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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Die Wahl-Hamburgerin Jessica Nupen hat es sich zum Auftrag gemacht, lokale Themen und ästhetische Prinzipien ihrer neuen Heimat Hamburg mit denen ihrer alten Heimat Johannesburg in Schwingung zu bringen. 2015 hatte die umtriebige Choreografin ihr Kampnagel-Debüt mit ROMEO & JULIET, einem Stück, das Tradition und Fortschritt im Post-Apartheit-Johannesburg verhandelt. Mit einer Mischung aus kraftvollem und politischem Tanztheater eroberte sie die Herzen ihres Publikums im Sturm.
 
Für ihre neue Arbeit DON‘T TRUST THE BORDER entwerfen Nupen und ihr hochkarätiges Künstler*innen-Team aus Südafrika und Europa eine allegorische Anordnung über die Grenzen, die man in sich fühlt, diejenigen, die einen umgeben sowie die, die von Politiker*innen errichtet werden. Das zu vier Seiten offene Bühnenbild nimmt diese Idee auf, indem es Tänzer*innen und Zuschauer*innen einander nahe bringt und gleichzeitig voneinander trennt. Inspiriert von den Arbeitsmethoden Pina Bauschs stöbert Jessica Nupen im Graubereich zwischen Real und Fake-News, Träumen und Ängsten, Zweifeln und Paranoia und sieht ihre eigene Arbeit mehr als Tanztheater denn als puren Tanz. Zu elektronischer Musik mit afrikanischen Beats steigert sich das Tempo des Stücks wie der Herzschlag zu einem Adrenalinkick.

J O H A N N E S B U R G / H A M B U R G
JESSICA NUPEN
DON’T TRUST THE BORDER
Mi-17.01. bis So-21.01. / 20:00
Ort: k2, Kampnagel – Jarrestraße 20, 22303 HH
Uraufführung

Tickets: 18 Euro (erm. 9 Euro, [k]-Karte 9 Euro), www.kampnagel.de, 040.27094949

Quelle: steffel:marketing&pr

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