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Das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Gewinnerfilme des Bernhard Wicki Preises ging unentschieden aus. Beide Filme konnten zu gleichen Teilen die Gunst des Publikums gewinnen. Damit teilen sich erstmalig zwei Filme den Hauptpreis des Filmfests Emden-Norderney.
Der Preisverleihung wohnten Dr. Annette Schwandner, Leiterin der Kulturabteilung im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie Oberbürgermeister Bernd Bornemann bei, die in ihren Grußworten dem Festival zum Jubiläum gratulierten.

Bernhard Wicki Preis
Nominiert für den Hauptpreis des Festivals, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis, waren 14 Filme aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Serbien und den USA.
Preispatin: Elisabeth Wicki-Endriss
Förderer: SCORE Tankstellen- und Mineralölhandels GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Thomas Ehrlich
Der Preis ging an: „Marina“ von Stijn Coninx, B/I 2013
und „Monsieur Claude und seine Töchter” („Qu'est-ce qu'on a fait au bon dieu?) von Philippe de Chauveron, F 2014

DGB Filmpreis
Für den Publikumspreis für einen Film, der sich in besonderer Weise mit sozial bedeutsamen Themen auseinandersetzt, waren vier Filme nominiert. Die Produktionen, die ins Rennen um den mit 7.000 Euro dotierten Publikumspreis gingen, griffen dabei ganz unterschiedliche gesellschaftlich relevante Themen auf, wie die gesetzliche Gleichberechtigung von Mann und Frau, Finanz- und Wirtschaftsintrigen oder das Leben Jugendlicher in einem von Armut geprägten sozialem Umfeld.
Förderer: DGB Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, vertreten durch Dorothee Jürgensen, DGB-Regionsvorsitzende
Der Preis ging an: „Sternstunde ihres Lebens“ von Erica von Moeller, D 2014

NDR Filmpreis für den Nachwuchs
Der mit 5.000 Euro dotierte NDR Filmpreis für den Nachwuchs zeichnet die Regie für einen deutschen Erst- oder Zweitspielfilm aus. Aus drei nominierten Filmen wählte das Publikum den Preisträger aus.
Förderer: NDR Landesfunkhaus Niedersachsen, vertreten durch Holger Ahäuser, NDR Studioleiter Oldenburg
Der Preis ging an: „Bocksprünge“ von Eckhard Preuß, D 2013

AOK-Filmpreis
Der AOK-Filmpreis zeichnet die Regie eines Wettbewerbsfilms aus, der das Thema Gesundheit kreativ aufgreift. Das Publikum entschied, wer den mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbundene Auszeichnung mit nach Hause nehmen durfte.
Förderer: AOK Niedersachsen, vertreten durch Regionaldirektor Dr. Norbert Hemken
Der Preis ging an: „The Optimists“ („Optimistene“) von Gunhild Westhagen, N/S 2013

Creative Energy Preis
Erstmalig in diesem Jahr wurde der mit 5.000 Euro dotierte Creative Energy Preis für eine herausragende Einzelleistung im Zuge der Produktion eines programmfüllenden Spielfilms vergeben. Die unabhängige Fachjury wählte den Preisträger aus vier von der Festivalleitung nominierten Filmen.
Förderer: Stadtwerke Emden, vertreten durch Manfred Ackerman, Geschäftsführer der Stadtwerke Emden
Der Preis ging zu gleichen Teilen an:
Stefan Weigl, Drehbuchautor „Zeit der Kannibalen“
Milena Maitz, Produzentin „Zeit der Kannibalen“

Jurybegründung:
Die Grundlage der Magie des Extrem-Kammerspiels „Zeit der Kannibalen“, quasi der genetische Code, ist das kreative Miteinander von Drehbuch und Produktion.
Die gegenseitige Verzahnung dieser beiden Gewerke ist die kreative Energie, die diesen Film ermöglicht und ästhetisch beflügelt hat. Deshalb geht der Creative Energy Award an die Produzentin Milena Maitz und den Drehbuchautor Stefan Weigl.

Ostfriesischer Kurzfilmpreis der VGH
Der Gewinner des „Kamera Ottifanten“, einer von Otto Waalkes entworfenen Trophäe, sowie eines Preisgeldes von 2.500 Euro wurden aus 12 Filmen durch das Publikum ermittelt. Der zweitplatzierte Film erhält eine Prämie von 1.000 Euro, der drittplatzierte 500 Euro. Am Wettbewerb nahmen Produktionen aus Großbritannien, Finnland, Deutschland, Irland und den Niederlanden teil.
Förderer: VGH Niedersachsen, vertreten durch Lothar Streblau, Regionaldirektor der VGH
1. Preis (Euro 2.500 + Kamera-Ottifant)
„Pony Place“ von Joost Reijmers, NL 2013
2. Preis (Euro 1.000)
„Rúbaí“ von Louise Ní Fhiannachta, IRE 2013
3. Preis (Euro 500)
„Are You Albert“ von Dan Hodgson, UK 2013

Engelke Kurzfilmpreis
Der Gewinner des mit 2.500 Euro dotierten Engelke Kurzfilmpreises wurde von jungen Zuschauern aus den sechs nominierten Filmen ermittelt.
Förderer: Sparkasse Emden, vertreten durch Bernd Gurzki, Vorstand der Sparkasse Emden.
Der Preis ging an: „Das Gewehr“ von Florian Ross, D 2014

Emder Schauspielpreis
Das Filmfest Emden-Norderney zeichnet nicht nur einzelne Filme, sondern auch herausragende schauspielerische Leistungen aus. Seit 2011 vergibt es den Emder Schauspielpreis. Der national und internationale erfolgreiche Schauspieler August Diehl ist in diesem Jahr Empfänger der Auszeichnung.
In der Laudatio wurde der renommierte Film- und Theaterschauspieler gewürdigt: „Viele Schauspieler träumen davon, unserem Preisträger ist er gelungen - ein Einstand nach Maß. Erster Film, erste Hauptrolle, erster Erfolg und erster Filmpreis. Der Film hieß ‚23 - Nichts ist so wie es scheint‘. Danach war August Diehl in aller Munde, konnte sich seine Rollen aussuchen – auf der Leinwand und im Theater. Es sind meist Außenseiter, die August Diehl so wunderbar verkörpert. Und es sind die komplexen Rollen, die ihn reizen. In den Gesten eher zurückgenommen spielt sich Diehl bei all seinen Rollen förmlich die Seele aus dem Leib. Und ist immer auch für eine Überraschung gut, den Festlegungen sind seine Sache nicht.“
Förderer: Dirks Group Emden, vertreten durch Geschäftsführer Marcus Dirks

Emder Drehbuchpreis
Der Gewinner des renommierten Emder Drehbuchpreis wurde aus 69 anonym eingereichten Büchern von der durch das Grimme-Institut berufenen Jury ausgewählt. Der Preisträger wurde bereits am Freitag, dem 9. Mai, bei einer feierlichen Preisverleihung im VHS-Forum Emden gekürt. Der Preisträger erhält 10.000 Euro. die zweckgebunden an die Realisation neuer Projekte sind. Auch die beiden weiteren Nominierten erhalten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Förderer: Seehafenspedition Jakob Weets
Emder Drehbuchpreis 2014 (Euro 10.000)
„Jonathan " von Piotr J. Lewandowski, Offenbach am Main – Drama
Nominierungen (je Euro 1.000)
„Alles Isy " von Max Eipp und Mark Monheim, beide Berlin – Drama
„Lucky Luusen" von Mark Monheim, Berlin und Martin Rehbock, München – Komödie

Sonderpreis: Ein Schreibtisch am Meer
Gegenstand des ungewöhnlichen Sonderpreises ist ein einwöchiger Aufenthalt im Konzepthotel Inselloft zur Arbeit an neuen Projekten. Der Preis wurde bereits am Festivalsamstag im Rahmen des Dünentalks im Kurtheater Norderney vergeben
Förderer: Hotel Inselloft, Norderney
Der Preis ging an: Sathyan Ramesh, Drehbuchautor „Göttliche Funken“

Das Festival findet vom 07. bis 14. Mai 2014 statt.
Quelle und weitere Informationen finden Sie unter www.filmfest-emden.de

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