Werbung

Neue Kommentare

Ulrike Tempel zu Adventsmessen und Handwerkermärkte in Hamburg – Alle Jahre wieder...: Leider sind die Termine veraltet 2017 / 2018...
Irmgard Gottschlich zu 50 Jahre Sammlung Ulla und Heinz Lohmann: Herzliche Gratulation zu diesem Ereignis, nicht n...
Dr. Carola Siepmann zu Flucht ins Ungewisse - Ausstellung im Hamburger Rathaus: Hallo, gern hätte ich die Ausstellung heute ange...
Claus Friede zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Danke für Ihren Kommentar, Herr Zurch.
We...

Bernd Zurch zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Vielen Dank. Warum gibt es keine Sternchen mehr? ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Vermittlung kultureller Kompetenzen in den allgemeinbildenden Schulen wird fortgesetzt

Drucken
Mittwoch, den 12. Juni 2019 um 08:12 Uhr

Vor acht Jahren startete das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ in fünf Bundesländern. Mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche an 250 Schulen konnten seitdem vom Engagement von mehr als 50 Kulturagentinnen und -agenten, von ihren kulturellen Kompetenzen und Erfahrungen in der Vermittlung profitieren.


Die Kulturagent/innen schufen Kontakte zu den Kulturszenen vor Ort und bahnten einen intensiven Austausch mit unterschiedlichen Kulturinstitutionen an. Die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator hatten das Programm gemeinsam entwickelt und insgesamt 20 Mio. Euro für die vierjährige Erprobungsphase bis 2015 zur Verfügung gestellt. Die am Programm beteiligten Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen unterstützten das Programm durch eine Kofinanzierung und waren eng eingebunden in die Umsetzung.


Kulturagenten für kreative Schulen

Den Kulturagent/innen gelang es, kulturelle Bildung zum inzwischen unverzichtbaren Bestandteil des Schulalltags zu machen und die Schulen darin zu unterstützen, eigene kulturelle Profile zu entwickeln. Deshalb startete mit dem Schuljahr 2015/16 die zweite Phase des Programms in den jeweiligen Bundesländern. Der Schwerpunkt lag dabei in seiner Ausweitung und der Übertragung der Ergebnisse aus der Modellphase auf die Landesstrukturen und damit auf weitere Schulen. Die Länder und ihre zuständigen Ministerien übernahmen die Steuerung dieses Prozesses, den die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator noch einmal insgesamt mit 9 Mio. Euro förderten. Diese Phase wurde durch den Gewinn etlicher Preise und Auszeichnungen für Projekte im Rahmen des Kulturagentenprogramms gekrönt. Umso mehr freut es die Initiatoren des Programms, die Leitung des Programms in der MUTIK gGmbH und die vielen Partner in den Ländern, dass es ausnahmslos in allen Bundesländern auch nach dem Auslaufen der Förderungen durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator weiterhin Kulturagent/innen geben wird.

 

Der Vorstand der Kulturstiftung des Bundes, Hortensia Völckers und Alexander Farenholtz, rechnen diese Entscheidung den Verantwortlichen in den Ländern hoch an: „Uns ist bewusst, dass die intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Kultur eine Flexibilisierung von Strukturen verlangt, die viel Überzeugungsarbeit kostet. Das Kulturagentenprogramm ist nicht zuletzt durch den Rückenwind aus der Politik zu einem Erfolgsmodell geworden. Die Rolle von ‚Agenten‘ als Kulturvermittler hat sich so sehr bewährt, dass sie inzwischen ein eigenes Berufsprofil herausgebildet haben. Wir können also in jeder Hinsicht und bei allen Beteiligten von einer Professionalisierung sprechen, die sich einer fruchtbaren Kombination von Bedarfsanalyse, Innovation, Passgenauigkeit und Qualität verdankt.“ 

 

Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, ist von dem Erfolg und der Nachhaltigkeit des Kulturagentenprogramms überzeugt: „Die Kulturagentinnen und -agenten sind zu einer unverzichtbaren Größe in Kommunen, Schulen und Kulturinstitutionen geworden: Sie bringen ihre Expertise bei landesweiten Lehrerweiterbildungen ebenso ein wie in der Beratung kommunaler Gesamtkonzepte. Sie füllen eine Leerstelle als Brückenbauer und Vermittler zwischen Bildung und Kultur. Damit tragen sie wesentlich dazu bei, dass kulturelle Bildung als Teil allgemeiner Bildung verstanden wird und unterstützen Kinder und Jugendliche darin, selbstwirksam und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“

 

Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Programm der MUTIK gGmbH sowie der Förderpartner Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V., Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, conecco gUG – Kultur, Entwicklung und Management, Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg und Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen. Gefördert wird das Programm durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator sowie die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.

 

Quelle: Stiftung Mercator

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Vermittlung kultureller Kompetenzen in den al...

Mehr auf KulturPort.De

Impressionismus – Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard
 Impressionismus – Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard



Zum zweiten Mal zeigt die Hamburger Kunsthalle Meisterwerke aus dem dänischen Museum Ordrupgaard. Erst im Frühjahr war „Im Licht des Nordens“ zu Gast. Nun  [ ... ]



Kunstbetriebe3 – Skulptur verändert.
 Kunstbetriebe3 – Skulptur verändert.



11 Künstlerinnen und Künstler – 11 Betriebe: Künstler und Betriebe der Region Lübeck zusammenzubringen, ist das Vorhaben der „KunstBetriebe“, das in di [ ... ]



„Das unverlierbare Leben“ von Marion Tauschwitz – Unvergessliche Erinnerungen an Hilde Domin
 „Das unverlierbare Leben“ von Marion Tauschwitz – Unvergessliche Erinnerungen an Hilde Domin



„Hilde Domins Dichtung ist Spiegelbild ihres Lebens. Werk und Leben sind eng miteinander verknüpft. Das eine ohne das andere nicht denkbar“, schreibt Marion [ ... ]



Les Passions de l'Ame: Variety – The Art of Variation
 Les Passions de l'Ame: Variety – The Art of Variation



Johann Heinrich Schmelzer (1623-1680), Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) und Johann Joseph Fux (um 1660-1741) gehören nicht zu den österreichischen Kompon [ ... ]



„Der Leuchtturm” – Robert Eggers und die Metaphorik des Wahnsinns
 „Der Leuchtturm” – Robert Eggers und die Metaphorik des Wahnsinns



Der US-amerikanische Regisseur Robert Eggers inszeniert seinen Film „Der Leuchtturm” ästhetisch virtuos als expressionistische finstere Horror-Mär zwischen [ ... ]



Add art – zum 7. Mal Einblicke in die vielfältige unternehmerische Beschäftigung mit Kunst
 Add art – zum 7. Mal Einblicke in die vielfältige unternehmerische Beschäftigung mit Kunst



Hamburgs Unternehmen können sich der Öffentlichkeit als Kunstförderer vorstellen, die Öffentlichkeit hat die einmalige Chance, Sammlungen kennenzulernen, zu  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.