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Erstmals wird der mit 25.000 Euro dotierte "TRACTATUS", Essay-Preis des Philosophicum Lech, vergeben. Preisträger ist der österreichische Kulturpublizist, Essayist und Philosoph Franz Schuh.

"Franz Schuh hat in seinem langjährigen, mit gleichbleibender Insistenz vorgetragenen OEuvre vorbildlich die Rolle eines mit Klugheit, geistigem Furor und schriftstellerischer Brillanz gesegneten Kommentators der Zeit versehen", so die Schweizer Philosophin Ursula Pia Jauch - neben Rüdiger Safranski und dem österreichischen Journalisten Helmut A. Gansterer Jurymitglied des "TRACTATUS". Der auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom "Philosophicum Lech" ins Leben gerufene Essay-Preis wird 2009 erstmals vergeben und gehört dank großzügiger Unterstützung eines privaten Sponsors zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum.

"Ausgezeichnet werden herausragende kulturwissenschaftliche Publikationen, die philosophische Fragen in erweitertem Sinne ambitioniert und einer breiten Öffentlichkeit verständlich diskutieren", erläutert Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech. Originalität des Denkansatzes, sprachliche Gestaltung und Relevanz des Themas als Kriterien stehen im Schaffen des Preisträgers, exemplarisch auch in seinem neusten Werk "Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst." außer Frage. Der Kulturpublizist Franz Schuh versteht, das scheinbar Abseitige, philosophischen Diskurs sowie fundamentale Fragen zu Gesellschaft und "Allzumenschlichem" in präziser, oft verblüffender Gedankenabfolge zu vereinen.

Die Verleihung des TRACTATUS erfolgt am 18. September 2009, um 21:00 Uhr im Rahmen des Philosophicum Lech (16. - 20. 9. in Lech am Arlberg), das heuer unter dem Motto "Vom Zauber des Schönen. Reiz, Begehren und Zerstörung" steht. Für eine facettenreiche, höchst aktuelle Thematisierung in Vorträgen und öffentlicher Diskussion werden wieder renommierte Philosophen, Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaftler garantieren. Als ambitionierte Initiative zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen entspricht der "TRACTATUS" ganz dem Selbstverständnis des Philosophicum Lech, das sich als ein herausragender Ort intellektueller Auseinandersetzung etabliert hat.

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