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In der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, Zeitung des Deutschen Kulturrates, ist Artistik das Schwerpunkthema. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, stellt in seinem Beitrag (Seite 22) kulturpolitische Forderungen auf, die er an die Politik wie an die Artisten selbst richtet:

Eine öffentliche Förderung der Artistik existiert so gut wie überhaupt nicht. Besonders projektbezogene Förderung ist jedoch unerlässlich, um die Kunstform Artistik weiterentwickeln zu können. Entsprechende Fördergelder gilt es bereitzustellen.

Das Jahresdurchschnittseinkommen der in der Künstlersozialversicherung versicherten Artisten liegt bei knapp 11.000 Euro. Das der weiblichen Artisten sogar nur bei etwas mehr als 7.000 Euro. Eine selbständige finanzielle Vorsorge für die nachaktive Zeit ist vor diesem Hintergrund unmöglich. Konzepte müssen her, die Artisten einen Ausweg aus der Altersarmutsfalle aufzeigen.

Eine Diskussion über die zweite berufliche Laufbahn von Artisten muss dringend angestoßen werden. Alternden Artisten müssen, ähnlich wie im Tanzbereich längst geschehen, Alternativen für einen zweiten Berufsweg aufgezeigt werden.

Eine Veränderung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse wird letztlich nur eintreten, wenn Artisten ihren Einzelkämpferstatus aufgeben und sich organisieren.

Quelle: Deutscher Kulturrat e.V.

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