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Hamburger Architektur Sommer 2019

Architektur
14. Architekturbiennale Venedig

Es war vor gut zehn Jahren. Oder ist schon länger her? Hamburg hatte den Architektur Sommer erfunden, hatte zum Hamburger Baudiskurs beigetragen, weil mit der „Next Generation“ eine neue Architekturgeneration erstanden war, die jenseits von Backstein und Mörtel bauen wollte.
Wir erinnern uns: Hadi Teherani, der Glas-High-Tech, war einer von ihnen. Es war die Zeit, als der Erfolg der Architekturbiennale in Venedig nachhaltig wurde. Warum nicht in Hamburg auch aus dem Architektur Sommer eine Architektur-Triennale machen? Es war eine schöne Idee. Aber Hamburg ist nicht der Ort, wo über Architektur diskursiv geredet wird, hier wird Geld damit verdient: in der HafenCity, in den BIDs (Business Improvement Districts) der Innenstadt, ja sogar noch in Wilhelmsburg. Nicht geklappt hat es in Hamburg mit einer Architekturbiennale oder – Triennale – sagen wir aus Desinteresse oder Unverständnis. Inzwischen gibt es viele Architektur-Biennalen zwischen Sao Paulo und Shanghai und ausgerechnet Rotterdam spielt den Gastgeber für Nordwesteuropa.

 
Architektur
Elbphilharmonie Hamburg

Ein Rundgang durch die Elbphilharmonie.
Auf die Elbphilharmonie gibt es viele Blickwinkel: Landmark, Zankapfel, unverwechselbares Weltwunder auf der Haben-Seite oder ein Fass ohne Boden bei den Finanzen. Mittlerweile scheint der gröbste Streit beigelegt, auf der Baustelle wird hochtourig gearbeitet, die Fortschritte werden sichtbar. Und bei einer Baustellenbegehung ist langsam zu erkennen, was für ein einzigartiges Gebäude die Architekturvisionäre Herzog & de Meuron da für inzwischen fast 789 Millionen Euro für die Landspitze zwischen Kaiserkai und Dalmannkai entworfen haben.
KulturPort.De hat für Sie eine exklusive Führung mitgemacht – aktuelle Eindrücke, Bilder und Fakten von Hamburgs größtem Kulturprojekt.

 
Architektur
das neue Clubhaus des Norddeutschen Regatta Vereins in Hamburg

Der Norddeutsch Regatta Verein (NRV) in Hamburg ist einer der größten deutschen Segelclubs. Seit 1868, nun im 146. Existenzjahr, hat er sich dem Regattawesen und der Segelei verschrieben.
Das Clubhaus liegt an einem der prominentesten Orte der Außenalster: ‚Schöne Aussicht’ lautet der Name der Straße und der Blick auf das gegenüberliegende Alstervorland, die Kirchtürme, Hochhäuser und den Glasbau der Elbphilharmonie ist nicht nur bei strahlendem Sonnenschein etwas Besonderes.

 
Architektur
„Zukunft der Vergangenheit“. Die Erneuerung von Gebäuden der Baujahre 1945 bis 1979

Abreißen oder Sanieren? Mehr als 19 Millionen Gebäude aus den Nachkriegsjahren sind in Deutschland ein Sanierungsfall, so das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Sie weisen eklatante Baumängel auf, entsprechen nicht den energetischen Anforderungen unserer Zeit: angesichts immer knapper werdender Energie-Ressourcen ein ökologisches Problem. Für Eigentümer und Mieter dagegen ein finanzielles Problem, denn häufig ist ein Abriss und Neubau kostengünstiger als ein Umbau und eine Modernisierung. Sind die Nachkriegsbauten unser kulturelles Erbe und damit erhaltenswert?
Die Ausstellung der Wüstenrot Stiftung „Zukunft der Vergangenheit – Die Erneuerung von Gebäuden der Baujahre 1945 bis 1979" in der Overbeck-Gesellschaft in Lübeck präsentiert neun prämierte und dreizehn besonders bemerkenswerte Sanierungsprojekte.

 
Architektur
Alexander Beer - Architekt der Jüdischen Mädchenschule in Berlin

Bereits am Vormittag ist es drückend heiß in der Auguststraße in Berlin-Mitte. Der Autoverkehr schleppt sich nur langsam voran, die Straßencafés sind gut besucht.
Elegante Boutiquen, Shops und Galerien zeitgenössischer Kunst sind hier ansässig. Restaurierte Häuser aus der Gründerzeit, schicke Neubauten, aber auch morbide Hausfassaden prägen das Straßenbild. Ein langgestreckter Klinkerbau, in dessen Fensterscheiben und rotem Mauerwerk sich die Sonne spiegelt, unterbricht die Straßenfront. Der Bau ist die ehemalige Jüdische Mädchenschule, heute ein Kulturzentrum. Eine Gedenktafel an der Außenfront erinnert an den Erbauer des Gebäudes, Alexander Beer. Wer ist dieser in Vergessenheit geratene Architekt, der in den 1920er- und 30er-Jahren für die jüdische Gemeinde in Berlin als Baumeister tätig war?

 
Architektur
Internationale Bauausstellung (IBA) Hamburg: Ein Rundgang über Baustellen

Mitte März hat das Präsentationsjahr der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Hamburg-Wilhelmsburg offiziell begonnen.
Fertig sind die mehr als 60 Projekte auf Europas größter Flussinsel jedoch noch längst nicht. Kommen Sie mit auf einen Rundgang nach zwei Monaten IBA-Existenz über die Baustellen.

 
Architektur
igs John Langley Foto: Isabelle Hofmann

Der Countdown läuft und jeder Mitarbeiter der internationalen Gartenschau, kurz „igs" genannt, zählt mittlerweile die Tage und Stunden bis zur Eröffnung. Wer es nicht tut, dem zeigt die digitale Uhr im igs-Zentrum, wie rasch die Zeit verrinnt:
Eben noch bedeckten Schnee und Eis das rund 100 Hektar große Ausstellungsareal, das sich in Hamburg-Wilhelmsburgs Mitte rund um das IBA-Gelände erstreckt, nun stecken bereits Tulpen, Narzissen, Krokusse und Kaiserkronen ihre Köpfe aus der Erde. Und endlich können auch die 200.000 vorgezogenen Frühblüher gepflanzt werden.

 
Architektur
Das Neue Berlin - Axel Schultes and Charlotte Frank

Über die Architektur des Nachwende-Berlins ist viel und leidenschaftlich gestritten worden.
Mehr als zwanzig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung zieht die Berlinische Galerie in ihrer Kabinettausstellung „Das Neue Berlin“ eine erste Bilanz über Gebautes und Ungebautes im Berliner Regierungsviertel – und wirft dabei einige interessante Fragen nach der Zukunft der baulichen Gestaltung unserer Hauptstadt auf.

 
Architektur
Bad Gastein

Architektonische Archäologie in den Bergen.
Bad Gastein ist ein gebautes Monument der Geschichte und Gegenwart des Kur- und Alpintourismus im mitteleuropäischen Raum wie es kaum ein zweites gibt.

Eine hybride Sammlung von bedeutenden Grand Hotel Bauten der Belle Époque, historischen Villen und Hotelburgen aus den 1960er, 70er und 80er-Jahren. Von der historischen Bausubstanz vergleichbar mit Sankt Moritz fristen leider heute im Ortskern von Gastein monumentale historische Hotels ein verwaistes Dasein. Drei große Häuser und das Kongresszentrum wurden vor circa 10 Jahren von einem Wiener Investor gekauft und stehen seitdem, durch Bauzäune abgeriegelt, leer. Auch das Grand Hotel de l´Europe erfährt, besitzmäßig auf verschiedenen Investoren aufgesplittert, nur mehr eine Teilnutzung. In den mondänen Räumen dieses Hauses flanierend, spürt man noch den Glanz der Blütezeit von Bad Gastein und erahnt das Leben, das hier einmal stattgefunden hat. Man sieht hier sprichwörtlich an der Architektur, was alles hier passiert ist, was im Laufe der Zeit verspielt wurde und den heutigen Status quo von Bad Gastein. Die Morbidität, die man im ganzen Ortskern spürt, kann man förmlich an den bröckelnden Fassaden der historischen Hotels abtasten.

 
Architektur
Karl Friedrich Schinkel – Architekt. Maler. Designer.

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München eröffnete soeben eine erste große Werkschau über den preußischen Universalkünstler Karl Friedrich Schinkel.
Schon auf der Pressekonferenz wird betont, wie unbekannt Schinkel in Bayern ist. Wem der Name diesseits des „Weißwurstäquators“ geläufig ist, der kennt ihn vor allem oder vielleicht sogar ausschließlich als Architekten der Berliner Neuen Wache und der Friedrichwerderschen Kirche.
Die aktuelle Ausstellung zeigt Karl Friedrich Schinkel als Universalkünstler im modernen Sinn.

 
Architektur
Moderism – In-Between, Architekturen im ehemaligen Jugoslawien

Die kulturelle Aufarbeitung des nicht mehr existierenden Ostblocks ist seit Jahren ein virulentes Thema.
Viele Publikationen und Ausstellungen beschäftigen sich in den letzten Jahren mit der Sowjetunion, den Baltischen Staaten, mit Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Dass die sozialistische Kultur Jugoslawiens sich buchstäblich „zwischen den Stühlen“ befand und die unterschiedlichen politischen Systeme und Blöcke des Kalten Kriegs dort aufeinander trafen, macht die Aufarbeitung besonders interessant, weil sie bei weitem nicht klar und eindeutig zuzuordnen ist. Mischformen aus Ost und West trafen hier aufeinander und bildeten einen neuen, sich befruchtenden visuellen und architektonischen Ausdruck. Klassifizierung – Fehlanzeige.

 
Architektur
AURA - ein Lichtkunstwerk in Hamburgs Übersee-Quartier - Till Nowak

Die Lichtinstallation AURA des Künstlers Till Nowak besteht aus zwölf großen Glasquadern, die sich wie Stützpfeiler architektonisch in einen Arkadengang entlang der Osakaallee in Hamburgs HafenCity reihen.
Das Werk ist in die Architektur in einer geradezu natürlichen Weise integriert – Ort und Kunstwerk gehen eine Symbiose ein. Die Osakaallee bildet die östliche Begrenzung des Übersee-Quartiers.
Ab Dämmerung befindet sich AURA zunächst im Ruhezustand, in einer gleichbleibenden Atmosphäre sanften Lichts. Die Glasquader reagieren allerdings wie von unsichtbarer Hand gesteuert, sobald Bewegung in ihrem unmittelbaren Umfeld stattfindet: vorbeigehende Spaziergänger, Radfahrer, Skater oder Busse. Nähert sich der Besucher an eines der Glasobjekte an, wird dieses aktiviert und leuchtet in unterschiedlichen Farbnuancen auf. Farbigkeit und Intension des Lichts verändern sich für einen zeitlich bestimmten Moment, bevor der Ruhemodus wieder eintritt. Jeder trägt durch die Bewegung seinen Lichtschein mit sich, während er die Arkaden entlang geht oder fährt.

 
Architektur
Zaha Hadid Parametric Tower

Nichts Geringeres als einen „epochalen Paradigmenwechsel in der Architektur“ postulierte Patrik Schumacher, Geschäftspartner der Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid.
Im Rahmen seines Vortrages, der als Vernissage-Auftakt am 7. Juni in der Akademie der Freien Künste stattfand wurde eine Ausstellung im Rahmen des hamburger Architektur Sommers eröffnet. Über die Innovationskraft der parametrischen Architektur kann sich nun bis zum 25. Juli 2012 jeder anhand der ausgestellten Arbeiten im AIT-ArchitekturSalon selbst ein Urteil bilden.

 
Architektur
Carl Ludwig Wimmel - Millerntor

Carl Ludwig Wimmel prägte Anfang des 19. Jahrhunderts als Architekt, Stadtplaner und erster Baudirektor Hamburgs über 30 Jahre das Stadtbild der Freien und Hansestadt.
Viele seiner öffentlichen Bauwerke sind dem Großen Brand von 1842 zum Opfer gefallen. Sie sind im Zuge einer Modernisierung abgerissen oder im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Nur wenige Bauten haben die Wirren der Zeit überdauert und sind heute noch präsent: die St. Pauli-Kirche, einige Wohnhäuser in der Esplanade, die Millerntorwache, das Allgemeine Krankenhaus St. Georg sowie die Börse.

 

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