Neue Kommentare

Herbert Klimmesch zu Kunst oder Pornographie? "Die nackte Wahrheit und anderes" Aktfotografie um 1900: "Zudem entstanden Kinder- und Knabenakte in unsch...
Nora Seibert zu Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft: Man muss nicht immer Dinge vergleichen, die nicht...
Stipe Gojun zu „La Vérité” Hirokazu Kore-eda und der Mythos Familie : Ach, wie gern würde ich heute ins Kino gehen. Ob...
Frank-Peter Hansen zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Im Spätherbst letzten Jahres anlässlich einer S...
bbk berlin zu Dortmund geht neue Wege bei der Kunst-Förderung: Die Berliner Künstler*innen freut es sehr, dass ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Lena - Musikalisches Sommermärchen

Drucken
Montag, den 31. Mai 2010 um 13:11 Uhr
Erst Lena-Euphorie von Flensburg bis Passau, jetzt Lena-Mania von Helsinki bis Madrid. Nach 28 Jahren gewinnt Deutschland zum zweiten Mal den weltweit populärsten Musikwettbewerb. Möglich machte dies nach Nicole 1982 wieder eine Abiturientin: Lena Meyer-Landrut dominierte klar die Konkurrenz und verzauberte 125 Millionen Zuschauer - mit einem Ohrwurm, natürlichem Charme, einer unprätentiösen Performance und ihrer eigenwilligen Stimme.

Die Hannoveranerin präsentierte sich als lustige, intelligente und ehrliche Vertreterin unseres Landes - auch ein Grund für ihren Erfolg. Erinnerungen an das deutsche Sommermärchen 2006 werden wach, als Fußballdeutschland die Welt ebenfalls mit Offenheit, Lebensfreude und Herzlichkeit beeindruckte. Auch am Samstag feierten Zigtausende wieder fröhlich beim Public Viewing.

Natürlich hat auch Tausendsassa Stefan Raab großen Anteil am Erfolg. Ohne ihn und seine Castingshow "Unser Star für Oslo", die sich wohltuend von plakativem DSDS-Getöse und belanglosem Siegel-Singsang abhob, wäre eine Lena nicht gefunden worden. Der sympathischen Siegerin stehen nun alle Türen weit offen. Bleibt zu hoffen, dass sie im schnelllebigen Musikbusiness nicht verheizt wird.

Für Deutschland ist diese junge Frau ein Glücksfall, können sich doch viele Jugendliche voll mit ihr identifizieren. Und dabei sehen: Talent ist nicht alles, um Erfolg zu haben. Man braucht vor allem Authentizität.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Lena - Musikalisches Sommermärchen

Mehr auf KulturPort.De

The Henry Girls: Shout, Sister Shout
 The Henry Girls: Shout, Sister Shout



Sie sind Irish, sie sind Geschwister, sie sind gut!
In dem Dreihundert-Seelen-Nest Malin (Irish: Málainn), in der Grafschaft Donegal, ganz im äußersten Norde [ ... ]



Meine kleine Schwester im Herzen, Regy Clasen. Ein persönlicher Nachruf von Purple Schulz
 Meine kleine Schwester im Herzen, Regy Clasen. Ein persönlicher Nachruf von Purple Schulz



Meine kleine Schwester im Herzen, Regy Clasen, hat am vergangenen Samstag ihre Flügel ausgebreitet und ist davongeflogen wie das Rotkehlchen vor ihrem Fenster,  [ ... ]



Anime: Psycho Pass – Sinners of the System
 Anime: Psycho Pass – Sinners of the System



Ein spannender Cyperpunk-Thriller, angesiedelt im 21ten Jahrhundert und gepaart mit actiongeladener Science-Fiction erzählt von drei verschiedenen Fällen rund  [ ... ]



Die letzten zehn Tage im Leben einer Ikone: „Ach, Virginia“. Ein Roman über Virginia Woolf
 Die letzten zehn Tage im Leben einer Ikone: „Ach, Virginia“. Ein Roman über Virginia Woolf



Virginia Woolf (1882-1941) ist eine Ikone der literarischen Moderne. Wie kaum eine andere Frau ihrer Zeit steht sie für das Ringen um Eigenständigkeit und Raum [ ... ]



BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin
 BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin



Menschen, Bücher, Sensationen: An diesem Wochenende, vom 27. bis 29. März 2020, sollte die renommierte BuchDruckKunst im Museum der Arbeit stattfinden. Ein Hig [ ... ]



Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung
 Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung



Eigentlich bin ich nicht besonders scharf auf Krimis. Wenn sie allerdings sehr gut sind, relativiert sich das. Wahrscheinlich befinde ich mich tief im Mainstream [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.