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Kulturministerin Karin Prien hat heute (3. März) am ersten Dialogforum des Kulturdialogs mit den Kommunen unter dem Motto „Neue Verlässlichkeiten: Interkommunale Zusammenarbeit und Vernetzung“ teilgenommen. Prien dankte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und verwies auf die Bedeutung der Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Zu den Hauptzielen des laufenden Dialogprozesses gehört es, dass wir die Kulturentwicklung in unserem Land geplant und aufeinander abgestimmt angehen –  stets im Dialog zwischen Land und Kommunen und für die Zukunft verlässlich“, betonte die Ministerin.

 

„Wir haben als Land ein großes Interesse, dass die Kommunen und Kreise eine interkommunale Zusammenarbeit pflegen, da sich Kooperation in der Regel positiv auswirken und wir unsere finanziellen Mittel für die Kultur möglichst effizient einsetzen sollten.“ Prien bezog sich auch auf aktuelle Erfahrungen aus der Corona-Pandemie: „Unsicherheit prägt unser Leben im Angesicht der Corona-Pandemie. Nicht nur für Kulturschaffende, auch für uns als Gesellschaft insgesamt gewinnt Verlässlichkeit in diesen Monaten neu an Wert. Wie wollen wir leben und welche Rolle hat Kultur für uns? ist eine der wichtigen Fragen unserer Zeit. Angesichts der kommenden Herausforderungen hätte unser Dialog kaum passender kommen können“, so Schleswig-Holsteins Kulturministerin.

 

„Mit dem Kulturdialog haben wir seit 2013 gemeinsam zwischen Politik, Verwaltung und der breiten Kulturszene strategische Leitplanken entwickelt“, erläuterte Prien die Geschichte dieses Formats. Beispielhaft für die Erfolge des Kulturdialogs nannte Prien die Kulturknotenpunkte, die mittlerweile überall im Land zur Vernetzung der Akteure aus der Kultur beitragen. Der Kulturdialog zwischen Land und Kommunen konzentriert sich auf Aktivitäten des Landes zur Förderung überregionaler und landesweiter Institutionen und von Projekten mit Modellcharakter sowie auf gemeinsame Förderpraktiken.

 

Den Impulsvortrag zum Thema Interkommunale Zusammenarbeit und Vernetzung hielt 
Dr. Patrick S. Föhl vom Netzwerk für Kulturberatung aus Berlin. Beispiele für erfolgreiche Arbeit kamen von der Kulturwerkstatt Schleswig (Dr. Julia Pfannkuch, Stadt Schleswig), der Arbeit der Kulturknotenpunkte (für den Kulturknotenpunkt Südost berichtete Tanja Lütje) und die interkommunale Zusammenarbeit am Beispiel der Volkshochschulen in Schleswig-Holstein (Karsten Schneider, Landesverband der Volkshochschulen in Schleswig-Holstein). Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Onlinekonferenz war wichtig, theoretische Überlegungen anhand dieser Positivbeispiele zu diskutieren und in der Diskussion weiter zu vertiefen.

 

Die nächste Veranstaltung wird am 31. März 2021 zum Thema „Kultur fördert kommunale Entwicklung: fachübergreifende Kooperationen“ stattfinden. Es folgen am 28. April 2021 „Raum für Kultur: Die Zukunft der Innenstädte und Ortskerne durch attraktive Kultur- und Bildungsorte gestalten“ und am 26. Mai 2021 „Lebendige Verantwortungsgemeinschaft: Gemeinsame Kulturförderung von Land und Kommunen“. Der Prozess soll am 14. Juni seinen Abschluss mit einer Konferenz in Kiel finden. Begleitend werden zum einen vorliegende statistische Daten ausgewertet, zum anderen wird eine Netzwerkanalyse der Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins erarbeitet. Die Ergebnisse fließen dann in einen Landeskulturbericht ein.

 

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein

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