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Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg und das Denkmalschutzamt der Behörde für Kultur und Medien laden Veranstalterinnen und Veranstalter ein, sich am diesjährigen Tag des offenen Denkmals zu beteiligen. Der Denkmaltag findet jedes Jahr unter einem anderen Motto statt. Dieses Jahr steht das Hamburger Denkmalschutzgesetz im Mittelpunkt. Auch auf das bundesweite Motto „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ kann Bezug genommen werden.

 

Am 1. Januar 1921 trat das Hamburger Denkmalschutzgesetz in Kraft und gibt seit nunmehr 100 Jahren einen wichtigen Rahmen vor, in dem die Stadt ihr baukulturelles Erbe schützt und erhält. Die Freude über die juristische Grundlage ist heute so groß wie damals, denn Denkmalschutz ist so aktuell wie nie: Er steht für das gemeinschaftliche Engagement für den Erhalt des baukulturellen Erbes unserer Stadt und für Klimaschutz durch Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen. Die Frage, welche Objekte, Baugattungen und Zeitschichten zukünftig für das baukulturelle Erbe der Stadt stehen sollen, erneuert den Blick auf potenzielle Denkmäler laufend. So werden derzeit besonders Gebäude und Anlagen vom Denkmalschutz in Augenschein genommen, die aus der Zeit zwischen 1975 und 1995 stammen. Der Tag des offenen Denkmals soll auch sie und damit Hamburgs junge Baugeschichte in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

 

Da eine Informationsveranstaltung pandemiebedingt leider nicht stattfinden konnte, finden interessierte Veranstalterinnen und Veranstalter inhaltliche Anregungen und organisatorische Hinweise sowie das Anmeldeformular unter www.denkmalstiftung.de/denkmaltag.

 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Den Denkmaltag 2021 ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums des Hamburger Denkmalschutzgesetzes zu begehen, ist eine wunderbare Möglichkeit die gewachsene Denkmalvielfalt unserer Stadt sichtbar zu machen und gleichzeitig jüngere Baukultur zu präsentieren, deren potenzieller Denkmalwert der Öffentlichkeit bisher eher unbekannt ist. Schon jetzt gilt mein Dank den Veranstalterinnen und Veranstaltern, den Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümern, die Hamburgs Denkmallandschaft für Interessierte erlebbar machen und auf vielfältige Weise vom baukulturellen Erbe unserer Stadt und seiner Pflege erzählen.“ 

 

Irina von Jagow, Geschäftsführerin der Stiftung Denkmalpflege Hamburg: „2021 soll es in Hamburg wieder eine Kombination aus realen Besichtigungen und digitalen Angeboten geben. Der von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg koordinierte Denkmaltag 2020 konnte – als große Ausnahme in Deutschland und Europa – als Präsenzveranstaltung unter den geltenden Hygienebedingungen stattfinden.“

 

Der Tag des offenen Denkmals 2021 in Hamburg soll ein abwechslungsreiches Programm aus digitalen Angeboten und Präsenzveranstaltungen wie Rundgängen, Vorträgen sowie Kultur- und Familienangeboten bieten. Auch viele Baudenkmäler, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Kostenfreie Angebote zum Hamburger Denkmaltag können bei der Stiftung Denkmalpflege Hamburg angemeldet werden. 

 

Verbindlicher Anmeldeschluss für die Aufnahme in das Hamburger Programmheft ist der 15. April 2021.

Bei Fragen zur Anmeldung helfen Sonja Steinhoff und Stephanie Heinemann von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg gerne weiter: Telefon: 040 34 42 93, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

In Hamburg wird die Veranstaltung gemeinsam von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg und dem Denkmalschutzamt organisiert. Bundesweit wird der Denkmaltag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Er steht als Teil der „European Heritage Days“ unter der Schirmherrschaft des Europarats und findet europaweit im September statt.

 

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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