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In Berlin feiert der internationale Freiwilligendienst kulturweit sein zehnjähriges Bestehen. Mehr als 4.000 junge Menschen haben durch das Programm des Auswärtigen Amts und der Deutschen UNESCO-Kommission seit 2009 die Arbeit von Bildungs- und Kultureinrichtungen weltweit unterstützt. kulturweit-Freiwillige bereichern den Deutschunterricht an Schulen, packen bei Kulturprojekten mit an und lernen die Arbeit von Medien im Ausland kennen.

„Durch kulturweit gestalten junge Menschen seit nunmehr zehn Jahren unsere Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik aktiv mit und prägen das Bild eines offenen und toleranten Deutschlands in der Welt“, betonte Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt beim gestrigen Festakt im Funkhaus Nalepastraße. „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung, die das Programm genießt. kulturweit wächst, gedeiht und ist innovativ. Das sind gute Vorzeichen für einen anhaltenden Erfolg“, so Müntefering weiter.  

„Eine Prise Mut und eine gehörige Portion Offenheit sind die Grundzutaten von kulturweit“, unterstrich die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Maria Böhmer in ihrer Rede. „Wer sie mitbringt, bekommt die einmalige Gelegenheit zu erleben, wie Bildung und Kultur in anderen Teilen der Welt gestaltet werden“, so Böhmer weiter. „Die Zeit im Ausland prägt unsere Freiwilligen. Sie gibt ihnen Orientierung und Selbstvertrauen. kulturweit ist eine Chance, die Welt besser zu verstehen.“
Zum Abschluss des zweitägigen Jubiläums diskutieren heute Expertinnen und Experten mit ehemaligen Freiwilligen in einer Zukunftswerkstatt über die Perspektiven des Programms. Unter anderem stellt die Deutsche UNESCO-Kommission ihre Verbleibstudie zu zehn Jahren kulturweit vor. Darin geben 97 Prozent aller Befragten an, dass der Freiwilligendienst ihre persönliche Entwicklung beeinflusst hat. Sieben von zehn kulturweit-Alumni engagieren sich heute gesellschaftlich, politisch oder sozial. Über ein Viertel ist im Bereich der internationalen Zusammenarbeit tätig.

Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission

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