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Jazz & The City Salzburg

Jazz & The City Salzburg. Klaus von Seckendorff, einer der Programmmacher beim Festival und Gastautor bei KulturPort.De berichtet in diesem Blog über das, was den Jazz häufig ausmacht: Improvisation. Eine kleine Anekdote.

Man nehme: 1 Flügel & 1 Posaune, Kein Mikro, kein Verstärker. Totally unplugged spielen Bojan Z. und Nils Wogram in St. Andrä in der Mozartstadt Salzburg.

Die Stadtpfarrkirche hört sich beim Adventssingen gut an. Oder beim Orgelkonzert. Aber der Serbe aus Paris (Bojan Z) und der Deutsche aus Zürich (Nils Wogram) haben Soundsorgen: Hall ohne Ende. Bojan meint, wenn er kaum Akkorde spielen würde, die Töne in der Mitte der Tastatur weglassen: pling, pling ganz oben, dum, dum ganz unten…

Bojan Z - Nild Wogram

Nur direkt vor dem Altar stimmt die Akustik. Was tun? Zum Glück sind beim Jazz Veranstalter und Musiker flexibel. Also raus aus den Kirchenbänken, Stühle hoch bringen, rund um die Musiker aufstellen, ganz nah ran. Noch mehr Stühle holen, auch auf allen Stufen sitzen Gäste.

„Housewarming“ heißt die CD, auf der Bojan und Nils von altmodischem Stridepiano bis zu popverdächtigen Eigenkompositionen herzerwärmend spielen, was ihnen Spass macht. Jede Menge Spass. Virtuosentum mitten im Publikum, das von der „Einweihungsparty“ freudig überrascht ist.


Jazz & The City Salzburg
noch bis 23. Oktober 2016
Weitere Informationen


Abbildungsnachweis:
Header: Die Andräkirche – Bojan Z & Nils Wogram (Foto: Andreas Kolarik)
Bojan Z & Nils Wogram. Foto: Jazz & The City Salzburg

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