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Elbphilharmonie: GAL vermutet technische Probleme von Hochtief

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Freitag, den 09. April 2010 um 08:44 Uhr
Beim Bau der Elbphilharmonie gibt es möglicherweise auch massive technische Probleme. Der Baukonzern Hochtief komme zumindest derzeit mit der anspruchsvollen Stahlkonstruktion für den großen Konzertsaal nicht zurecht, sagte GAL-Fraktionschef Jens Kerstan zu NDR 90,3. Dies sei auch ein Grund für immer neue Bauzeitverzögerungen.

Der Große Konzertsaal für die Elbphilharmonie. Wenn er einmal fertig ist, bietet er Platz für über 2000 Besucher und eine faszinierende Akustik. Gestützt wird der Bau durch 50 Meter lange Stahlträger. Diese Konstruktion aber gilt als unglaublich kompliziert und weltweit einzigartig. Hochtief habe damit offenbar Schwierigkeiten, sagt GAL-Fraktionschef Jens Kerstan. Der Baukonzern komme mit der anspruchsvollen Stahlkonstruktion zumindest derzeit nicht zurecht. Auch der komplette Austausch von Subunternehmen habe die technischen Probleme von Hochtief nicht lösen können, meint Kerstan. Schon jetzt gebe es zehn bis zwölf Wochen Verzug auf der Elbphilharmonie-Baustelle. Der Essener Baukonzern indes ist erbost über die Äußerungen des grünen Fraktionschefs. Das sei eine ganz, ganz üble Verleumdung durch Herrn Kerstan, sagte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter zu NDR 90,3. Zeitverzögerungen beim Bau der Elbphilharmonie gebe es wegen fehlender Pläne und ständiger Änderungswünsche. Außerdem habe man keinen Stahlbauer entlassen, so Hochtief-Sprecher Pütter, sondern einen zusätzlichen Subunternehmer engagiert, um den ganzen Prozess zu beschleunigen.

Quelle: NDR

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