Werbung

Neue Kommentare

Martin Zopick zu „Nocturnal Animals” – Rachethriller als bittere Selbsterkenntnis : Der zweite Film von Tom Ford und der ist gar nich...
Michaela zu „Midsommar”. Die sonnendurchfluteten Abgründe des Ari Aster: Einer der magnetisierendsten Filme, die ich seit ...
Hampus Jeppsson zu „Der Distelfink“. Kühle Eleganz als Metapher für Schmerz: Interessant. Ein sehr guter Roman, dessen Verfilm...
Elvana Indergand zu Snøhetta: Architektur – Landschaft – Interieur: Ich bin begeistert von der Biblioteca Alexandrina...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Beethovenfest Bonn fordert Antwort auf akute Fragen zur Spielstätte und Kulturförderung

Drucken
Donnerstag, den 22. April 2010 um 09:07 Uhr
Das Beethovenfest Bonn fordert von der Stadt nach dem Aufschub des Projektes Beethoven Festspielhaus Bonn eine unmittelbare Aussage dazu, wie eine Lösung für die Hauptspielstätte des Festivals aussieht. Der Sanierungsstau in der Beethovenhalle ist bekannt. Die Spielstätte ist essenziell für die Gewährleistung der außerordentlichen Qualität des Beethovenfestes.

„Wir als Festival wollen weiterhin Spitzenklasse bieten wie seit Jahren, für deren Sicherung wir uns kontinuierlich mit großem Erfolg einsetzen“, so Ilona Schmiel. „Wir müssen uns gegenüber den Künstlern bekennen, wie es zukünftig weitergeht“. Das Beethovenfest Bonn benötigt beste Rahmenbedingungen, um weiterhin Spitzenklasse bieten zu können. „Wir haben einen Auftrag und den erfüllen wir im Sinne des Standortes Bonn, im Sinne der Künstler, des regionalen und internationalen Publikums aller Altersgruppen, unserer Sponsoren und auch als Wirtschaftsförderer der Stadt“. Das Beethovenfest hat eine Leuchtturmfunktion, die es weiterhin nur gewährleisten kann, wenn es dieser Verantwortung gegenüber Spitzenorchestern und Topmusikern gerecht werden kann. Dies ist nur in einer adäquaten Spielstätte möglich, die die Beethovenhalle in ihrem jetzigen Zustand nicht ist.

Weiterhin fordert das Beethovenfest ein Bekenntnis der Stadt zu einer substanziellen kulturellen Förderung. „Eine abgekoppelte Betrachtung von sozialen und kulturellen Investitionen ist nicht möglich und greift zu kurz. Ich warne ausdrücklich vor einer Verschiebung der Prioritäten von der Kulturförderung ausschließlich auf die Felder Jugend, Bildung und Soziales.“, zeigt sich Ilona Schmiel besorgt. Das Beethovenfest verbindet Spitzenqualität und ein breites Angebot. „Dass Kultur als Lösungsmittel für soziale Probleme dient, zeigt sich in Venezuela. Genau aus diesem Grund, weil wir fest davon überzeugt sind, dass Soziales und Kulturelles unmittelbar zusammen gehören und nicht isoliert betrachtet werden dürfen, haben wir die Schirmherrschaft des diesjährigen Beethovenfestes Bonn Dr. José Antonio Abreu angetragen.“ Abreu hat mit seinem „Sistema de las Orquestas Juveniles e Infantiles de Venezuela“ bewiesen, dass eine Sozialisierung der Gesellschaft durch musikalische Ausbildung in der Spitze wie in der Breite möglich ist.

„Die Stadt muss daher weiterhin Impulse geben für eine zukunftsweisende Entwicklung der Gesellschaft am Standort Bonn mithilfe der kulturellen Bildung“, fordert Ilona Schmiel. Bonn hat als einziges Alleinstellungsmerkmal Beethoven und muss seiner Bedeutung in der Welt gerecht werden. Kein anderer Standort weltweit hat diese Voraussetzungen. „Wir müssen den 250. Geburtstag Beethoven im Jahr 2020 im Auge behalten. Dieses Jubiläum ist eine einmalige Chance, dass Bonn weltweit im Blick der Öffentlichkeit steht. Nur durch die Weiterverfolgung des Projektes Beethoven Festspielhaus hat Bonn die Möglichkeit, dem Anspruch, der aus dem Alleinstellungsmerkmal Beethoven herrührt, gerecht zu werden und dadurch mittel- und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten zu gewährleisten“, zeigt sich Ilona Schmiel überzeugt.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Beethovenfest Bonn fordert Antwort auf akute ...

Mehr auf KulturPort.De

„Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona
 „Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona



Ein ungewöhnlich schönes Ambiente, ganz erstaunliche Stimmen und ein Spaßfaktor, wie er in der klassischen Musik wohl einmalig ist: Der „Halloween“-Sänge [ ... ]



Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel
 Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel



Die Bibel, sagt Arno Schmidt irgendwo, sei „ein unordentliches Buch mit 50.000 Textvarianten“. Auch wenn diese Zahl groß klingt – damit hat er gewiss noch [ ... ]



Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer
 Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer



Es war die Zeit, in der die Malerei totgesagt war. Jeder, der sich zur Avantgarde zählte, suchte den Ausstieg aus dem Bild. Jeder? Nein. Vier junge Maler dachte [ ... ]



Christian Frentzen: First Encounter
 Christian Frentzen: First Encounter



Hat Modern Jazz noch eine Zukunft? Oder ist seine Wiederbelebung ein Griff in die Mottenkiste? Nein: Der Kölner Pianist Christian Frentzen zeigt auf seinem Deb [ ... ]



„Alles fließt“ – Oliver Mark, Sibylle Springer und Sonja Ofen in der Gallery Lazarus Hamburg
 „Alles fließt“ – Oliver Mark, Sibylle Springer und Sonja Ofen in der Gallery Lazarus Hamburg



Mia Farrow, Ben Kingsley, Anthony Hopkins – Oliver Mark hat sie alle vor der Kamera gehabt. Jetzt stellt der international renommierte Fotograf mit Sibylle Spr [ ... ]



Geoff Berner: Grand Hotel Cosmopolis
 Geoff Berner: Grand Hotel Cosmopolis



Wie bewahren wir jene Musik von Menschen, die millionenfach ermordet wurden? Im Herzen, im Geist, auf der Bühne, als Publikum. Klingt nach Erinnerungskultur pur [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.