Werbung

Neue Kommentare

Claus Friede zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Danke für Ihren Kommentar, Herr Zurch.
We...

Bernd Zurch zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Vielen Dank. Warum gibt es keine Sternchen mehr? ...
Martin Zopick zu „Nocturnal Animals” – Rachethriller als bittere Selbsterkenntnis : Der zweite Film von Tom Ford und der ist gar nich...
Michaela zu „Midsommar”. Die sonnendurchfluteten Abgründe des Ari Aster: Einer der magnetisierendsten Filme, die ich seit ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Vier gewinnt – der Film-Norden in Toronto

Drucken
Freitag, den 16. August 2019 um 07:05 Uhr
Viermal Grund zum Feiern: Zur 44. Ausgabe des Toronto International Film Festivals werden vier FFHSH-geförderte Filme auf der großen Leinwand zu sehen sein, darunter “Pelikanblut“ von der Hamburger Regisseurin Katrin Gebbe sowie "My Zoe“ von Frankreichs Star Julie Delpy.

Helge Albers, Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: „Der Filmnorden ist dieses Jahr gleich viermal auf einem der renommiertesten Festivals der Welt vertreten: 'Pelikanblut' von der Hamburger Filmemacherin Katrin Gebbe und Produzentin Verena Gräfe-Höft hat einen starken Festivalstart und wird zuvor beim Filmfestival in Venedig die Reihe 'Orrizonti' eröffnen. Frankreichs Star Julie Delpy bringt mit 'My Zoe' ein Familiendrama ins Kino, das von der Hamburger Firma Amusement Park produziert wurde. Keren Yedayas 'Red Fields' konnte bereits zwei Preise beim Filmfestival in Jerusalem abräumen und wurde von der Hamburger Riva Film produziert. Und last but not least freue ich mich natürlich sehr für Alla Kovgan und mein altes Team bei 'Achtung Panda!', dass 'Cunningham' im Festivalprogramm seine Weltpremiere haben wird. Glückwünsche an alle vier Filmteams!“

Im Zentrum von Pelikanblut steht die emotionale und dramatische Beziehung zwischen einer Mutter –gespielt von Nina Hoss –und ihrer neuen Adoptivtochter: Eine berührende Geschichte, in der Katrin Gebbe das Publikum mit Verzweiflung, starken Gefühlen und Konflikten, aber auch seelischen Grenzen konfrontiert. Produziert wird das Drama von der Hamburgerin Verena Gräfe-Höft (Junafilm). Die SWR/ARTE-Koproduktion wird DCM voraussichtlich im Herbst 2019 in die Kinos bringen. Der Film hat von der FFHSH 550.000 Euro Produktionsförderung erhalten und läuft in Toronto in der Reihe Special Presentations.

Die französische Schauspielerin und Regisseurin Julie Delpy feiert mit ihrem neuen Drama My Zoe in der Sektion "Platform" Premiere in Toronto. Im Film geht es um die Wissenschaftlerin Isabelle, die nach einer gescheiterten Ehe versucht, ein neues Leben aufzubauen. Getrennt lebend, ziehen sie und ihr Ex-Mann ihre gemeinsame kleine Tochter Zoe groß. Als ein Schicksalsschlag die zerbrochene Familie weiter zerrüttet, trifft Isabelle eine unerwartete Entscheidung. Als Hauptdarsteller werden neben Delpy, die auch für Regie und Drehbuch verantwortlich ist, unter anderem Daniel Brühl, Richard Armitage und Sophia Ally zu sehen sein. Die Postproduktion von Sound und Bild hat zum Großteil in Hamburg stattgefunden. „My Zoe“ wurde mit 175.000 Euro Produktionsförderung unterstützt und wird von Warner Bros. im November 2019 ins Kino gebracht.

Der Dokumentarfilm Cunningham von Filmemacherin Alla Kovgan erweckt die legendären Choreografien von Merce Cunningham –getanzt von den letzten Mitgliedern seiner berühmten Company –noch einmal zum Leben. In poetischen Bildern begleitet der Film Cunninghams künstlerischen Werdegang in der Zeit von 1944 bis 1972. Unterstützt durch die 3D-Technologie verbinden sich seine Geschichte und seine Ideen zu einer emotionalen Reise in die Welt des Choreografen. Die internationale Koproduktion hatte mehrere Drehtage in Hamburg und Schleswig-Holstein und war die letzte Produzentenarbeit des aktuellen FFHSH-Geschäftsführers Helge Albers, der bis Ende März 2019 die Produktionsfirma Achtung Panda! leitete. Der Film hat 120.000 Euro Produktionsförderung erhalten und wird von Camino Filmverleih am 19. Dezember in die deutschen Kinos gebracht. In Toronto läuft Cunningham in der Sektion "TIFF Docs".

Red Fields ist eine Adaption der israelischen Rock Oper "Mami" aus den 80ern, die dort mittlerweile Kult ist. In insgesamt 17 Songs wird die unglaubliche Geschichte einer jungen Tankstellen-Kassiererin in einer abgelegenen israelischen Provinz erzählt, die sich mit der Hoffnung auf ein besseres Leben auf einem langen und beschwerlichen Weg bis nach Tel Aviv durchkämpft und dort schließlich Premierministerin von Israel wird. Der Film von Regisseurin Keren Yedaya hat bereits zwei Preise beim Filmfestival in Israel gewonnen und wurde von Michael Eckelt und seiner Hamburger Firma Riva Filmproduktion koproduzierten. Die Sound-Postproduktion hat in den Konken Studios in Hamburg stattgefunden. Die FFHSH hat den Film mit 80.000 Euro Produktionsförderung unterstützt, der in Toronto in der Sektion "Contemporary World Cinema" läuft.

44. Toronto International Film Festival

Die 44. Ausgabe des Toronto International Film Festivals findet vom 5. bis 15. September 2019 statt. Das 1976 gegründete Festival ist mit über 300 Filmen, 400.000 Zuschauern und über 5.000 Fachbesuchern eine der weltweit publikumsstärksten Filmveranstaltungen und gilt als Barometer für die jeweils kommende Oscar-Verleihung.

Quelle: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Vier gewinnt – der Film-Norden in Toronto

Mehr auf KulturPort.De

Katrin Bethge: Lichtdurchflutet
 Katrin Bethge: Lichtdurchflutet



Seit Ende der 1990er Jahre inszeniert die in Hamburg lebende Künstlerin Katrin Bethge mit Licht – Innen- und Außenräume.
Seit dem Wochenende und noch bis z [ ... ]



„The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms
 „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms



Vorbei der fiebrige Glamour und die trügerische Romantisierung von „Goodfellas”, Verbrechen ist in „The Irishman” ein eher eintönig sorgenvolles Metier [ ... ]



Still in the Woods: Flying Waves
 Still in the Woods: Flying Waves



Schon in einer vorangegangenen KulturPort.De-Besprechung zum ersten Album (Rootless Tree) von „Still in the Woods“ kam das bemerkenswerte Potential der Band  [ ... ]



„Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona
 „Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona



Ein ungewöhnlich schönes Ambiente, ganz erstaunliche Stimmen und ein Spaßfaktor, wie er in der klassischen Musik wohl einmalig ist: Der „Halloween“-Sänge [ ... ]



Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel
 Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel



Die Bibel, sagt Arno Schmidt, sei „ein unordentliches Buch mit 50.000 Textvarianten“. Auch wenn diese Zahl groß klingt – damit hat er gewiss noch heftig u [ ... ]



Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer
 Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer



Es war die Zeit, in der die Malerei totgesagt war. Jeder, der sich zur Avantgarde zählte, suchte den Ausstieg aus dem Bild. Jeder? Nein. Vier junge Maler dachte [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.