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Preis der Deutschen Schubert-Gesellschaft für Peter Schöne und Boris Cepeda

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Dienstag, den 23. Juni 2009 um 13:10 Uhr
Peter Schöne (Bariton) und Boris Cepeda (Klavier) sind in diesem Jahr die Preisträger der Deutschen Schubert-Gesellschaft. Im Rahmen einer Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen der Gesellschaft im Duisburger Rathaus überreichte Dr. Christiane Schumann die Auszeichnung.

Die beiden jungen Künstler aus Berlin und Erfurt realisieren ein ehrgeiziges Projekt. Alle 645 Lieder von Franz Schubert werden aufgenommen und als Gesamtedition zum kostenlosen Hören ins Internet gestellt. So soll der Zugang zur Kunst Schuberts insbesondere für junge Menschen leichter werden.

Die Resonanz auf die bisher präsentierten 112 Lieder ist erstaunlich. Mehr als 175.000 Besucher hatte die Internetseite innerhalb eines Jahres.
  

 

Peter Schöne wurde 1976 in Berlin geboren. Er studierte Gesang an der Universität Berlin. 2002 gab der Bariton sein Opern-Debüt an der Komischen Oper Berlin als Eddy in der Oper "Greek" von Mark-Anthony Turnage. Anschließend erhielt Schöne ein Engagement als Solist am Stadttheater Hagen und sang zeitgleich in Bonn und in Bielefeld. Im Jahr 2004 war Schöne erster Preisträger des Schubert-Wettbewerbs in Graz. Darüber hinaus ist er Träger des Schneider-Schott-Musikpreises der Stadt Mainz.

Boris Cepeda wurde 1974 im ecuadorianischen Quito geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Später studierte er Klavier an der Hochschule für Künste Bremen. Im Jahr 1999 war der Pianist Assistent der künstlerischen Leitung des Festivals Weidener Max-Reger-Tage. Darüber hinaus war Cepeda zwischen 2002 und 2007 Kulturattaché der Botschaft der Republik Ecuador in Berlin. Seit Juni 2009 leitet Cepeda das Internationale Musikfestival "Mendelssohnfest - Emancipación del Espíritu" in Ecuador.

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avatar Volker Jakobi
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Ein lobenswertes und ehrgeiziges Vorhaben, dem ich viel Erfolg wünsche.

Schuberts Lieder sind wertvolles Liedgut, auch wenn sie nicht allen gefallen sollten; auch mir gefällt nicht alles, was ja völlig normal ist. Und wenn auf diese Weise Menschen an Schubert herangeführt werden, dann werden sie irgendwann auch Schuberts Kammermusik hören wollen - und die ist einmalig - ebenbürtig neben Mozart, Beethoven und anderen Komponisten. Schubert wurde viel zu lange unterschätzt. Seine Kammermusik und seine Lieder sind es wert, sich intensiv mit ihm zu befassen.

Ich bin zufällig durch eine Rundfunksendung auf diese Sache aufmerksam geworden. Herr Schöne hat eine gute Stimme, Herr Cepeda ist ein guter Begleiter. Beide sind noch jung und haben ihre Zukunft noch vor sich. Ich wünsche ihnen für ihr Vorhaben alles Gute und ihrer Karriere viel Erfolg.

Ich werde überall in meinem Bekanntenkreis auf dieses Vorhaben hinweisen.

Volker Jakobi, Reutlingen

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