival der Kunst: 18 Museen und Kunstinstitutionen, über 44 Galerien, 42 Off-Spaces und unabhängige Initiativen, mehrere Kunstsammlungen sowie den Landesverband der Galerien. Mit Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, der Michael Otto Stiftung und M.M. Warburg & CO. schafft sie erstmals einen gemeinsamen Auftritt der zeitgenössischen Kunstszene in Hamburg und will die Stadt in einen Raum der Begegnung verwandeln.


Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg verfügt über eine engagierte Kulturszene von außergewöhnlicher künstlerischer Qualität. Was bisher gefehlt hat, ist ein gemeinsames Format, das die unterschiedlichen Akteur:innen der zeitgenössischen bildenden Kunst in Hamburg zusammenbringt und dieses Potential sichtbar werden lässt. Die Hamburg Art Week bietet nun mit kuratierten Kunst-Routen genau diesen Rahmen und macht die Vielfalt und Qualität der Kulturstadt Hamburg für alle erlebbar.“

Prof. Dr. Michael Otto, Michael Otto Stiftung: „Kunst und Kultur sind wichtig für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Viele Menschen wissen gar nicht, welche vielseitige und spannende Kulturszene Hamburg hat. Die Hamburg Art Week zeigt ideenreich die Wechselbeziehungen der Hamburger Kulturszene und macht sie dadurch sichtbarer und erlebbarer. Wir dürfen gespannt darauf sein.”

Prof. Manuel Hartung, Vorstandsvorsitzender der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS: „Als ZEIT STIFTUNG BUCERIUS sehen wir es als unsere Aufgabe, die Freiheit von Kunstinstitutionen zu fördern sowie Künstlerinnen und Künstler handlungsfähig zu machen. Dadurch stärken wir die Kunststadt Hamburg, die einen bedeutenderen Platz auf der Kunstlandkarte erlangen sollte. Dazu tragen wir durch das Bucerius Kunst Forum bei, aber auch durch unsere Kunst-Förderungen. Die Hamburg Art Week ist eine perfekte Plattform für Institutionen, Kunstschaffende und Publikum und wird die internationale Sichtbarkeit Hamburgs erhöhen.“

Crossing Currents | Hamburg Art Week Team: „Crossing Currents entstand aus der Überzeugung heraus, dass die Hamburger Kunstszene dann am stärksten ist, wenn sie zusammenkommt. Als Gründungsteam teilen wir die Vision, eine Plattform zu schaffen, die bestehende Verbindungen innerhalb der Hamburger Kunstszene vertieft und den kreativen Charakter der Stadt widerspiegelt – und gleichzeitig neue Beziehungen entstehen sowie lokale und internationale Stimmen miteinander ins Gespräch kommen lässt. Dadurch hoffen wir, den Kontakt zwischen Hamburg und der internationalen Kunstwelt zu stärken und den Ruf der Stadt als lebendigen Ort für zeitgenössische Kunst in weite Kreise hinauszutragen.“

Über vier Tage hinweg wird ein Kunstnetzwerk Hamburg überziehen: Sechs kuratierte Kunst-Routen (Currents) verbinden unterschiedlichste Ausstellungsorte miteinander und schaffen ein außergewöhnliches Erlebnis. Bei Crossing Currents fließen alle Strömungen der zeitgenössischen Kunst zusammen: Die Hamburg Art Week versteht sich als Plattform, die Verbindungen schafft. Sie hat sich als Ziel gesetzt, Brücken zu bauen: zwischen der Kunst und dem Publikum, zwischen etablierten Kunstinstitutionen und experimentellen Kunstorten, zwischen der lokalen und der internationalen Kunstszene.

Die mit Crossing Currents inhaltlich vorgegebene Leitlinie der Verbindungen und des Austauschs zeigt sich sowohl durch das facettenreiche Spektrum an Kunstorten als auch bei der Adressierung des Publikums. Das gemeinsame Auftreten der unterschiedlichen Kunstorte stellt eine Einladung an alle dar: Hamburger:innen, Gäst:innen aus dem In- und Ausland, Erstbesucher:innen einer Art Week wie auch internationales Fachpublikum.
Die Founding Edition als erste Ausgabe des künftig jährlich stattfindenden Kunst-Events mit Wachstumspotenzial hat zum Ziel, gemeinsam die Kunstorte in Hamburg zugänglich zu machen. Ausstellungen, Performances, Talks und die Art Routes bündeln die Dynamik der Kunstszene und schaffen über den Netzwerkcharakter der Veranstaltung Sichtbarkeit für zeitgenössische Kunst und Dialog.

Das Performance-Programm Pulse bringt die bildende Kunst in Wechselbeziehung mit verschiedenen Formen experimenteller Performance, die von Musik über Klanginstallationen bis hin zu Tanz, Gesang und gesprochenem Wort reichen. Die Performances finden entlang der Art Routes statt und stehen in direktem Dialog mit Ausstellungen, Kunstwerken und Architektur.
Unter der Frage „Why Another Art Week?“ laden Panel-Talks zum Dialog ein. Dabei widmen sich prominente Expert:innen aus Kunst und Kultur Fragen rund um den Kunststandort Hamburg sowie den Potenzialen einer Art Week für Hamburg.

Das Hamburg Art Week Team: Crossing Currents wird von Jessica Nupen (Künstlerische Leiterin, Kuratorin und Choreografin) und Fanny Roy (Kunst- und Kulturmanagerin) geleitet. Gemeinsam mit Luise Nagel (Managing Partnerin, Produzentengalerie Hamburg) und Anna Nowak (Geschäftsführung & Künstlerische Leitung, Kunsthaus Hamburg), die die Hamburg Art Week initiiert haben, gestalten sie zusammen mit einem in Hamburg ansässigen Team die Vision, die kuratorische Ausrichtung und die Weiterentwicklung der Art Week. Die erste Ausgabe der Hamburg Art Week befindet sich derzeit in der Koordination und im Aufbau. Programme, Kooperationen und Partnerschaften werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Crossing Currents wird großzügig unterstützt von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, der Michael Otto Stiftung und M.M.Warburg & CO.

CROSSING CURRENTS | HAMBURG ART WEEK
Founding Edition
3. bis 6. September 2026
Hamburg

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Kommentare powered by CComment