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GEMA startet neues Modellprojekt zur Nachwuchsförderung

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Freitag, den 11. Dezember 2009 um 11:30 Uhr
Zu Beginn des Jahres 2010 startet die GEMA mit einem eigens für junge Urheber entwickelten Modellprojekt zur Nachwuchsförderung als weiteren Teil ihrer strategischen Neuausrichtung. Das Konzept richtet sich unterstützend an kommerzielle Spielstätten aus Rock, Pop und Jazz, welche in besonderem Maße aktive Nachwuchsförderung und Kulturarbeit leisten. Das Modellprojekt ist mit einem vorerst einjährigen Probelauf im Land Nordrhein-Westfalen geplant, einer Region, die für ihr dichtes Netz an Klubs und Spielstätten bekannt ist.

Gegenüber den bisher pauschal ermittelten und festen Abgabesätzen einer Spielstätte mit kommerziellem Hintergrund nach den Vergütungssätzen U-VK erfolgt hier eine im Hinblick auf die besondere ökonomische Situation in der Nachwuchsförderung faire, prozentuale Beteiligung der Urheber in Höhe von 6% der Umsätze aus Kartenverkäufen. Damit beteiligen sich auch die Urheber am wirtschaftlichen Risiko bei diesen Veranstaltungen. Gegenüber der Lizenzierung nach der Härtefallnachlassregel ergibt dies einen wirtschaftlichen Vorteil von 40%. Gleichzeitig wurde die Mindestvergütung um über 30% auf EUR 15,00 abgesenkt.

Die GEMA greift damit eine Initiative des Landesmusikrats NRW auf und holt sich zur Planung und Umsetzung des Vorhabens diesen kompetenten Partner mit seiner fachlichen Beratung und organisatorischen Unterstützung an ihre Seite. Das Auswahl- und Vergabeverfahren wurde auch in Abstimmung mit dem Musikreferat der Staatskanzlei NRW entwickelt. Eine unabhängige und vom Landesmusikrat NRW berufene Fachjury wird die jeweiligen Förderempfehlungen aussprechen. Nach Ablauf der einjährigen Probephase werden GEMA und Landesmusikrat anhand der Evaluierungsergebnisse gemeinsam entscheiden, ob und in welcher Form das Modell fortgeführt und bundesweit ausgeschrieben werden soll.

Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA: „Die GEMA braucht ihren Nachwuchs und unterstützt ihn selbstverständlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ich freue mich, dass uns der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen bei diesem Modellversuch als Experte vor Ort zur Seite steht.“
Damit hat die GEMA den nunmehr dritten Baustein zur Förderung der Anliegen junger Urheber umgesetzt, welcher bereits als Teil eines mehrstufigen Förderkonzepts in ihrer Stellungnahme zum Schlussbericht der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages verankert war und im Frühjahr 2009 offiziell vorgestellt wurde.

Zwei Teile des Konzepts, die Einführung eines neuen Vergütungssatzes für Spielstätten von ehrenamtlich geführten Vereinen auf dem Gebiet der musikalischen Nachwuchsarbeit (WR-NWSP) sowie die Initiierung einer Härtefallnachlass-Sonderregelung zur Verwaltungsvereinfachung, kommen bereits in der Praxis zur Anwendung.

Förderkriterien und Details zur Antragstellung finden Sie unter https://www.gema.de/nachwuchs

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avatar Heiko Langanke
+7
 
 
Eine gute Nachricht für kleine Spielstätten, die zunehmend unter den Abgaben und dem Verwaltungsaufwand der GEMA zu leiden haben.
In Hamburg wurde seitens der Stadt und zusammen mit dem Hamburger Clubkombinat sowie dem Verein Rockcity HH e.V. der LiveConcertAccount ins Leben gerufen, der die kleineren Musik-Clubs nun mit mehr als 100.000 € jährlich alleine von gezahlten GEMA-Abgaben entlastet. Geld, das für inhaltliche Arbeit fehlt.
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avatar Karsten Schölermann
+9
 
 
Eine Karte im Nachwuchsbereich kostet heutzutage 5,-- bis 8,-- (in Hamburg).
Es kommen in der Regel 50 - 80 Leute zu solchen Konzerten.
Im Mittel nehmen wir mal 6,50 x 65 als durchschnittliche Einnahme an.
Macht 422,50 Euro Tageseinnahme.

Davon soll bezahlt werden:
- 7% Umsatzsteuer = 29,75
- 5,5 % Künstlersozialkasse = 23,24
- 6% Gema = 25,35
- Tontechniker = sagen wir mal 50,-- weils ein Freund der Band ist (Bei richtigen Freiberuflern eher 150,--)
- Türsteher/Kassierer 30,--
- Werbung (ööhmm) = Flyer 50,-- (Plakate kann man davon nicht bezahlen)
- Miete Ton- und Lichtanlage = 150,-- (Wenn die SAnlage denn im Club ist - und 20 Nutzungen im Monat hat. Sonst eher 300,--)
- Club Gemeinkosten (Reinigung, Strom, Verwaltungskosten, Versicherungen,Booking) 150,--
- Band Gemeinkosten ("Gage") (Proberaum, Instrumente) 150,--

Gesamt: 608,34
Defizit: 160,49.

Liebe Gema: Bis 100 Leute Eintritt dürft ihr gar nichts nehmen, wenn Ihr das mit der "Förderung" ernst meint. Wenn ihr richtig was gutes für Euren (!!!) Nachwuchs tun wollt, dann brauchen die Clubs einen Tarif der im negativen anfängt. 0 - 50 Leute = 50,-- Euro Gema Nachwuchs Förderzuschuß (gekoppelt an eine Spielfolge mit eigenen Titeln, der auch bei der Gema angemeldet wird.) 50 - 100 Leute keine Gema für niemanden
ab 100 - 500 Leute 50,-- Euro pauschal - wenn es "Nachwuchs ist" - wer auch immer das wie auch immer definiert.

Sollen wir Euch so ein Konzept schreiben??

Grüßt das Hamburger Clubkombinat
Karsten Schölermann
Präsi
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avatar Frank Dostal
+1
 
 
Lieber Karsten Schölermann!
Der eigentliche Anlass für einen Konzertbesuch ist die Aufführung von Musik. Ausgerechnet diejenigen, die das, was dort aufgeführt wird, erfunden haben (Komponisten/Textdichter) sollen nach Deiner Rechnung nix bekommen. Dass Du Gagen für die darbietenden Musiker schon gar nicht mehr erwähnst, spricht Bibliotheken. Alle sollen bezahlt werden, nur die Künstler nicht. Dascha n doller Plan!
Aus Schankwirts- bzw. Immobilistensicht vielleicht faszinierend, aber ich dachte, wir dächten hier nach über die Förderung von Kunst.
Also: Präsi oder Präser? Das ist hier die Frage.
Wenn Du mal einen fruchtbareren Vorschlag hast (anstatt hier populistisch dünnsinnige Nebelbomben abzuwerfen), melde Dich gern bei mir.
Dein - Frank -

Frank Dostal -
Textdichter & Producer
stv. Vorsitzender d. Aufsichtsrats der GEMA
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avatar Angelika
+5
 
 
Ich rege hiermit an, dass die GEMA mal eine interne Sprachreform einleiten möge, damit evtl. noch vor dem Jahr 2018 auch jemand, der sich nicht mehrere Jahre mit ihrem Gewölk beschäftigt hat, sich möglichst innerhalb einiger Wochen in die Materie einarbeiten kann.
Das würde vielleicht die Veranstalterei auf nicht- bzw. halbprofessionellem Niveau etwas erleichtern, was wiederum der Kulturvielfalt in unserem Lande zugute käme.
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avatar Heiko Langanke
+5
 
 
Lieber Frank Dostal,
niemand stellt die Urheberrechte in Frage. Aber die Art, wie das Urheberrecht und seine Vergütung handgehabt wird, geht (mittlerweile) an der Realität vorbei.
Junge Bands brauchen kleine Bühnen. Von den GEMA-Abgeltungen der Clubs haben sie wenig oder nix. Eher wohl Dieter Bohlen. Das ist absurd.
Die kleinen Bühnen aber kämpfen zunehmend um ihre Existenz.

Nix Bühne, nix Künstler, nix GEMA.
Einfachster Dreisatz.

Wir (Clubs, Künstler, GEMA) sollten uns mehr miteinander als gegeneinander begreifen.
In diesem Sinne,
Heiko Langanke
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