Werbung

Neue Kommentare

Hamburger Architektur Sommer 2019

Reisen

Happy Birthday Glacier Express: Einer der beliebtesten Züge im Bahnland Schweiz feiert seinen runden Geburtstag. Auf seiner Fahrt von St. Moritz nach Zermatt überquert der langsamste Schnellzug der Welt 291 Brücken, durchfährt 91 Tunnels und meistert einen Höhenunterschied von 1.500 Metern.

Wie schon im Gründungsjahr präsentiert sich auf der achtstündigen Fahrt die spektakuläre Schweizer Bergwelt von ihrer eindrücklichsten Seite. Dabei erleben die Gäste zahlreiche Highlights wie das Solis- und Landwasserviadukt, die „Grand Canyon der Schweiz“ genannte Rheinschlucht oder den Oberalppass auf einer Höhe von über 2.000 Metern.


Es ist nun schon 90 Jahre her, als die damaligen Bahngesellschaften Rhätische Bahn, Furka-Oberalpbahn und Brig-Visp-Zermatt Bahn die mutige und visionäre Entscheidung fällten, ihre touristischen Regionen mit einem direkten Zug zu verbinden. Dieser Beschluss leitete die beispiellose Erfolgsgeschichte des Glacier Express ein. So „konnte die Jungfernfahrt des ersten durchgehenden Schnellzuges von St. Moritz nach Zermatt, des verheißungsvollen Glacier Express, gefeiert werden“ heißt es im Geschäftsbericht der Rhätischen Bahn (RhB) aus dem Jahr 1930. Die Fahrzeit zwischen Zermatt und St. Moritz beträgt damals knapp 11 Stunden, weshalb der Glacier Express auch zu seinem Spitznamen „langsamster Schnellzug der Welt“ kam.

 

Die Strecke des Glacier Express: Vom Berninamassiv zum Matterhorn
Seither führt die Strecke durch die drei Kantone Wallis, Uri und Graubünden – entlang eines atemberaubenden und abwechslungsreichen Panoramas. Von St. Moritz bis Thusis durchfährt der Glacier Express das Albulatal – eine Teilstrecke der Rhätischen Bahn, die 2008 zusammen mit der Berninaline ins UNESCO Welterbe aufgenommen wurde. Die mehr als 100 Jahre alte Bahnstrecke ist bezüglich Bautechnik und Linienführung eine Meisterleistung. Harmonisch fügt sich der 60 Kilometer lange Abschnitt mit all seinen Viadukten und Kehrtunnel in die wilde Landschaft ein und stellt ein Paradestück der Bahnpionierzeit dar. Durch die Rheinschlucht, den Grand Canyon der Schweiz, geht es anschließend weiter Richtung Chur. Von hier aus schlängelt sich der Glacier Express durch die Rheinschlucht Richtung Surselva. Ab Disentis führt die Reise über den Oberalppass bis auf 2.033 Meter Höhe, wo der Zug den Blick auf den Oberalpsee und die umliegende Gebirgslandschaft freigibt. Über das Wallis geht es bergab über Andermatt und Fiesch bevor in Zermatt das eigentliche Wahrzeichen wartet: das Matterhorn.

 

Erlebnisgastronomie im Glacier Express
Fahrgäste erleben heute in acht Stunden Genuss für Augen und Gaumen. Während sie dem atemberaubenden Alpenpanorama folgen, wählen sie zwischen kulinarischen Spezialitäten und traditionellen Gerichten. Ob Tagesteller oder Drei-Gang-Menü: Alle Gerichte werden an Bord aus erlesenen, regionalen Produkten täglich frisch und mit großer Sorgfalt zubereitet und am Sitzplatz serviert. Der passende Wein aus der Region rundet das kulinarische Erlebnis ab.

 

Grenzenlose Aussicht und höchster Komfort in den Panoramawagen
Im Hinblick auf das 90-jährige Jubiläum des Glacier Express, werden zwischen 2019 und 2021 alle Panoramawagen renoviert, um den Komfort weiter zu erhöhen und die Reise noch angenehmer zu gestalten. Neben einem kompletten neuen Interieur erhalten die 1. und 2. Klasse Panoramawagen auch ein technisches Upgrade. So verfügt nun jeder Platz über eine eigene Steckdose und kostenloses Wifi. Mit dem eigenen Smartphone oder Tablet haben Gäste Zugang zum neuen Bordinfotainment, das den altbewährten Audioguide ergänzt. In acht Sprachen erhalten sie spannende Informationen zur Strecke und sehen auf einer Karte immer live, wo sie sich befinden. Höchsten Komfort genießen die Gäste seit 2019 in der neuen Excellence Class. An den Loungeplätzen mit uneingeschränktem Ausblick auf die Schweizer Hochalpen sorgt ein Concierge für das Wohl der maximal 20 Fahrgäste – vom Empfang über den Service der Speisen bis zum passenden Drink an der Bar. Inbegriffen sind ein Willkommens-Apéro, ein fünfgängiges Menu mit Weinbegleitung, Tea Time sowie Softdrinks und Kaffee.


Die Rhätische Bahn

Mit ihren traditionsreichen Gebirgsstrecken bietet die Rhätische Bahn bereits seit 1889 eine Reihe von außergewöhnlichen Bahnerlebnissen in der schweizerischen Region Graubünden. Der Betrieb startete anfänglich mit einer Strecke von Landquart bis Klosters und umfasst heute ein insgesamt 384 Kilometer langes Bahnnetz inmitten des Hochgebirges – ein Teil der Linien zählt seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Mit dem Bernina Express und dem Glacier Express verfügt die Rhätische Bahn über Marken, die weit über die Grenzen der Schweiz hinaus bekannt sind.

 

Weitere Informationen und Buchung unter www.rhb.ch sowie www.glacierexpress.ch

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Mehr auf KulturPort.De

Der Saisonauftakt am Thalia Theater war mehr als mutig, geradezu heldenhaft. Der Hunger danach, wieder analog vor Publikum zu stehen und, ja, die gefühlte...

Die Kunst in den Zeiten der Pandemie Was macht ein Regisseur, was macht Jan Dvořák, den ein Auftrag der Oper in Mannheim erreicht, Mozarts „Die Zauberflöte“ nicht...

Schon Robert Seethalers preisgekrönte Romane „Der Trafikant" (2012) und „Ein ganzes Leben“ (2014) sind Romane über Leben und Tod. Mit dem letzten Buch dieser...

„Denn das Meer umgibt uns überall“Hokkaidō ist die japanische Bezeichnung für die nördlichst gelegene Insel Japans und bedeutet banal „Nordmeer Präfektur“. Seit...

So ist das, wenn plötzlich die Wirklichkeit der Regie auf der Opernbühne diktieren darf, was noch geht und was grundlegend anders gemacht werden muss. Corona...

In diesem Jahr wenden sich die Lübecker Museen ihren „Nachbarn im Norden“ zu. Mit einer Schau, in der die „Begegnungen zwischen dem Polarkreis und Lübeck“...


Home     Blog     Kolumne     Reisen     NewsPort     Live

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.