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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019

NewsPort - Kunst & Kultur aktuell

28.000 Besucher bei der 19. Langen Nacht der Museen in Hamburg


Sonntag, 19. Mai 2019
Rund 28.000 Besucher feierten am Wochenende bei sommerlichen Temperaturen in 57 Häusern das nächtliche Museumsfestival in Hamburg bis tief in die Nacht. Die klassischen Museumsbesucher mischten sich dabei mit dem... Weiterlesen...

Hornist Tillmann Höfs erhält Usedomer Musikpreis 2019


Samstag, 18. Mai 2019
Tillmann Höfs ist ein Ausnahmetalent: 2017 gewann mit ihm seit 33 Jahren zum ersten Mal wieder ein Hornist den Deutschen Musikwettbewerb. Am 8.10. erhält der Hamburger im Haus des Gastes, in Seebad Karlshagen beim 26.... Weiterlesen...

Hollywood Medienkünstler Till Nowak stellt diesen Sommer in der Kunsthalle Kühlungsborn aus


Freitag, 17. Mai 2019
Fernab großer Filmkulissen entfalten sich die fantastischen, digital erzeugten Kunstwelten von Till Nowak: Jenseits der alltäglichen Studioarbeit am Set entstanden, weckt das künstlerische Werk des deutschen... Weiterlesen...

Hamburger Filmlegende Hark Bohm wird 80


Freitag, 17. Mai 2019
Mit Fatih Akin schrieb er die Drehbücher zu "Tschick" und "Aus dem Nichts", drehte selbst Klassiker wie "Nordsee ist Mordsee" und ist Mitgründer des Filmbüros Hamburg: Der Hamburger Filmemacher und Schauspieler Hark... Weiterlesen...

Jan Boelen von Senat und Hochschulrat der HfG Karlsruhe gewählt


Donnerstag, 16. Mai 2019
„Ich freue mich, dass sich die zuständigen Gremien der Hochschule für Jan Boelen als neuen Rektor ausgesprochen haben. Ich bin sicher, dass er der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe mit seiner... Weiterlesen...

Kultur-Magazin aus Hamburg


Festivals, Medien & TV

Hamburger Theater Festival: „Heilig Abend“ – ein als Krimi getarntes philosophisches Werk

(10 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 17. Mai 2019 um 10:34 Uhr
Hamburger Theater Festival: „Heilig Abend“ – ein als Krimi getarntes philosophisches Werk

Packendes Kammerspiel mit zwei exzellenten Schauspielern, die nach dem Schlussapplaus strahlten wie nach einem gelungenen Coup: Sophie von Kessel und Michele Cuciuffo brillieren in „Heilig Abend“, Daniel Kehlmanns „Stück für zwei Schauspieler und eine Uhr“ im St. Pauli Theater.
Einhellige Begeisterung für das Gastspiel des Münchner Residenztheaters, das Nikolaus Besch zum Hamburger Theater Festival an die Elbe holte.
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CDs JazzMe

Daniel Garcia Trio: Travesuras

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Geschrieben von: Willy Theobald  -  Donnerstag, den 16. Mai 2019 um 08:26 Uhr
Daniel Garcia Trio Travesuras

Ob tosende Akkord-Sturzbäche, Staccato-Piano oder ausufernde Tastenläufe: Zurückhaltung gehört nicht unbedingt zu den musikalischen Qualitäten des spanischen Pianisten Daniel Garcia. Warum auch? Flamenco-Jazz ist ein Genre, in dem mehr geklotzt als gekleckert wird.
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Bildende Kunst

KP Brehmer – „Korrektur der Nationalfarben“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 15. Mai 2019 um 08:40 Uhr
KP Brehmer Korrektur der Nationalfarben

So berühmt wie seine Kollegen Sigmar Polke und Gerhard Richter ist er nie geworden. Vielleicht war er nicht ehrgeizig genug, vielleicht war er zu…. – ach, müßig darüber zu spekulieren. KP Brehmer (1938-1997) hätte es in jedem Fall verdient, das zeigt die Hamburger Kunsthalle in ihrer großartigen, mehr als 200 Werke umfassenden Retrospektive zum 80. Geburtstag des viel zu früh verstorbenen Künstlers und langjährigen Lehrers der Hamburger Hochschule für bildende Künste: „KP Brehmer – Korrektur der Nationalfarben“.
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Film

„All My Loving”. Edward Berger auf den Spuren der „comédie humaine”

(90 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Dienstag, den 14. Mai 2019 um 08:52 Uhr
All My Loving

Mit einem untrügerischen Gespür für die menschlichen Untiefen erzählt Regisseur Edward Berger in „All My Loving” von den Verirrungen und Verletzungen, die uns daran hindern glücklich zu sein. Familie, das steht nur zu oft für Reglementierungen und Kränkungen, aber auch für ihr großes Versprechen von Zusammenhalt, Geborgenheit und unbedingter Liebe.
Es ist die Geschichte dreier grundverschiedener Geschwister, die scheinbar außer ihren kleinen Querelen wenig verbindet. Chaos, Leere, Unsicherheit, alle drei sind an einem Punkt angelangt, wo sie der Realität nicht länger ausweichen können, sich notgedrungen neu erfinden müssen. Der feine lakonische Humor nimmt dem Drama jede endgültige Bitterkeit. Ein wundervoll konstruierter Episodenfilm.
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Follow Book

Versuch über den Schwindel

(25 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Stefan Diebitz  -  Montag, den 13. Mai 2019 um 09:23 Uhr
Versuch über den Schwindel

Schwindel ein Thema der Philosophie? Und dann auch noch im ausgehenden 18. Jahrhundert? Marcus Herz, ein heute nur noch Spezialisten bekannter Autor der Goethezeit, schrieb eine Monographie über ein Problem, das wohl jeder kennt. Jetzt gibt es eine empfehlenswerte Edition in der Philosophischen Bibliothek des Felix-Meiner-Verlages.
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CDs JazzMe

Judith Tellado: Yerba Mala

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 10. Mai 2019 um 08:04 Uhr
Judith Tellado Yerba Mala

Was macht eine Künstlerin und Sängerin, wenn sie bereits entdeckt wurde? Sie macht weiter! Sie versucht dem Prädikat „Entdeckung des Jahres 2014“ gerecht zu werden, sich aber zu verbessern. Und das hat Judith Tellado geschafft. Wie? Mit erarbeiteter Konsequenz und klarer Haltung.
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Bildende Kunst

„Feuer der Kunst“: Giovanni Segantini im Tessin

(42 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Donnerstag, den 09. Mai 2019 um 10:26 Uhr
„Feuer der Kunst“: Giovanni Segantini im Tessin

Die Schweizer und die moderne Kunst: Das ist eine „global-lokale“ Liebesgeschichte, die von ungeahnten Reichtümern weltberühmter – öffentlicher und privater – Kunstsammlungen erzählt und gleichzeitig die eigene nationale Kunst- und Kulturgeschichte hegt und pflegt. Ein transkultureller Künstler, der diese beiden Lieben der Schweiz jenseits aller Grenzen in Personalunion verkörpert ist Giovanni Segantini. 120 Jahre nach seinem Ableben ehrt ihn jetzt nicht nur eine fundierte, reich bebilderte Biographie aus der Feder seiner letzten noch lebenden Enkelin, sondern bis Ende Juli auch eine Themenausstellung im Tessin.
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Fotografie

Allen Bourgeois: „Streets, Alleys and Other Observations, Chicago“

(51 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Mittwoch, den 08. Mai 2019 um 08:03 Uhr
Allen Bourgeois Streets Alleys and Other Observations Chicago

Anlässlich des in diesem Jahr stattfindenden 25. Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Hamburg und Chicago zeigt das Amerikazentrum in der Hamburger HafenCity Schwarz-Weiß-Aufnahmen des amerikanischen Fotografen Allen Bourgeois.

Der in Chicago lebende Bourgeois diente einige Jahre als Soldat bei den US-Marines, bevor ein Stipendium ihm ein Fotografie-Studium ermöglichte. Seither ist er immer nur noch mit einer Kamera bewaffnet – und die hat er scheinbar immer dabei.
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Film

„Stan & Ollie”. Oder die schmerzliche Seite der Komik

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Dienstag, den 07. Mai 2019 um 08:39 Uhr
Stan und Ollie

Sie waren das erfolgreichste Comedy-Duo der Filmgeschichte: Stan Laurel und Oliver Hardy. Millionen lachten über ihre hinreißenden Sketche, den skurrilen Wortwitz. Als „zwei, die der Himmel geschickt hat“, bezeichnete sie der Schriftsteller J.D. Salinger und Samuel Beckett sah in ihnen die Idealbesetzung für „Warten auf Godot“. „The Boys” nannten ihre Fans sie liebevoll.
„Stan & Ollie” ist kein konventionelles Bio-Pic, John S. Bairds charmant melancholisches Leinwand-Epos konzentriert sich auf wenige Wochen im Leben der beiden Künstler, die Zerreißprobe ihrer Freundschaft. Es wechselt zwischen Tragik und Komik, erzählt von der Angst vor dem Alter, der eigenen Bedeutungslosigkeit, von Konkurrenz, Verrat, Abschied und einer Loyalität, die uns zu Tränen rührt.
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Bildende Kunst

Tomorrow is the Question

(61 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 06. Mai 2019 um 08:01 Uhr
Tomorrow is the Question Foto Anders Sune Berg

Die Fragen, die wir heute stellen, formen das Morgen mit. „Tomorrow is the Question“, so der eigenwillige Titel der Ausstellung in einem der größten Kunstmuseen Nordeuropas, dem ARoS, im dänischen Aarhus, geht mit der Ausstellung zumindest einigen Fragen nach, die unsere Zukunft im Visier haben.

Die Gruppenausstellung internationaler Gegenwartskunst mit 15 Künstlerinnen und Künstlern, soll dazu anregen, über gegenwärtige und zukünftige Probleme nachzudenken und zu diskutieren. Und das tut sie auf vielfältige Weise mit sehr unterschiedlichen Mitteln. Wie mittlerweile üblich, wird der Besucher nicht nur traditionell mit Kunstwerken konfrontiert, sondern auch partizipierend eingebunden. Zusammenfassend gesagt: die Ausstellung ist höchst politisch, beschäftigt sich mit teilweise brennenden Themen unserer Zeit, fordert Handeln und ist gesellschaftlich von hoher Relevanz, denn sie geht von den 17 Weltzielen für nachhaltige Entwicklung der UN aus.
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Follow Book

In Europa sind wir ein großer Faktor für die Lebensbedingungen und Wege von Menschen in der ganzen Welt.

(63 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Fee Isabelle Lingnau  -  Freitag, den 03. Mai 2019 um 08:05 Uhr
Illustration von Dan Williams aus Khaled Hosseini Am Abend vor dem Meer

Das unterscheidet Menschen von anderen Lebewesen: Das Wissen um den eigenen Tod. Nachdenken zu können über Vergangenheit und Zukunft. Selbst zu entscheiden, wie man leben will. Und Kunst – sie schaffen und rezipieren zu können.
Mit diesen Kernen des Menschseins muss man sich auseinandersetzten, liest man „Am Abend vor dem Meer“ von Khaled Hosseini und „Menschenrechte und Menschenpflichten. Schlüsselbegriffe für eine humane Gesellschaft“ von Aleida Assmann. Beide im Kontext zu lesen lohnt sich.
Als Leserin in Deutschland kommt man zudem nicht um die Frage umhin, wie wir in Deutschland, in Europa heute leben – mit welchen Auswirkungen und Bedingungen. In Europa sind wir ein großer Faktor für die Lebensbedingungen und Wege von Menschen in der ganzen Welt.
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Grafik & Design

Gehäkelte Nester und Blütengerippe – der ungewöhnliche Schmuck von Svea Imholze

(71 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 02. Mai 2019 um 08:44 Uhr
Gehaekelte Nester und Bluetengerippe – der ungewoehnliche Schmuck von Svea Imholze

Abstrahierte Blüten, Kapseln und Knospen, Samen, Stempel und Stiele: Aus hauchfeinen Silberblechen und dünnen Drähten entwickelt die Wahlhamburgerin Svea Imholze einen ebenso spröden wie faszinierenden Schmuck. Er wirkt zwar minimalistisch kühl konstruiert, ist aber eindeutig von der Natur inspiriert.
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Die Wittgenstein-Dekomposition

(85 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Stefan Diebitz  -  Dienstag, den 30. April 2019 um 08:58 Uhr
Die Wittgenstein-Dekomposition

Philosophie gilt als etwas furchtbar Schwieriges – so schwierig, dass es für die Mehrzahl der Leser oder vielmehr potenziellen Leser abschreckend ist. „Das verstehe ich doch nicht!“, so lautet die gängige Ausrede, vor einem Lehrer, der einem ein Referat aufdrücken will, vor sich selbst, wenn man das Buch wieder weglegt, oder vor dem frustrierten Autor, dessen Werk man nun doch nicht kaufen möchte.
Wesentlichen Anteil an diesem Ruf der Philosophie als einer allzu schwierigen Sache hat ein gewisser Ludwig Wittgenstein (1889-1951). Schon seit Jahrzehnten gelten seine Überlegungen nicht nur als höchst anspruchsvoll, sondern sogar als ausgesprochen unverständlich, und wer ihnen vielleicht kritisch gegenübersteht, der sieht sich mit der Hochschätzung dieses Autors durch alle überhaupt nur möglichen Philosophen konfrontiert. Wie soll man seine Skepsis vor sich selbst verteidigen, wenn man so große Autoritäten gegen sich stehen hat?
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Film

„Ray & Liz”. Richard Billingham und die Ästhetik des Elends

(208 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 29. April 2019 um 08:45 Uhr
Ray und Liz

Mit „Ray & Liz” re-kreiert der britische Regisseur und Fotograf Richard Billingham den Mikrokosmos seiner Kindheit im sozialen Abseits Birminghams: Erinnerungen zwischen Zorn und Zärtlichkeit, Abscheu, widerwilligem Mitleid und widerspenstigem Stolz. Er inszeniert dieses fragmentarische Familien-Porträt mit verstörender Akribie als Tryptichon äußerer und innerer Zerstörung.
Der Film ist Bestandsaufnahme, ästhetische Spurensuche ohne jede Schuldzuweisung. Wie verändert Armut den Menschen? Lassen die Bilder der eigenen Vergangenheit ihn jemals wieder los, unabhängig davon, ob irgendwann die Flucht gelingt? Der Künstler eröffnet uns einen völlig neuen visuellen Zugang in jene schäbig groteske Welt unerträglicher Gefühlskälte, Einsamkeit und Stumpfsinns.
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