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Mit "Siegfried" setzt Simone Young ihren Hamburger "Ring" fort

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Montag, den 28. September 2009 um 10:48 Uhr
Das Projekt Welterrettung geht in die nächste Runde, auch wenn Wotan nur noch Zuschauer ist. Der neue Hoffnungsträger heißt Siegfried, und dass er nichts weiß von der Welt, ist die Voraussetzung für seinen Einsatz. Denn Wissen ist kein verlässliches Kapital. Die einen hätten es nötig, den anderen nützt es nichts mehr. Siegfrieds Kraft, sein Instinkt und seine Furchtlosigkeit helfen ihm, vom Kind zum Mann zu werden. Doch sie reichen nicht aus, um dem Gespinst von Machtbesessenheit, Missgunst und Verbrechen zu entgehen. Mit der Premiere von »Siegfried« am 18. Oktober setzen Simone Young, Claus Guth und Christian Schmidt ihren erfolgreichen Hamburger »Ring« fort und zeigen, dass auch der »hehrste Held«, Siegfried, keine Lösung für Wotans Modellversuch bringt.

Mit "Siegfried" setzt Simone Young ihren Hamburger "Ring" fortDie Musikalische Leitung übernimmt Simone Young. Im Frühsommer recherchierte sie abermals in den Archiven der Villa Wahnfried in Bayreuth und richtete alle Orchesterstimmen der Partitur selbst ein. Die Titelpartie übernimmt Christian Franz, der renommierte Wagner-Tenor sang den Siegfried zuletzt in diesem Sommer bei den Bayreuther Festspielen. Peter Galliard ˆ im »Rheingold« als listiger Halbgott Loge und in der späteren Serie als Mime zu erleben ˆ präsentiert sich am zweiten Tag der Tetralogie als schmiedender Zwerg Mime. Falk Struckmann, der Wotan aus den ersten beiden Ring-Teilen, singt den Wanderer. Wolfgang Koch kehrt nach seinem Triumph als Alberich im »Rheingold« an die Staatsoper zurück und übernimmt auch hier die Rolle des Nibelungen. Der Bass Diogenes Randes ist als Fafner zu hören, Deborah Humble singt abermals die Erda. Die Sopranistin Catherine Foster übernimmt die die Partie der Brünnhilde, die Sängerin gilt als eine der vielversprechendsten Interpretinnen dieser Rolle und wurde damit bereits in Weimar, Hannover, USA, Tokio und zuletzt in Essen gefeiert. Dem Waldvogel leiht Ha Young Lee ihre Stimme.

Premiere A: 18. Oktober 2009, 17.00 Uhr
Premiere B: 22. Oktober 2009, 17.00 Uhr
Aufführungen: 1., 5., 8. und 15. November 2009, 17.00 Uhr

Vor der Premiere: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Produktion am
11. Oktober 2009, 11.00 Uhr im Großen Haus

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper sind Hauptförderer der Hamburger »Ring«-Inszenierung 2008 ˆ 2010.

Karten sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer
040 / 35 68 68, im Internet unter www.staatsoper-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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