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FILMFEST HAMBURG konnte auch in diesem Jahr namhafte Regsseur·innen, Produzent·innen, Schauspieler·innen und andere Kulturschaffende gewinnen, die als Jury-Mitglieder über die Preisträger·innen in den verschiedenen Sektionen des Festivals entscheiden. Die Besetzung der ersten sechs Jurys steht fest.


Seit dem letzten Jahr wird der Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Kinoproduktionen in der Sektion »Große Freiheit« vergeben. Der/die Produzentin des Gewinnerfilms erhält 25.000 Euro. Das Preisgeld wird von der Behörde für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt. In der diesjährigen Jury sitzen die Schauspielerin Susanne Wolff, die im vergangenen Jahr in Styx (R: Wolfgang Fischer) zu sehen war und für ihre Rolle den deutschen Filmpreis als beste Schauspielerin erhalten hat; Sebastian Thümler, der für Özgür Yildirim den Schnitt bei Chiko (2008) und Nur Gott kann mich richten (2017 bei FILMFEST HAMBURG) verantwortete; sowie Regisseur Ilker Çatak, dessen neuer Film Es gilt das gesprochene Wort zurzeit im Kino zu sehen ist.
 

Ivan Markovic hat als Kameramann den bei der Berlinale ausgezeichneten und morgen in den Kinos startenden Film Ich war zuhause, aber... (R: Angela Schanelec) verantwortet. Der aus Serbien stammende Markovic wohnt in Berlin und ist auch als Regisseur tätig. Der Schweizer Ivan Madeo hat mit seiner Produktionsfirma Contrast Film vielfach prämierte Filme wie Der Läufer (2018, Hannes Baumgartner) produziert. Der Kurator und Dramaturg András Siebold ist seit 2013 Künstlerischer Leiter des Internationalen Sommerfestivals von Kampnagel. Zusammen verleihen sie den Hamburger Produzentenpreis für Europäische Kino-Koproduktionen in der Sektion »Freihafen«. Dieser ist mit 25.000 Euro dotiert, die von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg zur Verfügung gestellt und an den deutschen Koproduzenten vergeben werden. Der ausländische Koproduzent desselben Gewinnerfilms erhält von der Hamburger Postproduktionsfirma Optical Art ein Kino-Grading im Wert von rund 15.000 Euro.
 

Bekannt geworden mit ihrer Rolle in Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo arbeitet Natja Brunckhorst heute erfolgreich als Drehbuchautorin. So lief ihr letzter Film Amelie rennt (R: Tobias Wiemann) 2017 bei der Berlinale. Zusammen mit Friedrich Wildfeuer, dem Produzenten von Das Experiment (2001, R: Oliver Hirschbiegel) und Tatort: Willkommen in Hamburg (2012, R: Christian Alvart), sowie der Produzentin von Die Kirche bleibt im Dorf (2012, R: Ulrike Grote), Ilona Schultz, wird sie den Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen in der TV-Sektion »Televisionen« vergeben. Der/die Produzent·in des Gewinnerfilms erhält 25.000 Euro. Das Preisgeld wird von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten gestiftet.

Mit dem Sichtwechsel Filmpreis, gestiftet vom Auswärtigen Amt, zeichnet FILMFEST HAMBURG sowohl Regisseur·innen aus, die über nationale und kulturelle Grenzen hinweg in anderen Ländern arbeiten und Filme realisieren, als auch Filme, die sich thematisch mit einem Sichtwechsel beschäftigen. Für den Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, werden Filme aus verschiedenen Sektionen nominiert. Die Sichtwechsel-Jury besteht aus der Regisseurin Tatjana Turanskyj (Eine flexible Frau |2010, Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen|2017), die sich als eine der Gründerinnen von Pro Quote Film für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Filmbranche einsetzt; dem polnischen Soziologen und politischen Kommentator (u.a. The International New York Times, Die Zeit) Slawomir Sierakowski, sowie die Chefdramaturgin am Deutschen Schaupielhaus Hamburg, Rita Thiele.            
                                              

Der Preis der Friedrich-Ebert-Stiftung zeichnet die beste Regiearbeit im Bereich gesellschaftlich engagiertes Kino aus. Dokumentar- und Spielfilme in der Sektion »Veto!« konkurrieren um den mit 5.000 Euro dotierten Preis. Helena Wittmann war 2017 mit Ihrem Langfilmdebüt Drift bei FILMFEST HAMBURG zu Gast und vergibt den Preis der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen mit der Journalistin und Moderatorin Catarina Felixmüller, die dem Hamburger Publikum von NDR 90,3 bekannt ist sowie der Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, der SPD-Politikerin Barbara Duden.
 

Mit dem NDR Nachwuchspreis zeichnet der Norddeutsche Rundfunk Filmschaffende aus, die bei FILMFEST HAMBURG ihr Langfilmdebüt oder ihre zweite Regiearbeit zeigen. Der Nachwuchspreis ist mit 5.000 Euro dotiert und kann an Filme aus allen Sektionen vergeben werden. In der Jury sitzen in diesem Jahr der Freistatt (2015)-Regisseur Marc Brummund; die Geschäftsführerin der alias film & sprachtransfer GmbH und Produzentin von Annas Sommer, (2001, R: Jeanine Meerapfel) und Tosca (2001, R: Benoît Jacquot), Dagmar Jacobsen ; und der Berliner Journalist, Moderator und Filmkritiker von radioeins, Knut Elstermann.
 

FILMFEST HAMBURG findet vom 26. September bis 5. Oktober 2019 statt. Gezeigt werden über 130 Produktionen als Welt-, Europa- oder Deutschlandpremieren in den Festivalkinos Abaton, CinemaxX Dammtor, Metropolis, Passage und Studio-Kino. Das Programm wird am 10. September 2019 bekannt gegeben, der Ticketverkauf startet am 18. September 2019.


Quelle: Filmfest Hamburg GmbH

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