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  • Jaap van Zweden tritt sein Amt als Musikdirektor des Orchestre Philharmonique de Radio France an
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Kultur Blog

Bildende Kunst

Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne

Details
Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Montag, 06. März 2017 um 09:08 Uhr
Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne Foto U Perrey

Ihre Bilder seien ein „gemalter Schrei des Weibes nach dem Kinde“, urteilte der Kunsthistoriker Richard Hamann in den 1920er Jahren. Einem anderen Experten fehlte „weiblicher Geschmack und Zartgefühl“. Keine Frage: Paula Modersohn-Becker hatte es schwer mit ihrer Kunst. Gerade die sogenannten „Kunstkenner“ haben sie oft verklärt und schwer unterschätzt.
Im Bucerius Kunst Forum rückt Uwe M. Schneede, der ehemalige Direktor der Hamburger Kunsthalle, nun den Stellenwert dieser Ausnahmekünstlerin „mit klarem, nüchternen Blick“ zurecht und präsentiert sie als visionäre Wegbereiterin der Moderne in Deutschland.

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Festivals, Medien & TV

Musikwoche Hitzacker – „ein Roter Faden durch die Zeit“

Details
Geschrieben von: Thomas Janssen - Freitag, 03. März 2017 um 10:03 Uhr
Musikwoche Hitzacker – „Roter Faden durch die Zeit“

Hitzacker – „Das Genre gibt eine gewisse Freiheit, die Freiheit, dass aus dem Moment heraus etwas entsteht. Es ist nicht festgefügt, nicht in Formfragen eingeschränkt.“ Markus Bröhl spricht über die Fantasie, das musikalische Genre, das im Programm der am 3. März beginnenden Musikwoche Hitzacker prägend sein wird. Ein weiterer Grund für die Wahl des Festivalthemas, sagt der Dramaturg, sei aber sicher auch, dass es der „Oboisten-Persönlichkeit“ und dem Leiter der Musikwoche Albrecht Mayer entspreche.

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Film

„Silence” – Wo Judas zum Wiederholungstäter wird

Details
Geschrieben von: Anna Grillet - Donnerstag, 02. März 2017 um 09:06 Uhr
Silence

Sein fulminantes Märtyrer-Epos „Silence” inszeniert Martin Scorsese als bildgewaltigen spirituellen Überlebenskampf, historische Sinnkrise der Westlichen Welt. Es ist der persönlichste und leidenschaftlichste Film des heute 74jährigen Regisseurs, eine Hommage an das Kino der japanischen Meister wie Kurosawa, Ōshima, Mizoguchi.
Der Ernst des Werkes ist verführerisch, unerträglich, atemberaubend. “Silence” hat etwas Unnahbares, Erdrückendes: Es geht um Glauben, Macht, Inquisition, mörderische Brutalität, Erlösung, Versuchung, Zweifel und gefährlichen Stolz, der Wahl zwischen eigenem Seelenheil und der Verantwortung für seine Mitmenschen, den Gegensatz zwischen Europa und Asien.

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Bildende Kunst

MYRINX – ein Kunstwerk von Till Nowak für die Elbphilharmonie

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Geschrieben von: Claus Friede - Mittwoch, 01. März 2017 um 09:55 Uhr
MYRINX – ein Kunstwerk von Till Nowak für die Elbphilharmonie

Hamburg – „Was würde das Gebäude der Elbphilharmonie hören, wenn es ein Lebewesen wäre?“ fragte sich der in Los Angeles lebende Medienkünstler Till Nowak. Seine Antwort mündete zunächst in einer Geräusch- und Klangsammlung, die am, auf und im gesamten Gebäude zusammengetragen wurde und nun, in Bildsignale verwandelt, ab heute in Form eins Kunstwerks auf der achtzehn mal fünf Meter großen LED-Medienwand im Eingangsbereich zu sehen sein wird.

Über die legendäre Tonqualität der Konzertsäle in der Elbphilharmonie ist viel geschrieben und goutiert worden. Das Konzertpublikum wird mit einzigartigem Klang verwöhnt, die Akustik hat im extra eingehängten Konzertsaal zumindest sogleich eine Funktion erfüllt: sie wird viel und unterschiedlich diskutiert.

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Theater - Tanz

René Pollesch: „Ich kann nicht mehr“ im Schauspielhaus Hamburg

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Dienstag, 28. Februar 2017 um 10:00 Uhr
René Pollesch: „Ich kann nicht mehr“ im Schauspielhaus Hamburg Thomas Aurin

Was für ein Theater! Flachsinnig, spritzig, abgedreht – und ein kleines bisschen tiefsinnig auch. Ein Mix aus Pop und verzweifelten Kommunikationsversuchen, Revolutionskitsch und Guerilla-Ballett.
Doch im Grunde geht es bei René Polleschs aberwitzigem Stück „Ich kann nicht mehr“ um die Unzulänglichkeit von Sprache und Theatermitteln. Im Deutschen Schauspielhaus Hamburg gab es nach der achtzigminütigen Uraufführung begeisterten Applaus.

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Kultur, Geschichte & Management

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Hamburg

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Geschrieben von: Christel Busch - Freitag, 24. Februar 2017 um 10:00 Uhr
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Hamburg

„Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder haben…“, hallte es als Gassenhauer nach dem Tode Wilhelm I. durch die deutschen Lande.
„Wir“ haben ihn immer noch! In Erz gegossen, steht oder reitet er noch vereinzelt in einigen deutschen Städten. In den meisten Fällen erlitt er das Schicksal anderer großer Heroen: er wurde demontiert und eingeschmolzen. Falls er dieses Desaster überlebt hat, schmückt er als Relikt vergangener Kaiserherrlichkeit Plätze und Anlagen. In Hamburg stand sein Reiterstandbild einst auf dem Rathausmarkt. Heute hat seine kaiserliche Majestät, hinter Bäumen versteckt und von den Passaten übersehen, am Johannes-Brahms-Platz in den Wallanlagen von Planten un Blomen einen Platz gefunden.

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Film

„Neruda” – Oder die unerträgliche Lächerlichkeit des Seins

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Geschrieben von: Anna Grillet - Donnerstag, 23. Februar 2017 um 09:13 Uhr
Neruda

„Neruda”, Pablo Larraíns neuer Film, ist ein aberwitziges Wunderwerk der Kreativität: Fiktion durchkreuzt Fiktion, überrumpelt dabei die Wirklichkeit. Ein Tanz auf dem Vulkan voll burlesk sinnlicher Energie.
Der Mix aus schillerndem Neo Noir, surrealem Roadmovie, grotesker Komödie und Polit-Drama will alles sein, nur kein herkömmliches Biopic. Eher soll, so der Wunsch des Regisseurs, eine Art Roman entstehen, der auch den Protagonisten, Pablo Neruda begeistert hätte. Der berühmte chilenische Dichter und Kommunist schwärmte für Krimis.

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Musik

Shakespeare und Verdi an der Staatsoper Hamburg – Schattenseiten der Seele

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Geschrieben von: Annedore Cordes - Mittwoch, 22. Februar 2017 um 10:00 Uhr
Shakespeare und Verdi an der Staatsoper Hamburg – Schattenseiten der Seele

William Shakespeare ist seit 400 Jahren tot. Seine Werke leben bis heute und werden rund um den Globus gespielt. An der Staatsoper Hamburg feierte Verdis Shakespeare-Adaption „Otello“ im Januar Premiere, im März kehrt „Macbeth" mit fünf Vorstellungen auf den Spielplan zurück.

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Film

„Fences” – Die tragische Überheblichkeit eines Verlierers

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Geschrieben von: Anna Grillet - Donnerstag, 16. Februar 2017 um 10:02 Uhr
Fences

Denzel Washington inszeniert das wortgewaltige Familiendrama „Fences” als Psychogramm schwarzer Identität Ende der Fünfziger Jahre in den USA. Es ist sein dritter Film als Regisseur, für vier Oscars nominiert und schauspielerisch atemberaubend.
Troy Maxson (Denzel Washington) schweigt nie, er prahlt, poltert, provoziert. Sein Geld verdient der selbstgefällige schwadronierende Patriarch bei der Müllabfuhr. Als Afroamerikaner muss er dort immer nur die Drecksarbeit verrichten, den Truck fahren die Weißen. Er ist zutiefst verbittert, trotz Talents scheiterte seine Karriere als Baseballspieler. Für all die Enttäuschungen und Demütigungen rächt sich Troy nun an seiner Frau Rose (Viola Davis) und den beiden Söhnen.

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Fotografie

ReVision. Fotografie im MKG

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann - Mittwoch, 15. Februar 2017 um 09:15 Uhr
ReVision. Fotografie im MKG

„Revision“ bedeutet Rückschau oder Überprüfung. Das Museum für Kunst und Gewerbe hat in den vergangenen Jahrzehnten etliche dieser Rückschauen präsentiert – gerade auch im Bereich der Fotografie.
Noch gut in Erinnerung sind die Ausstellungen „Kunstphotographie um 1900“ (1989) und „Photographische Perspektiven aus den zwanziger Jahren“ (1994) – zu einer Zeit, als sich die Fotografie gerade im öffentlichen Bewusstsein als künstlerisches Medium durchzusetzen begann. Nun zeigt das MKG mit der Ausstellung „ReVision“ einen „umfassenden Überblick“ über seine Sammlung Fotografie, der sich bei näherer Betrachtung keinesfalls als so umfassend erweist, wie angekündigt.

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