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Hamburger Architektur Sommer 2019


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Hamburger Startups mit Rekordpräsenz beim diesjährigen SXSW-Festival

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Freitag, den 15. März 2019 um 13:56 Uhr
Was im Jahr 1987 als reines Musikfestival begann, hat sich längst zu einem interdisziplinären Melting Pot der internationalen Kreativszene entwickelt: das SXSW Konferenzen und Festivals für Musik, Film und interaktive Medien zieht heute Pop-Legenden und -Newcomer gleichermaßen an wie Hollywood-Regisseure, erfolgreiche und aufstrebende Unternehmer sowie Investoren auf der Suche nach den neuesten Trends.

Neben aktuellen Tech-Debatten wie beispielsweise Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz bestimmt auch die turbulente politische Lage in den USA die Berichterstattung über das SXSW 2019: Insbesondere die aktuellen Shooting-Stars der demokratischen Partei wie Alexandria Acasio-Cortez, die jüngste US-Kongressabgeordnete aller Zeiten, und ihr texanischer Parteikollege Beto O‘Rourke erfahren eine ähnliche Medienaufmerksamkeit wie die Pop- und Filmstars, die sich in diesem Jahr in Austin die Ehre geben. Starbucks-Gründer Howard Schultz nutzte seinen Auftritt vor Ort gar, um seine Kandidatur für die US-Präsidentschaft in Aussicht zu stellen. Für 2020, dem Jahr der nächsten US-Präsidentschaftswahlen, dürfte sich der Trend zur Politisierung weiter fortsetzen.
 
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg und SXSW – das ist inzwischen eine feste Verbindung, die Hamburger Kreativ- und Medienunternehmen kontinuierlich wertvolle Möglichkeiten zur Präsentation und Vernetzung bietet. Allein die Größe der Hamburger Delegation und die Rekordzahl an Startups aus Hamburg belegen die hohe Innovationskraft des Kreativstandorts Hamburg. Veranstaltungen des Reeperbahn Festivals und der Hamburger SXSW-Showcase geben Künstlerinnen und Künstlern aus Hamburg zudem die Gelegenheit vor einem internationalen Branchenpublikum aufzutreten und damit zugleich die internationale Sichtbarkeit Hamburgs als Musikstadt weiter zu erhöhen.“
 
Dr. Rolf Strittmatter, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Marketing und Geschäftsführer von Hamburg Invest: „Hamburg knüpft mit seiner Präsenz auf der weltweit wichtigsten Kreativ- und Digitalkonferenz in Austin an die erfolgreichen Vorjahre an. Unsere Startup-Unit unterstützt vor allem innovative Gründer dabei, ihre Netzwerke auf dieser internationalen Plattform auszubauen. Auch das gesamte Hamburger Startup-Ökosystem wird dadurch weltweit bekannter. Hamburg wird als zukunftsweisender Wirtschaftsstandort deutlich sichtbarer.“
 
Sanja Stankovic, Gründerin von Hamburg Startups: „Die Hamburger Startups waren traditionell wieder sehr stark. Nicht zuletzt deshalb, weil wir die Startups über Monate intensiv gecoacht haben und möglichst viele Gelegenheiten organisieren konnten, damit sie sich auf internationaler Bühne präsentieren. Diese Strategie zahlt sich aus und war nur durch die Unterstützung von Partnern möglich. Wie die etablierte Hamburger Industrie und auch die Stadt die Startups unterstützt, hat absoluten Vorbildcharakter und ist in der Form einzigartig.“
 
Timotheus Wiesmann, Geschäftsführer der IHM e.V.: „Auch wenn SXSW längst eine multidisziplinäre Veranstaltung ist – SXSW Music ist und bleibt das weltgrößte Musikindustrie-Festival. Ich freue mich, dass Hamburg auch 2019 spannende Künstler und einen Showcase nach Austin gebracht hat. Am heutigen Festivaldonnerstag bieten wir den internationalen BranchenvertreterInnen noch eine besonders gute Networking-Gelegenheit, wenn wir zusammen mit dem ANCHOR Reeperbahn Festival International Music Award und dem Music Cities Network die dritte und für dieses Jahr letzte ‚Reeperbahn Hamburgers‘-Reception präsentieren.“
 

Hamburg auf dem SXSW

 
Seit dem 8. März ist SXSW nun schon in vollem Gange – und Hamburg mischt erneut kräftig mit. Seit elf Jahren reist eine Delegation aus der Hansestadt nach Austin, die sowohl den Wirtschaftsstandort mit seinen Kreativunternehmen als auch die Musikstadt Hamburg mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern bei SXSW präsentiert. Die Hamburger Gemeinschaftspräsentation wird maßgeblich veranstaltet von der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM), dem Reeperbahn Festival und der Hamburger Marketing GmbH und umfasst Networking Events, Unternehmens- und Produktpräsentationen, Matchmakings, diverse Diskussionspanels und einen Musik-Showcase.
 
Zur rund 150-köpfigen Hamburger Wirtschafts-Delegation gehören in diesem Jahr neben Hamburger Investoren und etablierten Unternehmern auch 13 Startups aus der Region: ein Rekord. Ihre Geschäftsideen, die in Austin präsentiert werden, sind unter anderem die Relocating-Plattform Localyze, High-Tech-Pflanzentöpfe der AIRY Greentech GmbH, Cargonexx, das ein intelligentes Transportnetz für den Fernverkehr aufbaut und nachhaltiges Online-Banking des Finanztechnologie-Startups Tomorrow.
 
Organisiert wird der Startup-Auftritt von der privaten Plattform „Hamburg Startups“, unterstützt von der Startup-Unit von Hamburg Invest und Hamburger Unternehmen mit dem Ziel, innovative Ideen aus Hamburg und die Vielfalt des Startup-Ökosystems an der Elbe der Welt zu zeigen. Darunter sind Veranstaltungen wie eine US-Version des „Reeperbahn Startup Pitches“ von Hamburg Startups, der einzigen europäischen Veranstaltung dieser Art mit SXSW als offiziellem Partner. Startups aus Deutschland, den USA und Taiwan hatten dort am Montag, den 11. März, die Gelegenheit, ihre Geschäftsidee einer internationalen Fachjury und vor über 200 US-amerikanischen Gästen zu präsentieren. Rund 30 Gelegenheiten boten sich, um ein Hamburger Startup auf der Bühne zu sehen: von Pitches, über offizielle Panels bis hin zu Investoren-Präsentationen.
 
„Reeperbahn Hamburgers“ in Austin
 
Ein hanseatischer SXSW-Klassiker sind die „Reeperbahn Hamburgers“-Receptions, bei denen sich Hamburg mit dem doppeldeutigen Slogan „the best Hamburgers in town“ präsentiert. Bei frisch zubereiteten Burgern konnten die Vertreter der Hamburger Digitalwirtschaft bereits am Sonntag und Montag zahlreiche Gespräche mit bestehenden und zukünftigen Partnern führen. Frauen in der Digitalbranche sind ein dominierendes Thema innerhalb der SXSW-Konferenz. So legte auch Hamburg den Fokus auf weibliche Gründerinnen und lud im dritten Jahr gemeinsam mit dem größten Deutschen „Women in Tech“-Netzwerk zum „Digital Media Women Day“. US-Starinvestorin Sara Brand hielt die Keynote, während im Anschluss Hamburger und US-Startups ihre Erfahrungen im Panel teilten. Mehr als 500 internationale Gäste kamen zusammen. Ein weiterer „Reeperbahn Hamburgers“-Empfang unter dem Motto „Hamburg Music“ findet am heutigen Donnerstag statt und bietet eine Networking-Gelegenheit für die Hamburger Musikwirtschaft und ihre internationalen Kolleginnen und Kollegen.
 
Musikalische Highlights aus der Hansestadt gab es bereits am Montagabend beim offiziellen Hamburger SXSW-Showcase: Die Indie-Band Gurr, die Popmusikerin Mavi Phoenix, der Electropop-Act Lowly und die Singer-Songwriterin Soak traten, präsentiert vom Reeperbahn Festival und der Gender-Balance-Initiative Keychange, auf und begeisterten das internationale Publikum mit ihren Auftritten. Gleich drei Auftritte beim diesjährigen SXSW kann außerdem die Hamburger R’n’B-Hoffnung Ace Tee verbuchen: Nach ihren Auftritten im German Haus am Samstag und bei der deutschen „Wunderbar Music Night“ amgestrigen Mittwochabend wird die „Bist Du Down“-Sängerin morgen beim „International Hip Hop“-Showcase zeigen, dass zeitgemäßer R’n’B nicht unbedingt aus den USA kommen muss. 
 
Träger der Hamburger Gemeinschaftspräsentation bei SXSW 2019 ist die Stadt Hamburg mit der Hamburg Marketing GmbH und Hamburg Invest. Hauptverantwortlich für die Organisation (Interactive und Music) sind die Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft e.V. (IHM) und das Reeperbahn Festival. Gemeinsam mit Sanja Stankovic von Hamburg Startups kuratieren sie das Hamburger Interactive Programm bei SXSW. Partner sind ANCHOR – Reeperbahn Festival International Music Award, Digital Media Women, Hamburg Startups, Music Cities Network, NEXT Conference, NIVEA, next media accelerator, Sequencer Tour USA, Sutor Bank, Vast Forward und Wunderbar Together – Germany and the US.
 
Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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