Kultur Blog
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- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Zur Zeit steht Melanie Diener, in Schenefeld gebürtige Sopranistin von Weltruf, in Warschau für „Tristan und Isolde“ auf der Bühne und singt „Isolde", eine von Wagners forderndsten Frauenrollen. Am Dienstag, dem 21. Juni, kommt sie für einen Liederabend nach Hamburg und singt in der Kunsthalle im intimen Rahmen eines Gesprächskonzerts anlässlich der großen Ausstellung „Manet – Sehen“. Es geht dabei um die Verbindungen zwischen den Kunstauffassungen von Edouard Manet und Richard Wagner.
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- Geschrieben von: Isabel Wimmershoff, Claus Friede -

Riga, Lettlands sympathische Hauptstadt galt schon im 17. Jahrhundert als kulturelles und politisches Zentrum lettischer Juden. Bis zu Beginn des ersten Weltkriegs fühlten sich etwa 190.000 Juden in Lettland beheimatet. 1935 waren 11% der Bevölkerung Rigas jüdisch. Auch bei dem Aufbau eines kulturellen Unterhaltungs- und Bildungsnetzwerks, welches Theater, musikalischen Austausch und Religion fokussiert, hat die jüdische Gemeinde wesentliche Anteile am gesamtkulturellen Leben der baltischen Stadt inne gehabt.
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- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Ihre kleine Reihe von vier Konzerten als Residenzkünstlerin der Elbphilharmonie/Laeiszhalle schließt die Mezzosopranistin Magdalena Kožená in einem ungewohnten Genre ab: Sonst auf den großen Bühnen der Welt und in den bekanntesten Konzerthäusern zu Hause, präsentiert sie auf Kampnagel am 23. Juni Musical-Songs von Cole Porter, begleitet von dem tschechischen Multitalent Ondřej Havelka und seinen Melody Makers – einer Swing Big Band, die sich ganz dem Sound der 30er- und 40er-Jahre verschrieben hat.
„Das Talent des Genesis Potini”. Von Dämonen, Gewalt, Einsamkeit und dem unverhofften Sieg der Türme
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- Geschrieben von: Anna Grillet -

Er, der Ausgestoßene, ein psychisch kranker Obdachloser, will Kids aus verarmten Māori-Familien neues Selbstvertrauen geben, ein Ziel. Regisseur James Napier Robertson inszeniert die Odyssee des einstigen neuseeländischen Schach-Stars mit kraftvoll rauer ästhetischer Virtuosität: Realistisch, düster krass, gnadenlos unsentimental und doch ungeheuer ergreifend.
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- Geschrieben von: Thomas Janssen -

Die dänisch-deutsche Künstlergruppe „Riimfaxe" stellt im Westwendischen Kunstverein in Gartow aus.
Dass er bis St. Pauli weht, der Wind, der von Süd' aufs Meer zieht, das ist nicht erst seit Hans Albers Schlagerklassiker eine Binsenweisheit. Doch manchmal weht er noch viel weiter landeinwärts, und dann zieht es auch Menschen aus dem weit elbauf von Altona gelegenen Gartow im Wendland „Meerwärts“. Die dänisch-deutsche Künstlergruppe „Riimfaxe“ zum Beispiel, die im Programm des Westwendischen Kunstvereins (WWK) unter diesem Titel im dortigen Zehntspeicher ausstellt.
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- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Richard Strauss’ später Einakter „Daphne“ in der Staatsoper Hamburg, inszeniert von Christoph Loy. Eine Parabel über das Nicht-Mitmachen-Können, über das Bedrängende trinkender Männermassen, den Fehltritt eines Sonnengottes und darüber, was passieren kann, wenn man den obersten Mächten allzu nahe kommt.
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- Geschrieben von: Christel Busch -

Aby Warburg, Sohn einer reichen jüdischen Bankiersfamilie, Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler, Gründer der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg würde am 13. Juni 2016 seinen 150. Geburtstag feiern.
Er sei „Jude von Geburt, Hamburger im Herzen, im Geiste ein Florentiner", charakterisiert er sich selbst. Wer ist Aby Warburg, dessen Name heute untrennbar mit seiner Heimatstadt Hamburg verbunden ist?
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- Geschrieben von: Isabelle Hofmann -

Normalerweise stehen sie auf Baustellen oder Großveranstaltungen wie Open-Air-Festivals. In jedem Fall sucht man sie nur auf, wenn der Druck übermächtig wird und weit und breit keine Alternative in Sicht. Wer benutzt schon gerne Dixi-Klos?! Nun stehen dutzende mobiler Plastik-Klohäuschen in den Hamburger Deichtorhallen.
Nicht davor, wohlgemerkt, sondern drinnen, im heiligen Tempel der Kunst. Aufgebaut vom Hamburger Bildhauer und Hochschulprofessor Andreas Slominski zu einer raumfüllenden Installation, die unter dem Titel „Das Ü des Türhüters“ mit den unterschiedlichsten Assoziationen spielt.
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- Geschrieben von: Hans-Juergen Fink -

Musik, die berührt. Weil die Musiker spürbar machen, was sie selbst daran bewegt. Musik, die Konventionen bricht, Reisen ins Unbekannte verspricht und jede Menge Hörabenteuer. Dafür steht das Ensemble Resonanz in seiner kommenden Saison.
Ein Mensch tanzt. Japanischen Butoh, hochexpressiv, unendlich konzentriert. Der in Göttingen lebende Tadashi Endo zeigt einen Menschen, der zu den elektronischen Klängen von Nika Son zerrissen wird, verletzt, niedergeworfen – und aufgeweckt durch die Musik, durch die suchenden Klänge des Japaners Toshio Hosokawa und durch einzelne Sätze von Johann Sebastian Bach, vor allem aus dessen „Kunst der Fuge“, bei der Bach sein Thema und am Schluss auch seine Namensnoten B-A-C-H durch kunstvollste und äußerste Verwicklungen treibt.
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- Geschrieben von: Claus Friede -

Die Ausstellung „Friendly Footage – Kunst und Spielfilm" in der Herbert Gerisch-Stiftung Neumünster geht anhand ausgesuchter Positionen den zahlreichen Bezügen nach, die zeitgenössische Kunst heute mit dem Genre Spielfilm verbindet. Sie fragt nach den Realitäts- und Fiktionsvorstellungen in Spielfilmen, die in der Kunst ihr Weiterleben führen: welche Zitate, welche Metaphern oder Konstruktionen finden in der bildenden Kunst ihre Fortsetzung oder ihren Widerhall? Und welche konkreten und realitätsnahen Verweise finden dort ihren Niederschlag?