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Hannover wird zur Krimi-Hauptstadt: Vom 15. bis zum 18. April 2020 wird in der Landeshauptstadt die 35. Ausgabe der Criminale stattfinden, bei dem über 200 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet werden.

Auf einer Pressekonferenz in der Alten Polizeikantine begrüßte der Schirmherr der Criminale, Polizeipräsident Volker Kluwe, am Dienstag die Anwesenden und verwies auch auf die „kriminelle Tradition“ der Landeshauptstadt als Treff für Fans des Genres: „Ich freue mich sehr, dass Hannover im kommenden Jahr, dem Jubiläumsjahr des Krimifestes, mit der Criminale 2020 erstmals auchdas größte Branchentreffen der Krimi-Autorinnen und -Autoren ausrichten wird.“

Anschließend erklärten die Veranstalterinnen und Veranstalter ihr Konzept: „Wir möchten, dass der Tatort Hannover für immer in kriminell guter Erinnerung bleibt und glauben, dass wir hier ein unvergessliches Highlight für alle Beteiligten erleben werden“, sagte Volker Petri vom Büro für Popkultur. Und Jens J. Kramer vom Syndikat, der größten Schriftstellerinnen und Schriftsteller-Vereinigung der Branche, ergänzte: "Das Syndikat fördert die deutschsprachige Kriminal-Literatur und steht für insgesamt 700 Autorinnen und Autoren. Der jährliche Treff ist ein Höhepunkt unserer Arbeit."

Ihren „blutigen Anfang“ nimmt die Criminale 2020 bei einer großen Eröffnungsgala im Theater am Aegi am Mittwoch, dem 15. April, bei dem auch der Publikumspreis, die „Mimi“ verliehen wird. An den beiden darauffolgenden Tagen steht Hannover jeweils im Zeichen der „Langen Nacht des Verbrechens“, bei der die Südstadt „unsicher gemacht werden soll“, wie Petri ausführte. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können bei knapp 50 Lesungen ein großes Spektrum zwischen Genres wie „Ladys Crime“, „Mörderische See“ oder „Kunstkrimi“ erwarten. „Das tödliche Finale“ erfolgt dann am Samstag, dem 18. April, in der Orangerie Herrenhausen, wo das Syndikat auch den Friedrich-Glauser-Preis verleihen wird, neben dem Deutschen Krimi Preis die wichtigste Auszeichnung des Genres.
 
Wie wertvoll der Preis für die gesamte Branche ist, schilderte Max Bronski, Friedrich-Glauser-Preisträger von 2019 „Der Glauser-Preis genießt großes Renommee und findet allseits Beachtung. Bekanntlich wird er vom Syndikat, der Vereinigung der Autorinnen und Autoren, verliehen. Die damit ausgedrückte Wertschätzung aus dem Kollegenkreis macht ihn für mich zu einer ganz besonderen Auszeichnung.“ Dass Bronski wie auch seine ebenfalls bei der Pressekonferenz anwesende Krimi-Kollegin Cornelia Kuhnert in der am 11. März erscheinenden Hannover-Anthologie „Tod unterm Schwanz“ vertreten sein wird, freut Volker Petri besonders: „Das Buch wird für Hannover etwas wirklich Besonderes, genau wie unser Festival im April. Die Vorfreude steigt!“

Wir bedanken uns bei der Kulturstiftung der NORD/LB, der VGH-Stiftung und dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover für ihre freundliche Unterstützung der Criminale 2020.
 
„Der Tatort Hannover wird unvergessen bleiben!“
Vom 15.-18. April 2020 richtet die Landeshauptstadt die 35. Criminale aus und wird zum Mittelpunkt für alle Krimi-Fans.

Quelle: Büro für Popkultur GmbH & Co. KG

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