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Marion Hinz zu Dorothy Parker: „Denn mein Herz ist frisch gebrochen“ – Zwischen Sehnsucht und Satire: Lieber Herr Blumenbach, Ihr Kommentar freut mich ...

Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2015

NewsPort - Kunst & Kultur aktuell

Hamburg will Museen stärken und modernisieren


Montag, 18. Juni 2018
Damit Hamburg auch weiterhin auf ein kulturell vielfältiges und zeitgemäßes Museumsangebot zurückgreifen kann, bringen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen zur nächsten Bürgerschaftssitzung am 27. Juni... Weiterlesen...

Ausschreibung des 13. Europäischen Kulturmarken-Awards startet


Sonntag, 17. Juni 2018
Am 14. Juni 2018 beginnt die 13. Ausschreibung des innovativsten europäischen Wettbewerbs für Kulturmanagement, Kulturmarketing, Kulturtourismus und Kulturförderung. Mit der neuen Kategorie „Europäischer Preis... Weiterlesen...

Casting Staatsoper Hamburg: Königstochter sucht sieben mutige, musikbegeisterte Zwerge


Freitag, 15. Juni 2018
Schneewittchen in der gleichnamigen opera piccola der Spielzeit 2018/19 braucht auf der Flucht vor ihrer bösen Stiefmutter noch Unterstützung: Gesucht werden Mädchen und Jungen zwischen 7 und 14 Jahren mit... Weiterlesen...

Aleida und Jan Assmann erhalten den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018


Donnerstag, 14. Juni 2018
Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und den deutschen Ägyptologen und Kulturwissenschaftler Jan Assmann zu den... Weiterlesen...

5,6 Millionen Euro für Sanierung des Kulturcampus Domäne Marienburg in Hildesheim


Donnerstag, 14. Juni 2018
Die Sanierungsmaßnahmen auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Universität Hildesheim können starten. Mit seiner Zustimmung hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Niedersächsischen Landtags bei seiner... Weiterlesen...

Kultur-Magazin aus Hamburg


Film

„Hereditary – Das Vermächtnis”. Horror als Gesamtkunstwerk

(48 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Freitag, den 15. Juni 2018 um 09:16 Uhr
Hereditary – Das Vermächtnis

Während Krisenzeiten lechzt das Kino-Publikum nach Schauder und Schrecken besonderer Art, der US-amerikanische Regisseur Ari Aster ist ein Meister darin.
Seine blutige mysteriöse Familien-Saga „Hereditary – Das Vermächtnis” feierten die Journalisten schon bei der Weltpremiere in Sundance als besten Horrorfilm des Jahrzehnts und Hauptdarstellerin Toni Colette als brillante Furcht-Maschine.
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Follow Book

Manfred Otto: Stein auf Stein dem Himmel entgegen.

(13 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Harry Popow  -  Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 08:34 Uhr
Manfred Otto

Ein DDR-Arbeiter gibt zu Protokoll: Mit Presslufthammer und Maurerkelle
Manfred Otto: Stein auf Stein dem Himmel entgegen. Aus dem Arbeitsleben eines Schornsteinmaurers / Zwischen Aufstieg & Abstieg / Zwischen Aufbruch & Abbruch

Kaum zu glauben: Ein Mann erbaute 70 Schornsteine, reparierte 45 und riss 12 voller Schmerz nach der Wende 1989 wieder ab, genannt die Abbruchzeit. Von 1959 bis 1990 schuftete er im Schweiße seines Angesichts an 324 Baustellen in der DDR. Legte 527.020 laufende Meter im sogenannten „Steigegang“ zurück. War stolz auf seinen Beitrag, volkswirtschaftlich wichtige Betriebe mit in Gang zu halten. Und stellt nüchtern und ohne Gehabe am Schluss seiner arbeitsreichen Zeit, die keine Arbeitslosigkeit kannte, fest: „Ich habe mein ganzes Leben hart gearbeitet und mich nie um die große Politik gekümmert. Erst heute juckt es mich bisweilen, mich doch noch einzumischen.“ Er kann zum Beispiel nicht verstehen, weshalb es die 600 Bundestagsabgeordneten, die sich selbst so großzügig ihre eigenen Diäten erhöhen, in 30 Jahren nicht geschafft haben, eine gerechte Lohn- und Rentengleichheit für Ost- und Westdeutsche durchzusetzen.
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Bildende Kunst

„Together // Zusammen“ – Internationales Flair. Ausstellung im K 70

(31 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 12. Juni 2018 um 09:06 Uhr
„Together // Zusammen“ – Internationales Flair im K 70 in Lübeck

Was verbindet die Künstlerin Janine Gerber aus dem schleswig-holsteinischen Barnitz mit der Künstlerin Merav Shinn Ben-Alon aus der Weltstadt Tel Aviv? Abgesehen von menschlicher Sympathie und Freundschaft – sehr viel.
Es sind das kreative Schaffen, die Experimentierfreudigkeit, die künstlerische Inspiration und Kreativität, welche die beiden Kunstschaffenden aus Deutschland und Israel verbindet. Mit viel Neugier und Elan tasten sie sich an die unterschiedlichen Positionen der Partnerin heran: Hier Gerbers zerschnittene Installation, dort Merav Shinn Ben-Alons reduzierte Zeichnungen. Wo ist der kulturelle Unterschied? Wo die Berührungspunkte? Trotz aller optischen Divergenz gibt es viele Gemeinsamkeiten zu entdecken. Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Dialogs ist bis zum 23. Juni 2018 im Kunstraum K 70 in der Lübecker Altstadt zu entdecken.
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Theater - Tanz

Das Lied von der Erde. Über Transformation und künstlerische Prozesse

(29 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 11. Juni 2018 um 08:14 Uhr
Das Lied von der Erde. Über Transformation und künstlerische Prozesse Foto Kiran West

Das Hamburg Ballett führt in seinem diesjährigen Spielplan „Das Lied von der Erde“ von John Neumeier mehrmals in der Staatsoper Hamburg auf. 2015 wurde das Werk für das Ballet de l’Opéra de Paris choreographiert und anschließend für Hamburg neu entwickelt.
Zugrunde liegt die 1907 bis 1908 von Gustav Mahler (1860-1911) komponierte gleichnamige „Sinfonie“, die sich jedoch sowohl einer direkten musikalischen Zuordnung als auch Kategorisierung entzieht. Für Mahler war das Werk eines im Übergang. Er wiederum legte für seine Vertonung Nachdichtungen chinesischer Lyrik aus dem 8. Jahrhundert zu Grunde. Somit spannt sich beim „Das Lied von der Erde“ ein zeitlich-kultureller Bogen über mehr als ein Jahrtausend bis ins Heute.
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Film

„Goodbye Christopher Robin”. Die Einsamkeit des A.A. Milne

(93 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Freitag, den 08. Juni 2018 um 08:42 Uhr
Goodbye Christopher Robin

Wie die legendären Abenteuer von Winnie-the-Pooh und dem Hundert-Morgen-Wald entstanden, schildert Simon Curtis ästhetisch virtuos in seinem Biopic über den Schriftsteller Alan Alexander Milne.
Der britische Regisseur („My Week With Marilyn“) versteht sich auf filigrane spannungsreiche Beziehungen. Er inszeniert das melancholische Familien-Epos „Goodbye Christopher Robin” als trügerische Idylle und schillerndes Gesellschaftsporträt: Der Bär von geringem Verstand, das ängstliche Ferkel und der permanent missmutige I-Ah verzaubertenMillionen von Lesern, tun es heute noch, nur das Leben eines Kindes zerstörten sie.
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Follow Book

Die poetischen Welten des Jürgen Nendza: „Das Tageslicht hockt über uns“

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Donnerstag, den 07. Juni 2018 um 08:31 Uhr
Die poetische Welten des Jürgen Nendza: „Das Tageslicht hockt über uns“

Der in Aachen lebende Lyriker Jürgen Nendza wird mit dem Christian-Wagner-Preis 2018 für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Überreicht wird der Preis am 17. November im baden-württembergischen Leonberg. Das ist eine frohe Botschaft auch für seine Leser.
Die acht Lyrikbände des mehrfach ausgezeichneten Dichters sind seit 1992 in verschiedenen Verlagen erschienen, die letzten drei Bände im „poetenladen“. Nendzas „sprachsensiblen und formal strengen Gedichte, die Wahrnehmung, Geschichte und Landschaft synchronisieren, sind vorbildliche Lektionen in poetischer Genauigkeit", begründet die Jury u.a. ihre gute Wahl. Und laut Literaturkritiker Michael Braun zählt Jürgen Nendzas Buch „picknick“ zu den zehn empfehlenswertesten Gedichtbänden deutschsprachiger Lyrik 2018.
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Grafik & Design

„Transit – Ideen auf der Durchreise“ – eine Ausstellung der AdK Hamburg in der Handwerkskammer am Holstenwall

(42 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 05. Juni 2018 um 09:38 Uhr
„Transit – Ideen auf der Durchreise“ – eine Ausstellung der AdK Hamburg in der Handwerkskammer am Holstenwall

Manche Themen liegen einfach in der Luft, sind mit einem Mal aktuell und werden dementsprechend fast zeitgleich von verschiedenen Institutionen aufgegriffen. Die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks (AdK) „Transit – Ideen auf der Durchreise“ in der Handwerkskammer Hamburg ist so ein Fall.
Parallel zu „Flow of Forms“ im Völkerkundemuseum zeigen hier mehr als 40 renommierte Gestalter/Innen aus Hamburg, sowie Gäste aus drei Kontinenten, wie der interkulturelle Dialog unsere zeitgenössische Formsprache geprägt hat. Nicht nur im Austausch mit Afrika, sondern weltweit.
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Festivals, Medien & TV

Elbjazz Festival 2018

(44 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Montag, den 04. Juni 2018 um 14:25 Uhr
Elbjazz 2018

Man weiß es ja von Vornherein: Über 50 Konzerte an zwei Tagen klingen verlockend, sind aber bei weitem nicht zu schaffen. Lange Wege, kilometerlange Warteschlangen, überfüllte Hallen – wer Glück hat und sehr gut plant, schafft, wenn es hochkommt, zehn Prozent.
In diesem Jahr kam erschwerend ein Unwetter hinzu, wie man es bei einem Elbjazz-Festival noch nicht erlebt hat. Die Bilanz der Autorin: Chaos, Sturm und drei hinreißende Konzerte. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Diese Bilanz erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch auf Objektivität.
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Film

„Augenblicke: Gesichter einer Reise” mit Agnès Varda und JR

(125 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 04. Juni 2018 um 09:12 Uhr
Augenblicke Gesichter einer Reise

Sie sind gewiss das ungewöhnlichste Regie-Duo des französischen Kinos: die 90jährige Filmemacherin Agnès Varda, Ikone der Novelle Vague, deren kreative Energie ungebrochen scheint und der 34jährige Street Artist und Fotograf JR.
Ihr gemeinsamer Dokumentarfilm fühlt sich an wie ein Roadmovie und schildert auch die Entstehung ihrer Freundschaft. In JRs Truck, der einer Kamera mit Rädern ähnelt, begeben die beiden sich auf eine Fahrt quer durch Frankreich, von der Provence bis zur Normandie, um Geschichten und Gesichter zu entdecken und in gigantische Schwarz-Weiß-Porträts an Fassaden, Zügen oder Schiffscontainern zu verwandeln. Sie widmen ihre Kunst Fabrikarbeiten, Briefträger und Kellnerin, den Menschen ohne Macht. Aus Landschaften werden so Bühnen, aus Blicken unvergessliche Begegnungen. Varda und JR verbindet als Grenzgänger zwischen den Genres nicht nur die Leidenschaft für Bilder sondern auch ein Gespür für die Poesie des Moments.
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CDs JazzMe

Chip Wickham: Shamal Wind

(54 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Willy Theobald  -  Freitag, den 01. Juni 2018 um 08:34 Uhr
Chip Wickham: Shamal Wind

Musik wie eine Fata Morgana: Man glaubt die säuselnden heißen Winde auf der Haut zu spüren, die mit dem trockenen Wüstensand spielen und ihn in schmalen Fontänen zum Himmel steigen lassen.
Chip Wickham komponierte die Titel für sein zweites Album „Shamal Wind“ am Persischen Golf – genau genommen in Doha. Dort, in der Hauptstsadt von Katar, herrscht meistens Wüstenklima. Die Temperatur steigt auf mehr als 50 Grad, sogar im Winter wird es nie kälter als 20 Grad.
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Grafik & Design

„Und ewig blüht…“ – Porzellanobjekte und Installationen von Dorota Albers

(72 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 31. Mai 2018 um 09:24 Uhr
Und ewig blüht… – Porzellanobjekte und Installationen von Dorota Albers

Wohin man derzeit schaut – alles blüht. Im Schloss Reinbek blüht es sogar im Krummspanner, dem Ausstellungsraum unter der imposanten Dachkonstruktion des Schlosses. Dort präsentiert Dorota Albers noch bis zum 19. August 2018 ihre fragilen Porzellan-Objekte unter dem Titel „Und ewig blüht…“.
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Bildende Kunst

Jonathan Meese, Daniel Richter, Tal R: „Bavid Dowie“

(55 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Christel Busch  -  Dienstag, den 29. Mai 2018 um 08:49 Uhr
Jonathan Meese, Daniel Richter, Tal R: Bavid Dowie  Foto Hanna Putz

Drei Superstars der zeitgenössischen Kunst in Stade an der Elbe.
Muss Kunst immer bierernst sein? Bis 23. September 2018 beweisen drei Herren im fortgeschrittenen Alter der staunenden Kunstwelt das Gegenteil: Jonathan Meese, Daniel Richter und Tal R, der in Israel geborene dänische Künstler Tal Rosenzweig. Mal humorvoll, mal flapsig und tiefgründig, veräppeln die drei der wichtigsten und teuersten Superstars der Gegenwartkunst das geheiligte Metier der Malerei. Selbst der Ausstellungstitel ist nicht allzu ernst gemeint. "Diese Ausstellung hat nichts mit David Bowie zu tun", so die Protagonisten Meese, Richter und Tal R unisono. Nur die Anfangsbuchstaben sind vertauscht: „Bavid Dowie“.
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Musik

Weltmusikalisches Crossover – fließende Gefühle. Etta Scollo zum 60. Geburtstag

(66 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Samstag, den 26. Mai 2018 um 14:00 Uhr
Etta Scollo zum 60. Geburtstag

Postmoderne Nomadin und transkulturelle Geschichtenerzählerin des 21. Jahrhunderts – die gesangliche und intellektuelle Künstlerkarriere von Etta Scollo verspricht seit Jahrzehnten anspruchsvolle Unterhaltung und bewegende Momente, die unser Herz berühren. Jetzt wird die gefeierte musikalische Migrantin zwischen den Welten des Pop, Jazz, Folk, Chansons, Blues und Italo-Soul sechzig.
Die in Catania geborene und aufgewachsene „Stimme Siziliens“ ist vor allem im deutschsprachigen Raum längst ein Geheimtipp, den die Spatzen von bundesdeutschen, österreichischen und Schweizer Clubdächern pfeifen. Ihre selbst komponierten Alben, oft in Gemeinschaftsarbeit konzipierten Kulturprojekte und in wechselnden Konstellationen vorgetragenen Lieder sind Glanzlichter der „World Music“. Sie plädieren auf eindrucksvolle Weise für Empathie, kulturelle Tradition und einen europäischen ‚Humanitarismus‘, der seine Lehren aus Lampedusa und der abendländischen Geschichte im Zeichen menschlicher Gefühle, fließender Melodien und flexibler Grenzen zieht.
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Film

„The Happy Prince”. Rupert Everett und die Ästhetik der Melancholie

(208 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 24. Mai 2018 um 08:59 Uhr
The Happy Prince

Paris, 1898, der Regen prasselt auf die Tische des Straßencafés, nur ein älterer, etwas verwahrloster Mann sitzt draußen, geduldig darauf hoffend, dass noch jemand vorbeikommt, ihm einen Drink spendiert. Es ist Oscar Wilde (Rupert Everett). Vorbei die Zeit grandioser Triumphe und grenzenloser Bewunderung, der einst umjubelte irische Schriftsteller ist nach Zuchthaus und Zwangsarbeit ein innerlich gebrochener Mann, auch wenn er es hinter seinem Zynismus zu verstecken versucht.
Wo die Filme anderer Regisseure über den Liebling des viktorianischen Bürgertums enden, genau dort setzt Rupert Everett mit „The Happy Prince” an. Lange und oft verzweifelt hat er für die Realisierung dieses Projekts gekämpft, inszeniert nun die letzten Lebensjahre des schwulen Künstlers als leidenschaftliches Porträt eines verfemten Außenseiters auf der Suche nach Erlösung.
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