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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert die Entwicklung von Computerspielen ab 2020 mit 520.000 Euro pro Jahr. Die Fördergelder werden zunächst von 2020 bis 2023 bereitgestellt. Die Beratung und Abwicklung der neuen Spieleförderung erfolgt durch gamecity:Hamburg. Die Teilmarktinitiative der Hamburg Kreativ Gesellschaft startet im zweiten Halbjahr 2020 eine neue Prototypenförderung und erstmals einen Inkubator, der Nachwuchsteams auf die Herausforderungen der Spiele-Branche vorbereitet. gamecity:Hamburg bietet damit als einzige Standortinitiative der Spieleindustrie in Deutschland gleichermaßen Netzwerkaktivitäten, Service-Angebote und finanzielle Förderung.

 

Prototypen von Computerspielen können in Hamburg zukünftig mit bis zu 80.000 Euro pro Projekt in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gefördert werden. Die Förderquote beträgt maximal 75 Prozent mit einem Eigenanteil von mindestens 25 Prozent der förderfähigen Kosten. Antragsberechtigt sind Entwickler und Entwicklergemeinschaften (natürliche und juristische Personen) – von jungen und kleinen Entwicklerstudios bis hin zu etablierten Unternehmen, die zum Start der erhaltenen Förderung ihren Sitz oder eine Betriebsstätte in Hamburg haben. Insgesamt 400.000 Euro pro Jahr werden für die Förderung von Prototypen bereitgestellt.

 

Mit einem auf die Anforderungen der Spielebranche zugeschnittenen Inkubator werden zukünftig bis zu fünf Teams drei Monate lang mit Mentoring, Workshops, Arbeitsplätzen und einer finanziellen Förderung von je 15.000 Euro unterstützt. Ausgewählte Workshops des Inkubators sind zusätzlich für Empfänger der Prototypenförderung offen. Für den Inkubator werden 120.000 Euro pro Jahr bereitgestellt.

 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg ist einer der größten Standorte für die Entwicklung und Vermarktung von Computerspielen in Deutschland. An insgesamt zehn privaten und öffentlichen Ausbildungseinrichtungen werden zudem die Entwickler und Games-Fachkräfte von morgen ausgebildet. Mit der neuen Spieleförderung und dem Inkubator geben wir Gründerinnen, Gründern und Start-ups einen zusätzlichen Anreiz, ihre Geschäftsideen in Hamburg umzusetzen. Gleichzeitig stärken wir mit der Förderung weiter die Kompetenzen von gamecity:Hamburg und machen diese Initiative der Hamburg Kreativ Gesellschaft zu dem zentralen Partner mit umfassenden Service-Angeboten für die Games-Branche in Hamburg.“

 

Egbert Rühl, Geschäftsführer Hamburg Kreativ Gesellschaft: „Die Kreativ Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren ihr Angebot sowohl erheblich erweitert als auch spezialisiert. Mit gamecity:Hamburg und dem neuen maßgeschneiderten Förderprogramm können wir der für Hamburg so wichtigen Games-Branche nun die nötige Unterstützung bieten. Die Strategie, die Kreativ Gesellschaft als zentrale Einrichtung für die Hamburger Kreativwirtschaft auszubauen und designxport, nextMedia, gamecity und den Cross Innovation Hub hier zusammenzufassen, ist ein Erfolg. Umfassende Kompetenz, starke Synergien und Zukunftsfähigkeit sind dafür die Belege.“

 

Dennis Schoubye, Projektleiter gamecity:Hamburg: „Mit der Einführung der neuen Prototypenförderung in Kombination mit einem Inkubator können wir Spieleentwickler gleich auf mehreren Ebenen unterstützen und werden dafür das starke Netzwerk am Standort aktivieren. Der Inkubator ist dabei nur ein Format unserer Gesamtstrategie, um den Wissensaustausch zwischen Unternehmen sowie dem Nachwuchs in Hamburg zu fördern. Mit dem Inkubator zielen wir darauf ab, Nachwuchsteams aktiv und maßgeschneidert bei der Ausarbeitung von Konzepten mit hohem Marktpotential zu unterstützen.“

 

Hamburg fördert die Entwicklung von Computerspielen unabhängig von der zu erwartenden Altersfreigabe durch die USK. gamecity:Hamburg und die neue Spieleförderung verstehen Games gleichermaßen als Wirtschaftsfaktor und Kulturgut, die auch für eine erwachsene Zielgruppe konzipiert sein können.

 

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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