Das Kunsthaus Graz lädt erneut zur offenen Ausschreibung des Umwelt-Kunst-Preises ein. Gesucht wird eine künstlerische Position, die sich mit Umwelt, Nachhaltigkeit und widerständiger Resilienz auseinandersetzt. Die jurierte Position erhält ein Projekthonorar von 3.000 Euro sowie die Möglichkeit, im Oktober 2026 eine Ausstellungsintervention im Kunsthaus Graz umzusetzen. Beiträge können bis zum 28. Juni 2026 eingereicht werden.
Als Grünes Museum fördert das Kunsthaus Graz seit seiner Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen im Jahr 2022 nachhaltige Praktiken sowohl im eigenen Betrieb als auch in der Ausstellungspraxis. Mit der zweiten Ausschreibung des Umwelt-Kunst-Preises möchte das Kunsthaus erneut künstlerische Projekte sichtbar machen, die sich kritisch, kreativ und zukunftsorientiert mit Fragen des Ressourcenverbrauchs, der Produktionsweisen und der ökologischen Verantwortung auseinandersetzen. Der Umwelt-Kunst-Preis wird von SERVUS ABFALL, einem gemeinsamen Unternehmen von Holding Graz und Saubermacher, unterstützt. Vergeben wird dieser in Kooperation mit dem „Markt der Zukunft“ als Ergänzung zum Umweltpreis der Stadt Graz. Die Preisverleihung findet am 4. November 2026 im Rahmen des städtischen Umweltpreises im Space04 des Kunsthauses Graz statt.
Kunst als widerständige Praxis
Für eine Kultur des Respekts – gegenüber der Umwelt und uns selbst: Unter diesem Leitgedanken und inspiriert von den Sustainable Development Goals der UNESCO widmet sich der diesjährige Call dem Thema „Resist!“. Ausgangspunkt ist die aktuelle Ausstellung "30 % Löwenzahn" sowie der vom Künstler Aldo Giannotti geprägte Begriff des „(R)esistere“ – verstanden als widerständige, anpassungsfähige und nachhaltige Form des Handelns.
Beim Umwelt-Kunst-Preis 2026 werden Arbeiten gesucht, die Alternativen zum Überfluss, zur Verschwendung und zur ressourcenintensiven Produktion aufzeigen. Im Fokus stehen kreative, spekulative oder praktische Ansätze, die nachhaltige Produktionsformen auch über eine längere Dauer oder im praktischen oder metaphorischen Widerstand gegen herrschende Produktionsabläufe durchsetzen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt und Ressourcen wird in der Arbeit ins Zentrum gerückt. Besonders willkommen sind lokale Projekte, die neue Formen des Produzierens erproben und tragfähige Lösungen gegen Überextraktion entwickeln.
Das ausgewählte Projekt wird von Anfang Oktober bis Anfang November 2026 im Kunsthaus Graz präsentiert und als Teil des Ausstellungsprogramms für Besucher*innen frei zugänglich sein.
Die Jury besteht aus Katia Huemer und Katrin Bucher Trantow (Kunsthaus Graz) sowie Judith Schwentner (Vizebürgermeisterin der Stadt Graz).
Informationen zur Einreichung
Einreichung des Portfolios und/oder eines max. 2-seitigen PDF mit einem Werk- oder Projektkonzept bis 28. Juni 2026 an
Weitere Informationen unter: CALL for Artists
Mit freundlicher Unterstützung von SERVUS ABFALL, einem gemeinsamen Unternehmen der Holding Graz und Saubermacher. In Kooperation mit der Stadt Graz und dem Markt der Zukunft.
Save the Date:
Preisverleihung Umweltpreis der Stadt Graz und Umwelt-Kunst-Preis Kunsthaus Graz
4. November 2026, 18 Uhr
Space04, Kunsthaus Graz
Quelle: Kunsthaus Graz

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