Neue Kommentare

Hamburger Architektur Sommer 2019

News-Port
Viermal Grund zum Feiern: Zur 44. Ausgabe des Toronto International Film Festivals werden vier FFHSH-geförderte Filme auf der großen Leinwand zu sehen sein, darunter “Pelikanblut“ von der Hamburger Regisseurin Katrin Gebbe sowie "My Zoe“ von Frankreichs Star Julie Delpy.

Helge Albers, Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: „Der Filmnorden ist dieses Jahr gleich viermal auf einem der renommiertesten Festivals der Welt vertreten: 'Pelikanblut' von der Hamburger Filmemacherin Katrin Gebbe und Produzentin Verena Gräfe-Höft hat einen starken Festivalstart und wird zuvor beim Filmfestival in Venedig die Reihe 'Orrizonti' eröffnen. Frankreichs Star Julie Delpy bringt mit 'My Zoe' ein Familiendrama ins Kino, das von der Hamburger Firma Amusement Park produziert wurde. Keren Yedayas 'Red Fields' konnte bereits zwei Preise beim Filmfestival in Jerusalem abräumen und wurde von der Hamburger Riva Film produziert. Und last but not least freue ich mich natürlich sehr für Alla Kovgan und mein altes Team bei 'Achtung Panda!', dass 'Cunningham' im Festivalprogramm seine Weltpremiere haben wird. Glückwünsche an alle vier Filmteams!“

Im Zentrum von Pelikanblut steht die emotionale und dramatische Beziehung zwischen einer Mutter –gespielt von Nina Hoss –und ihrer neuen Adoptivtochter: Eine berührende Geschichte, in der Katrin Gebbe das Publikum mit Verzweiflung, starken Gefühlen und Konflikten, aber auch seelischen Grenzen konfrontiert. Produziert wird das Drama von der Hamburgerin Verena Gräfe-Höft (Junafilm). Die SWR/ARTE-Koproduktion wird DCM voraussichtlich im Herbst 2019 in die Kinos bringen. Der Film hat von der FFHSH 550.000 Euro Produktionsförderung erhalten und läuft in Toronto in der Reihe Special Presentations.

Die französische Schauspielerin und Regisseurin Julie Delpy feiert mit ihrem neuen Drama My Zoe in der Sektion "Platform" Premiere in Toronto. Im Film geht es um die Wissenschaftlerin Isabelle, die nach einer gescheiterten Ehe versucht, ein neues Leben aufzubauen. Getrennt lebend, ziehen sie und ihr Ex-Mann ihre gemeinsame kleine Tochter Zoe groß. Als ein Schicksalsschlag die zerbrochene Familie weiter zerrüttet, trifft Isabelle eine unerwartete Entscheidung. Als Hauptdarsteller werden neben Delpy, die auch für Regie und Drehbuch verantwortlich ist, unter anderem Daniel Brühl, Richard Armitage und Sophia Ally zu sehen sein. Die Postproduktion von Sound und Bild hat zum Großteil in Hamburg stattgefunden. „My Zoe“ wurde mit 175.000 Euro Produktionsförderung unterstützt und wird von Warner Bros. im November 2019 ins Kino gebracht.

Der Dokumentarfilm Cunningham von Filmemacherin Alla Kovgan erweckt die legendären Choreografien von Merce Cunningham –getanzt von den letzten Mitgliedern seiner berühmten Company –noch einmal zum Leben. In poetischen Bildern begleitet der Film Cunninghams künstlerischen Werdegang in der Zeit von 1944 bis 1972. Unterstützt durch die 3D-Technologie verbinden sich seine Geschichte und seine Ideen zu einer emotionalen Reise in die Welt des Choreografen. Die internationale Koproduktion hatte mehrere Drehtage in Hamburg und Schleswig-Holstein und war die letzte Produzentenarbeit des aktuellen FFHSH-Geschäftsführers Helge Albers, der bis Ende März 2019 die Produktionsfirma Achtung Panda! leitete. Der Film hat 120.000 Euro Produktionsförderung erhalten und wird von Camino Filmverleih am 19. Dezember in die deutschen Kinos gebracht. In Toronto läuft Cunningham in der Sektion "TIFF Docs".

Red Fields ist eine Adaption der israelischen Rock Oper "Mami" aus den 80ern, die dort mittlerweile Kult ist. In insgesamt 17 Songs wird die unglaubliche Geschichte einer jungen Tankstellen-Kassiererin in einer abgelegenen israelischen Provinz erzählt, die sich mit der Hoffnung auf ein besseres Leben auf einem langen und beschwerlichen Weg bis nach Tel Aviv durchkämpft und dort schließlich Premierministerin von Israel wird. Der Film von Regisseurin Keren Yedaya hat bereits zwei Preise beim Filmfestival in Israel gewonnen und wurde von Michael Eckelt und seiner Hamburger Firma Riva Filmproduktion koproduzierten. Die Sound-Postproduktion hat in den Konken Studios in Hamburg stattgefunden. Die FFHSH hat den Film mit 80.000 Euro Produktionsförderung unterstützt, der in Toronto in der Sektion "Contemporary World Cinema" läuft.

44. Toronto International Film Festival

Die 44. Ausgabe des Toronto International Film Festivals findet vom 5. bis 15. September 2019 statt. Das 1976 gegründete Festival ist mit über 300 Filmen, 400.000 Zuschauern und über 5.000 Fachbesuchern eine der weltweit publikumsstärksten Filmveranstaltungen und gilt als Barometer für die jeweils kommende Oscar-Verleihung.

Quelle: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Mehr auf KulturPort.De

Was macht das Lachen so bedeutend, dass jemand mehr als zweitausend Seiten darüber schreiben kann? Für Lenz Prütting ist das Lachen ein Verhalten, das allein dem...

In diesem Jahr ist alles anders. Corona-bedingt erschien deshalb die neue CD, namens „Spring“ von Menzel Mutzke verspätet. Mutzke…? Mutzke…? War da nicht was? –...

Luca ist zehn Jahre alt, der Vater 34. Die Mutter ist vor einem Jahr gestorben. Lucas versucht, seinem Vater ein guter Sohn zu sein. Jeden Tag sagt er ihm, er habe...

„Wege des Lebens – The Roads Not Taken” ist ein Blick tief in das Innerste des Menschen, eine ästhetisch virtuose Exkursion durch Zeit und Raum auf den Spuren noch...

Bill Asprey, der Schöpfer des legendären Comics „Love is…“ stellte zum Internationalen Tag der Freundschaft am 29.07. neue Arbeiten aus der Comic-Serie „Friendship...

Vierundzwanzig Jahre nach seinem Tod ist ein weiteres posthumes Werk des Philosophen Hans Blumenberg erschienen, zusammen mit seiner seinerzeit ungedruckten...


Home     Blog     Kolumne     Reisen     NewsPort     Live

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.