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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Wir stehen am Scheideweg zu einer neuen Evolutionsstufe – diese verspricht, den Traum von der Überwindung des Todes und von Unsterblichkeit endlich wahr zu machen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien wie intelligente Prothesen und Brain-Computer-Interfaces bereiten dafür den Weg. Wie aber wird dieser Weg aussehen? Ist es ein posthumaner Zustand einer virtuellen Welt in konservierten Hirnen oder eine Mensch-Maschinen-Symbiose, wie es James Lovelock in „Novozän“ beschreibt?

 

Intelligente Prothesen und Hirn-Computer-Schnittstellen versprechen neue Formen menschlichen Lebens, u.a. vertreten durch den Transhumanismus. Was aber verspricht sich der Mensch von dieser Selbstoptimierung, wo liegt die Grenze zur Manipulation und was ist das Eigene am „Ich“? Wann ist der Mensch Mensch? Haben wir früher die Unsterblichkeit mit dem ewigen Leben gleichgesetzt, so scheint sie heute einem Ersatzteillager physischer und informationsverarbeitender Komponenten gleichzukommen. Nicht-Funktionierendes wird ersetzt. Doch was entsteht dadurch?

 

Angesichts der neuen Verletzbarkeit des Menschen hat das Thema eine herausragende Bedeutung. Die Autorin Charlotte Luise Fechner und der Autor Götz Leineweber haben die Optimierung des Körpers und die abstrakt-geistige Hirn-Computer-Welt einander gegenübergestellt und daraus den Text für VIRTUAL BRAIN entwickelt. Raumfüllende Visualisierungen an der Schnittstelle „virtuell-abstrakter“ und „realer“ Welt und die emotionale Führung durch sensible Klangräume und Surround-Mixing von Sibin Vassilev kreieren neue Räume.

 

Mit: Asta Nechajute, Miriam Meißner, Anna Möbus, Marc Fischer, Torsten-Peter Schnick, Thomas Krutmann
Texte: Charlotte Luise Fechner, Götz Leineweber | Regie: Andrea Bleikamp | Dramaturgie: Rosi Ulrich | Bühne: Claus Stump | Kostüm: Paula Noller | Musik/Sound: Sibin Vassilev | Video: Jens Standke | Lichtdesign: Jan Wiesbrock | Technik: Jan Kutscher | Regie-Assistenz: Gina Bensch | PR & Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä
Produziert von WEHR51, in Kooperation mit Freihandelszone - Ensemblenetzwerk köln, Orangerie Theater, Köln

Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms AUTONOM, Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.

 

VIRTUAL BRAIN
Zur Überwindung des Todes – ein installativer Abgesang

Premiere: 25. Februar 2021, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen:
26. und 27. Februar 2021, 20 Uhr
28. Februar 2021, 18 Uhr
10.-13. März 2021, 20 Uhr

Spielort: Orangerie Theater, Volksgartenstraße 25, 50677 Köln,
Tickets: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

VIRTUAL BRAIN, die neue Produktion von WEHR51, beschäftigt sich mit der Überwindung des Todes durch künstliche Intelligenz und neue Formen des Lebens. Die Performance der Schauspieler*innen wird ergänzt durch raumgreifende Videoinstallationen, kombiniert mit vielstimmigem Surround-Klang. So führt das Stück das Publikum in ein Szenario einer Zukunftsvision.

 

Quelle: WEHR51

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