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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Ende 2006 trafen sich erstmals einige Kulturschaffende aus Harburg (Consortium, Café Leben, Jazzclub im Stellwerk, Harburger Theater, alles wird schön e.V. und die Künstlergruppe SchauRaum).
Ihr Ziel: die schwache Wahrnehmung der durchaus hochwertigen und vielfältigen Kulturszene des Hamburger Südens zu verbessern. Heraus kam die Zeitschrift „SuedKultur“, die zunächst mit einem Zuschuss des Bezirksamtes erschien und aufgrund fehlender Anzeigeneinnahmen bald wieder pausieren musste.

„Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben“, sagten sich schon damals die durchaus motivierten Macher. Und so griff Timo Gorf (seinerzeit Betreiber des Café Lebens und mittlerweile Mitglied im Kulturausschuss Harburg) im Oktober 2009 das Thema erneut auf und lud eine Reihe Harburger und Süderelbische Kulturmacher/Innen zu einem „Runden Tisch“ in den Rieckhof ein.
Die schwache Wahrnehmung von Harburgs Kultur ist geblieben. Der Wunsch dies zu ändern zog allerdings immer größere Kreise.

Und so wurde schnell nicht nur ein monatlicher Treff etabliert. „Von Anfang an war klar, dass wir mit einer Stimme sprechen müssen und dass wir dafür eine Initiative brauchen, die auch in Zukunft gemeinsam auftreten kann“, titulierte Nuca Selbuz vom Harburger Theater. Anknüpfend an die ersten Versuche von 2006 gab der Kreis sich nun den Namen „SuedKultur“.

Und nun geht auch der Relaunch des Portals www.sued-kultur.de online.
Es gibt tagesaktuell eine Übersicht über die mehr als zahlreichen Angebote des Süderelbe-Raumes: von Ausstellungen, Vorträgen, Aufführungen, Lesungen, Konzerten oder Filmen – alles ist dabei.
Das Gute: die Kulturinstitutionen tragen selbst und unkompliziert ihre Termine und Informationen ein. Es gibt keine lästigen Werbe-PopUps, aber einen Stadtplan wie auch HVV-Plan. Zuweilen als „Appetitanreger“ auch Fotos, Hörproben oder gar Videos.
Wer also wirklich wissen will, was geht – der geht erst zur www.sued-kultur.de und dann zur Kultur. Und die Fülle und Vielfalt der Angebote mag jene überraschen, die gerne von „toter Hose“ reden, wenn sie Harburg meinen.
Den das Gegenteil ist der Fall: kein Tag, an dem es nicht was zu sehen, zu hören oder zu erleben gibt. Da kann man gerne mal in Harburg bleiben – jetzt, wo man weiß, wer, was und wo.

Leicht lässt sich bald auch ein Newsletter generieren, der ganz automatisch wöchentlich oder monatlich alle oder ausgewählte Angebote in PDF-Format per Mail nach Hause leitet und auch das gewünschte Event lässt sich schnell samt Lageplan ausdrucken und in die Hosentasche stecken.

Zudem: aufgrund der web2.0-Basis werden die Kulturangebote ebenso bei facebook oder myspace generiert und der Süden samt seiner Kultur um ein Vielfaches gestärkt.
Und es ist alles dabei: Theater, Revuen, Konzerte, Lesungen, Poetry Slam, Comedy-Club, Ausstellungen oder Rundgänge. Lebenskultur pur.

Das Beste aber: das Portal ist in Eigenregie entstanden und wird non-kommerziell bleiben. Denn hier geht es um Kultur und nicht um Kommerz. Kurzum: andere Bezirke und Stadtteile könnten froh sein, wenn sie ein solch vielfältiges Angebot an Kultur hätten. Der Süden hat es!

Quelle: Heiko Langanke (Jazzclub im Stellwerk)

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