Neue Kommentare

Stipe Gojun zu „La Vérité” Hirokazu Kore-eda und der Mythos Familie : Ach, wie gern würde ich heute ins Kino gehen. Ob...
Frank-Peter Hansen zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Im Spätherbst letzten Jahres anlässlich einer S...
bbk berlin zu Dortmund geht neue Wege bei der Kunst-Förderung: Die Berliner Künstler*innen freut es sehr, dass ...
Markus Semm zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Sehen Sie: Der Unterschied zw. Heidegger und Cass...
Karin Schneider zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Ein großartiger Artikel! Stefan Diebitz schafft ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Dortmund geht neue Wege bei der Kunst-Förderung

Drucken
Montag, den 24. Februar 2020 um 10:04 Uhr
Dortmund geht in der Förderung der Bildenden Kunst neue Wege: Seit diesem Jahr erhalten Künstlerinnen und Künstler aus Dortmund, die in einer städtischen Galerie ausstellen, ein Honorar. Außerdem wird ein „Förderfonds Bildende Kunst“ eingerichtet, der auf Antrag Kunst-Projekte sowie Ausstellungen in Produzentengalerien unterstützt. Damit übernimmt die Stadt Dortmund bundesweit eine Vorreiterrolle.

Im vergangenen Jahr hatte der Rat der Stadt beschlossen, die Fördermittel für die freie Kulturszene aufzustocken. Gleichzeitig wurde ein Beteiligungsprozess mit den Kulturschaffenden der Stadt angestoßen: Gemeinsam wurde erhoben, welche Bedarfe die freie Szene hat und davon ausgehend neue Förderinstrumente und -richtlinien entwickeln. Dieser Prozess ist nun abgeschlossen.

Die Entscheidung für ein Ausstellungshonorar gehört zu den wichtigen Ergebnissen und geht auf eine zentrale Forderung von Kunstschaffenden ein. Bildende Künstlerinnen und Künstler arbeiten oft mehrere Monate oder Jahre an einer Ausstellung. Eine Honorierung erhalten sie in der Regel nur über den Verkauf ihrer Arbeiten – oft genug gehen sie leer aus. Die Stadt Dortmund folgt nun einem Modell der Stadt Berlin, die bereits 2016 Ausstellungshonorare für bildende Künstlerinnen und Künstler eingerichtet hatte.
Konkret bedeutet das:
  • Professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler, die in der städtischen Galerie Torhaus Rombergpark ausstellen, erhalten ein Honorar. Es beträgt je nach Zahl der Ausstellenden zwischen 100 und 1000 Euro pro Person.
  • Produzentengalerien, die erfolgreich einen Antrag stellen, können diese Aufwandsentschädigungen für die Kunstschaffenden ihrer Ausstellungen ebenfalls erhalten.
  • Auch (temporäre) Zusammenschlüsse mehrerer Künstlerinnen und Künstler können eine Förderung ihrer künstlerischen Projekte beantragen.
Für das Ausstellungshonorar stehen in diesem Jahr 49.000 Euro zur Verfügung, im kommenden Jahr steigt die Summe auf 70.000 Euro. Der Förderfonds Bildende Kunst ist 2020 mit 35.000 Euro ausgestattet, im Jahr 2021 sind es 55.000 Euro.
Das Kulturbüro der Stadt Dortmund verwaltet die Fördermittel. Über die Verteilung entscheidet der vom Rat der Stadt eingesetzte Kunst-Beirat. Er besteht aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Künstlerverbände, freien Kunstschaffenden und den Produzentengalerien sowie dem Kulturbüro und dem Koordinator Dr. Rudolf Preuss, Vorstandsvorsitzender des balou e.V..
„Wir sind sehr zufrieden mit den gemeinsam entwickelten neuen Förderkriterien. Das stärkt nicht nur die Zusammenarbeit der Kunstszene in Dortmund, sondern wird auch das Profil der Stadt als kulturelles Zentrum in Westfalen schärfen“, sagt Hendrikje Spengler, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Dortmund.

Quelle: Stadt Dortmund

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

avatar bbk berlin
+1
 
 
Die Berliner Künstler*innen freut es sehr, dass nun auch in Dortmund Ausstellungshonorare gezahlt und Projekträume unterstützt werden.
Hamburg ist seit 2019 dabei!
Mit kollegialen Grüßen und in der Hoffnung, dass diese Modelle Schule machen,
berufsverband bildender künstler*innen berlin (bbk berlin e.V.)
Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Meinen Kommentar abschicken
Abbrechen
Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Dortmund geht neue Wege bei der Kunst-Förder...

Mehr auf KulturPort.De

BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin
 BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin



Menschen, Bücher, Sensationen: An diesem Wochenende, vom 27. bis 29. März 2020, sollte die renommierte BuchDruckKunst im Museum der Arbeit stattfinden. Ein Hig [ ... ]



Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung
 Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung



Eigentlich bin ich nicht besonders scharf auf Krimis. Wenn sie allerdings sehr gut sind, relativiert sich das. Wahrscheinlich befinde ich mich tief im Mainstream [ ... ]



„Waves” – Trey Edward Shults’ Opulenz der Emotionen
 „Waves” – Trey Edward Shults’ Opulenz der Emotionen



„Waves” ist ein visuell waghalsiger Kraftakt, überwältigend, mitreißend, voller Zärtlichkeit, trügerischer Hoffnungen und zerborstener Träume. US-Regis [ ... ]



Egon Friedell: Der Schatten der Antike
 Egon Friedell: Der Schatten der Antike



82 Jahre nach dem Freitod Egon Friedells liegt – endlich! – das letzte Kapitel seiner „Kulturgeschichte des Altertums“ vor, und jeder, dem die Gedanken d [ ... ]



Horst Hansen Trio: Live in Japan
 Horst Hansen Trio: Live in Japan



Nix da Japan – Krefeld (クレーフェルト). In solchen pandemischen Zeiten reist man nicht und wenn, dann nur virtuell. Spielerisch, alles ist spielerisch  [ ... ]



Literarische Neuentdeckung aus alter lettischer Zeit: Das Prosapoem „Straumēni“
 Literarische Neuentdeckung aus alter lettischer Zeit: Das Prosapoem „Straumēni“



Was für ein Glücksfall: Ein Antiquariatsfund in Rīga führte 2018 dazu, dass das Prosapoem „Straumēni“ von Edvarts Virza nun auch für deutschsprachige L [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.