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Der „Dr. art.“ wird für wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten „Kulturpolitik und Kulturtheorie“ nach dem Master-Studium und nach einer weiteren Mindestzeit von 3 Jahren verliehen. Die Doktoranden-Seminare finden nach Absprache mit den jeweiligen „Doktormüttern und -vätern“ ein- bis zweimal pro Jahr in Lettlands atmosphärisch lebendiger und malerischer Hauptstadt Riga statt.
Die Bewerbungsphase für den neuen Jahrgang läuft bis 31. Juli 2015. Die Kosten betragen 1.778 € p.a.

Der Master-Studiengang „Internationales Medien- und Kulturmanagement“ existiert sei 15 Jahren und ist einer der wenigen kulturbezogenen deutschsprachigen Studiengänge im fremdsprachigen Ausland. Der 4-semestrige Studiengang wird regelmäßig evaluiert. Aufnahmebedingungen sind ein bereits abgeschlossenes Erststudium und eine Eignungs- und Wissensprüfung. Bis zu 20 Studienplätze werden angeboten. Da ganztags und an den Wochenenden unterrichtet wird, dauert ein Semester nur 6 Wochen; dies eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, während der Studienzeit zu arbeiten.
Die Semestergebühren betragen 850 €. Verglichen mit den Studienprogrammen, für die private Anbieter oft 25.000 € und mehr pro Studiengang verlangen, ist das ein äußerst günstiges Angebot, das Studierende aus möglichst vielen Gesellschaftsschichten ansprechen soll. Die Lettische Kulturakademie (Hochschule mit Promotionsrecht) ist eine staatliche Hochschule und steht somit unter ständiger Aufsicht der Regierung des EU- und Eurostaates Lettland.
Gleichzeitig bietet der Unterricht alle Vorteile einer „privaten“ Struktur, angefangen bei der begrenzten Teilnehmerzahl und der damit verbundenen intensiveren Betreuung bis hin zur Praxisorientierung der Professoren und Dozenten: Sie verfügen über langjährige Berufserfahrungen in führenden Positionen in Medien (u.a. Axel-Springer-Verlag, Deutscher Journalisten Verband, KulturPort.De, Handelsblatt, NDR), in der Kultur (u. a. Nationaloper Riga) und/oder in Unternehmen (u.a. Beiersdorf, GLC, Philips, Tchibo). Die Lehrenden verfügen über langjährige pädagogische Erfahrung, die sie an deutschen und internationalen Hochschulen gesammelt haben, und kommen aus Deutschland, Lettland, Polen, den Niederlanden und den USA. Weitere Professoren anderer Hochschulen werden als Experten geladen.
Neu im Team der Lehrenden in den Hauptfächern wird die Kulturwissenschaftlerin an der Reichsuniversität Groningen/NL Prof. Dr. Dagmar Reichardt sein.

Basisfächer: Medien-, Marken und Kommunikationsmanagement; Mitarbeiterführung und Personalmanagement; Konzertmanagement und Festivals; Digitale Kommunikation und Kulturwirtschaft; Ökonomie; Kulturmarketing und Kulturökonomie.
Spezialfächer sind: Managementsoziologie und Interkulturelle Kommunikation; Internationales Medienmanagement; Copyright und Internationales Vertragsrecht; Projektmanagement.
Praktische Seminare sind: Training vor der Kamera; Diplomatisches Protokoll und Internationale Etikette.
Die Studierenden können auch als verantwortliche Redakteure an der „mail aus riga“ mitarbeiten. Neben einem Direktverteiler ist dieses e-paper mit dem Internet-Magazin „KulturPort.De – Follow Arts“ verlinkt, das über 320.000 User im Monat meldet. Auch die Pflege, Gestaltung und Aktualisierung der Homepage stehen auf dem Ausbildungsprogramm. Ferner kann die Spezifikation „Verlagsmanagement“ (Zeitschriften, Buchhandel etc.) belegt werden. Dieser kostenlose Ergänzungskurs wird bei einer Mindestzahl von zehn Teilnehmern angeboten.

Die Fächerkombination gewährleistet – neben den Berufen in den Kultur- und Mediensektoren – einen Einstieg und einen möglichen Karriereweg in den Bereichen Kommunikations-, Personal- oder Absatzmanagment von Unternehmen und Dienstleistern. Viele Absolventen des Studiengangs haben diesen Weg erfoglreich für sich gewählt. Auch für eine berufliche Neuorientierung ist das angebotene Programm geeignet und praktisch erprobt.

Für die lettischen Studierenden gib es noch ein besonderes zusätzliches Angebot: Die Dozenten vermitteln gut dotierte Praktikumsplätze (ab 650 € im Monat) in Deutschland und eine kostenfreie Wohnung zumindest in Berlin oder Hamburg.

Die seit kurzem amtierende Rektorin der Lettischen Kulturakademie Prof. Dr. Ruta Muktupavela betont ihrerseits, wie willkommen internationale Studierende in Letttland seien und dass der deutschsprachige Master-Studiengang und die neu eingeführte Promotionsmöglichkeit an ihrer Hochschule diese Verbundenheit sowohl dokumentieren als auch intensivieren.

Quelle und weitere Informationen: www.kulturmedien-riga.de
Für den Erstkontakt: CV, Zeugnisse und Motivationsschreiben bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; anschließend wird ein individueller Gesprächstermin vereinbart.

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