Neue Kommentare

Maximilian Buchmann zu „Apocalypse Now - Final Cut”. Der Höllentrip des Francis Ford Coppola: Uff! Nur heute im Kino? Hoffentlich bekomme ich n...
Klaus Schöll zu Am 12. Juli 2019 wird die James-Simon-Galerie eröffnet – in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Ich finde das die Treppe zur James-Simon-Galerie ...
Cecilie Engen zu „Wo ist Kyra?” Michelle Pfeiffer und die Ästhetik des sozialen Abseits: Das klingt gruseliger als die meisten Horror-Film...
Claus Friede zu „Augmented- und Digital Realities“ – wie Städte und Institutionen mit „erweiterten Realitäten“ Touristen, Besucher und Cyber-Fans motivieren, ihre Orte zu besuchen.: Den korrekten Bildnachweis, sehr geehrter Herr Na...
Jörn Napp zu „Augmented- und Digital Realities“ – wie Städte und Institutionen mit „erweiterten Realitäten“ Touristen, Besucher und Cyber-Fans motivieren, ihre Orte zu besuchen.: Hallo.
Es wäre schon ganz gut, unter Bild...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Ralph Fiennes erhält CineMerit auf dem FILMFEST MÜNCHEN

Drucken
Mittwoch, den 15. Mai 2019 um 10:41 Uhr

Der britische Schauspieler und Regisseur Ralph Fiennes wird in diesem Jahr beim FILMFEST MÜNCHEN mit dem CineMerit Award, dem Ehrenpreis des Festivals, ausgezeichnet. Gezeigt wird nicht nur die Deutschlandpremiere seines neuen Films „Nurejew – The White Crow“, sondern auch seine zwei weiteren Regiearbeiten sowie weitere Werke seines schauspielerischen Schaffens. Für die Preisverleihung am Montag, den 1. Juli 2019 wird Fiennes in München zu Gast sein und in einem Filmmakers Live!-Gespräch in der Gasteig Black Box dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen.


Von magischen Gegenspielern über menschliche Schurken und erbarmungslose Nazis bis hin zum liebevoll-verspielten Concierge erfindet Ralph Fiennes sich in seinen Schauspielrollen immer wieder aufs Neue, setzt überraschende Akzente und scheut niemals das Risiko. In einem Interview sagte er, dass ein Leben voller Widersprüche ihm als Schauspieler helfen würde, seine Figuren lebendig werden zu lassen. So prägte er Oscar-prämierte Dramen wie „Schindlers Liste“, „Der ewige Gärtner“ oder „Der englische Patient“ mit seinen intensiven und einzigartigen Darstellungen – und wurde dafür auch mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Diese Wandelbarkeit ist es, die Fiennes zu einem herausragenden und vielseitigen Schauspieler macht, der in den letzten Jahren auch die Regie für sich entdeckt hat.
 

FILMFEST MÜNCHEN

Beim FILMFEST MÜNCHEN wird der britische Schauspieler und Regisseur nun mit dem CineMerit Award ausgezeichnet. Im Rahmen der Preisverleihung präsentiert das Filmfest seinen neuen Film „Nurejew – The White Crow“ (bundesweiter Kinostart: 26.09.2019, Verleih: Alamode Film). Fiennes führte nicht nur Regie, sondern spielte auch die Rolle des berühmten Leningrader Ballettmeisters Alexander Puschkin. Ein zart-bestimmter, intensiver Blick reicht aus und die Aufmerksamkeit ist garantiert. Der Tanzlehrer Puschkin steht im leeren Raum, stoisch ruhig. An der Ballettstange warten seine Schüler auf sein Zeichen. Eine kleine Geste, ein prägnantes „Los geht’s“ – und der Ton ist gesetzt. Ebenso zart-bestimmt ist die Handschrift des Regisseurs Ralph Fiennes. Mit seiner dritten Regiearbeit inszeniert er unaufgeregt sorgsam die unglaubliche Geschichte des legendären sowjetischen Ballettstars Rudolf Nurejew, der die Welt 1961 mit seiner Flucht nach Frankreich verblüffte. Gespielt wird Nurejew vom ukrainischen Weltklasse-Balletttänzer Oleg Ivenko.

„Dass wir Ralph Fiennes, der gerade erst mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, in München ehren und seine neue Regiearbeit präsentieren können, freut mich außerordentlich. Kaum jemand hat so kompromisslos die Filmkunst bereichert“, so Diana Iljine, Festivaldirektorin des FILMFEST MÜNCHEN. „Für mich ist Ralph Fiennes einer der vielseitigsten und wandelbarsten Schauspielerikonen unserer Zeit.“

Darüber hinaus zeigt das FILMFEST MÜNCHEN die zwei weiteren Regiearbeiten von Ralph Fiennes, „Coriolanus“(2011) und „The Invisible Woman“ (2013), sowie weitere Werke seines schauspielerischen Schaffens.

Bevor er im Film Erfolge feierte, war Ralph Fiennes in England längst aus dem Theater berühmt. Mit nur 27 Jahren spielte er wichtige Shakespeare-Rollen im Londoner National Theater und bei der Royal Shakespeare Company. Auch wenn ihn seine Karriere bald zum Film führte, kehrte er doch immer wieder zum Theater zurück, spielte Hamlet, King Lear, Julius Caesar und den Inselmagier Prospero. Mit seiner ersten Regiearbeit „Coriolanus“ übertrug Fiennes sein Verständnis für die Werke Shakespeares schließlich auf die Kinoeinwand und spielte darin selbst den titelgebenden hochmütigen und rachsüchtigen General Caius Martius Coriolanus, der den Unmut des römischen Volks auf sich gezogen hat. Auch in seiner zweiten Regiearbeit „The Invisible Woman“ spielte Fiennes eine der Hauptrollen, den legendären britischen Autor Charles Dickens, der mit der jungen Schauspielerin Nelly eine verzwickte Liebesgeschichte eingeht. Erneut griff der Regisseur hier auf eine literarische Vorlage zurück, den gleichnamigen Roman von Claire Tomalin. Dickens wirkt in der Beziehung zu Nelly gebieterisch und bestimmend, doch schafft es der Schauspieler Ralph Fiennes, seine Unsicherheit und Zerbrechlichkeit beim Älterwerden in das Spiel miteinfließen zu lassen.

Bestimmt und zart, aufrührerisch und feinsinnig, das ist der Ton der Regiearbeiten von Ralph Fiennes. Wie seine Rollen zeigen seine Filme die Widersprüche des Lebens auf.

Quelle: Internationale Münchner Filmwochen GmbH

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Ralph Fiennes erhält CineMerit auf dem FILMF...

Mehr auf KulturPort.De

„Apocalypse Now - Final Cut”. Der Höllentrip des Francis Ford Coppola
 „Apocalypse Now - Final Cut”. Der Höllentrip des Francis Ford Coppola



Hubschrauber bombardieren ein Dorf zu den dröhnenden Klängen von Wagners „Walkürenritt”. „Mein Film ist nicht über Vietnam, er ist Vietnam”, sagte U [ ... ]



Europas Krise(n) 2019: Migration – Brexit – neue Weltordnung
 Europas Krise(n) 2019: Migration – Brexit – neue Weltordnung



In rund 90 Jahren wird wohl jeder Dritte auf unserer Welt Afrikaner sein: Europa muss sich auf gewaltige Migrationsbewegungen aus dem südlichen Kontinent einste [ ... ]



Familie Floez: Dr. Nest
 Familie Floez: Dr. Nest



Beklemmend melancholisch, irrsinnig komisch und von wahrhafter Magie: Die Berliner Masken-Truppe Familie Flöz begeisterte mit ihrem SHMF-Gastspiel „Dr. Nest [ ... ]



„Kursk”. Thomas Vinterberg und die raue Poesie des Zorns
 „Kursk”. Thomas Vinterberg und die raue Poesie des Zorns



In seinem bildgewaltigen Polit-Thriller schildert Thomas Vinterberg jene Katastrophe, die zur Jahrhundertwende die Welt neun Tage lang in Atem hielt. Das U-Boot  [ ... ]



Auftaktkonzert zum Schleswig-Holstein Musik Festival 2019: Krzysztof Urbanski dirigiert
 Auftaktkonzert zum Schleswig-Holstein Musik Festival 2019: Krzysztof Urbanski dirigiert



Mit einer energiegeladenen, fulminanten Janine Jansen, einem bestaufgelegten NDR Elbphilharmonie Orchester und einem die Stargeigerin hingebungsvoll, ja fast ver [ ... ]



Sinn und Zweck von Städte- und Gemeindepartnerschaften – Von der Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen?
 Sinn und Zweck von Städte- und Gemeindepartnerschaften – Von der Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen?



Die Idee zu Städte- und Gemeindepartnerschaften, wie wir sie heute kennen, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, ab 1947 in Deutschland. Ausgehend von der britis [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.