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Die gesamte deutsche Filmwirtschaft profitiert vom Deutschen Filmförderfonds. Dass mit ihm auch große künstlerische Leistungen unterstützt werden, haben die Erfolge geförderter Filme auf dem Filmfestival in Cannes gezeigt.

Die Bundesregierung hat seit Inkrafttreten des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) am 1. Januar 2007 bis zum 30. Juni 2009 insgesamt 221 Filme mit über 136 Millionen Euro gefördert. In ihre Herstellung haben die beteiligten Produktionsfirmen allein in Deutschland über 853 Millionen Euro investiert. 
  

Zu den geförderten Produktionen gehören Kinoerfolge wie "Die Welle" oder der Publikumsliebling "Keinohrhasen". Er brachte im vergangenen Jahr über sechs Millionen Menschen in die Kinos.
Über ein Drittel der DFFF-geförderten Filme sind internationale Koproduktionen, die ganz oder teilweise in Deutschland realisiert werden. In den vergangenen zweieinhalb Jahren entstanden hier insgesamt 80 Filme mit deutscher Beteiligung. Dazu gehören Stephen Daldrys "Der Vorleser" ebenso wie der Thriller "The International" in der Regie von Tom Tykwer.
Die Bilanz zeigt, dass bei allen geförderten Filmen rund das Sechsfache der eingesetzten Fördermittel an Herstellungskosten in Deutschland ausgegeben wird. Bei internationalen Koproduktionen sind die positiven Effekte besonders groß. Hier zogen 80 Produktionen über 432 Millionen Euro an Folgeinvestitionen in Deutschland bis Ende Juni 2009 nach sich. Bei 141 deutschen Produktionen waren es mehr als 420 Millionen Euro.

Auf dem Filmfestival in Cannes ausgezeichnet
Gleich drei DFFF geförderte Filme nahmen mit großem Erfolg am diesjährigen Wettbewerb in Cannes teil: Als bester Film erhielt Michael Hanekes Drama "Das weiße Band" die Goldene Palme. Produziert wurde der Film federführend von Stefan Arndts Berliner Firma x-Filme. Erfolgreich waren auch "Inglorious Basterds" von Quentin Tarantino und Lars von Triers "Antichrist". Beide wurden ebenfalls mit Zuschüssen aus dem DFFF vor allem in Deutschland produziert. Für ihre Rollen in diesen Filmen wurden Christoph Waltz und Charlotte Gainsbourg als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Deutsche Filmwirtschaft gestärkt
Der Deutsche Filmförderfonds habe für steigende Auslastungszahlen in der Filmbranche gesorgt und die deutsche Filmwirtschaft nachhaltig gestärkt, freut sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Außerdem profitiere die Filmbranche von der internationalen Zusammenarbeit, den dabei entstehenden Kontakten und dem Wissens- und Erfahrungstransfer.
Durch die Fortführung des Deutschen Filmförderfonds bis zum Jahr 2012 wird dieser Erfolg nachhaltig gesichert.
 
Die Bundesregierung fördert seit Anfang 2007 die Produktion von Kinofilmen durch den Deutschen Filmförderfonds mit 60 Millionen Euro jährlich. Erstattet werden bis zu 20 Prozent der Produktionskosten, die in Deutschland anfallen. Von der bis 2012 geplanten Maßnahme können nicht nur große Produktionen profitieren. Auch kleinere und mittlere Projekte mit einem Budget ab eine Million Euro können eine Teilerstattung der Produktionskosten beantragen. Ziel ist es, den Produktionsstandort Deutschland zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit und Qualität der deutschen Filme weiter zu steigern. Weitere Informationen unter www.ffa.de.

Quelle: www.bundesregierung.de

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