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Bis ans Ende der Welt - Neuseeland beim 17. Filmfest Hamburg

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Dienstag, den 21. Juli 2009 um 12:16 Uhr
Bis ans Ende der Welt - Neuseeland beim 17. Filmfest HamburgVom 24. September bis zum 3. Oktober 2009 lädt das 17. Filmfest Hamburg Filmfreunde und Filmschaffende zu einer cineastischen Reise ans Ende der Welt ein: Willkommen in Neuseeland – dem diesjährigen Filmland der Sektion Deluxe. Festivalleiter Albert Wiederspiel freut sich „über die engagierte und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Auckland City Council und der Botschaft von Neuseeland, die Filmfest Hamburg ermöglicht, sechs moderne Filmklassiker von 1964 bis 1987 zu zeigen.“

Programmchefin Kathrin Kohlstedde erläutert: „Für die Auswahl haben wir uns intensiv mit den Schätzen des New Zealand Film Archive beschäftigt. Es sollte eine Filmreihe entstehen, die jenseits der hier so erfolgreichen Filme von Jane Campion („Das Piano“) und Peter Jackson („Herr der Ringe 1-3“) liegt. Filme, die bislang nicht in Deutschland zu sehen waren und unser Publikum auf eine Entdeckungsreise nach Neuseeland einladen.“
 
Die Goethe-Institut-Stipendiatin und neuseeländische Journalistin und Filmemacherin Julie Hill wird während Filmfest Hamburg in die cineastische Terra incognita führen, welche Filmperlen wie „Runaway“ von John O’Shea (1964), „Off The Edge“ von Michael Firth (1977), „Angel Mine“ von David Blyth (1978), „Carry Me Back“ von John Reid (1982), “Patu!” von Merata Mita (1983) und “Ngati” von Barry Barclay (1987) beinhaltet.
 
Die Filme reichen von einer dramatischen Charakterstudie über einen jungen, gelangweilten Rebellen auf der Flucht, über eine nervenaufreibende Dokumentation über zwei Adrenalinjunkies mit atemberaubenden Naturpanoramen, einen fantastisch-experimentellen Thriller über ein Paar im Kampf um ihre Beziehung und ihr Leben, bis hin zur Komödie über Football und einen Erbschaftskonflikt mit handfestem neuseeländischen Humor und einem politischen Manifest über eine Nation
am Scheideweg.
 
Ein weiteres Highlight im Deluxe-Programm ist die Kurzfilm-Auswahl „The Experimental Archive - Adventures in New Zealand Film-Making 1933 bis 2007“ von Mark Williams, die vom Goethe-Institut New Zealand unterstützt wird. Der Kurator Williams stellt Experimentalfilme aus mehr als 70 Jahren neuseeländischer Filmkunst vor und zeigt die künstlerische Auseinandersetzung neuseeländischer Künstler um die eigene Identität.

(Foto: "Runaway" von John O’Shea, 1964, (c) Stills Collection New Zealand)

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