Neue Kommentare

Hamburger Architektur Sommer 2019

News-Port
Die Berlinale freut sich, dass die Kulturstiftung des Bundes bis einschließlich 2011 den World Cinema Fund (WCF) der Berlinale fördern wird.Der Stiftungsrat unter Vorsitz von Kulturstaatsminister Bernd Neumann befürwortete auf seiner jüngsten Sitzung die weitere Förderung des WCF durch die Kulturstiftung des Bundes und sicherte damit seine Existenz für zwei weitere Jahre.

"Wir sind froh, mit Unterstützung der Kulturstiftung die erfolgreiche Förderung des WCF fortführen zu können. Dank seiner pragmatischen und effektiven Förderstrategie hat der World Cinema Fund seit seinem Start eine Reihe von erfolgreichen Filmen gefördert, die künstlerisch faszinierend und wettbewerbsfähig zugleich sind," sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

Alle bisher produzierten WCF-Filme liefen in den Kinos und/oder in den Programmen renommierter internationaler Filmfestivals.
Der vielfach preisgekrönte, mit dem Golden Globe ausgezeichnete, Oscar-nominierte und in mehr als 50 Länder verkaufte Berlinale-Wettbewerbsbeitrag Paradise Now war einer der ersten geförderten Filme des WCF, und Hamaca Paraguaya der seit über 20 Jahren erste Film aus Paraguay. Der mexikanische Film Silent Light von Carlos Reygadas gewann neben vielen anderen Preisen den Jury-Preis im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes im vergangenen Jahr, Filmphobia aus Brasilien und Dioses aus Peru liefen im Wettbewerb von Locarno. Der türkische Film Pandora's Box gewann das Festival in San Sebastián, der peruanische Film La teta asustada (The Milk of Sorrow) den Goldenen Bären der Berlinale 2009. Vier weitere WCF-geförderte Filme liefen auch in diesem Jahr im offiziellen Programm der Filmfestspiele in Cannes (Independencia aus den Philippinen, The Wind Journeys aus Kolumbien, Huacho aus Chile und Ajami aus Israel/Palästina)

Seit der Gründung des WCF im Oktober 2004 durch die Kulturstiftung des Bundes und die Berlinale wurden 1000 Projekte aus Afrika, Lateinamerika, dem Nahen/Mittleren Osten, Zentral- und Südostasien und dem Kaukasus eingereicht. 56 davon erhielten eine Produktions- oder Verleihförderung.

Der World Cinema Fund steht nicht nur für die Vielfalt der Cinematographien der WCF-Förderregionen, sondern auch für eine ideale Verbindung zwischen diesen und den Produzenten bzw. der Filmindustrie in Deutschland. Er hat sich innerhalb kurzer Zeit als kulturpolitisches Förderinstrument und Initiative für internationale filmwirtschaftliche Kontakte etabliert.

Der World Cinema Fund ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes und der Internationalen Filmfestspiele Berlin in Kooperation mit dem Goethe-Institut.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Mehr auf KulturPort.De

In diesem Jahr ist alles anders. Corona-bedingt erschien deshalb die neue CD, namens „Spring“ von Menzel Mutzke verspätet. Mutzke…? Mutzke…? War da nicht was? –...

Luca ist zehn Jahre alt, der Vater 34. Die Mutter ist vor einem Jahr gestorben. Lucas versucht, seinem Vater ein guter Sohn zu sein. Jeden Tag sagt er ihm, er habe...

„Wege des Lebens – The Roads Not Taken” ist ein Blick tief in das Innerste des Menschen, eine ästhetisch virtuose Exkursion durch Zeit und Raum auf den Spuren noch...

Bill Asprey, der Schöpfer des legendären Comics „Love is…“ stellte zum Internationalen Tag der Freundschaft am 29.07. neue Arbeiten aus der Comic-Serie „Friendship...

Vierundzwanzig Jahre nach seinem Tod ist ein weiteres posthumes Werk des Philosophen Hans Blumenberg erschienen, zusammen mit seiner seinerzeit ungedruckten...

Sechs Romane hat der amerikanische Autor Kent Haruf geschrieben, die alle in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Staat Colorado angesiedelt sind. Sein letzter Roman...


Home     Blog     Kolumne     Reisen     NewsPort     Live

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.