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Migration als Zukunftsperspektive für das Medienland NRW

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Donnerstag, den 13. Dezember 2018 um 18:32 Uhr
Für Serap Güler ist Migration eine Bereicherung der Medienlandschaft und ein Gewinn für die Gesellschaft in NRW. Mit ihrer Keynote zu Beginn des ersten Media & Migration Day gestern in Köln unterstrich die Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW die Bedeutung des Projekts Medien & Migration NRW, das seit drei Jahren medienaffine Migranten schult und mit der Medienbranche vernetzt.

Wie Integration konkret gelingen kann, präsentierten fünf ehemalige Teilnehmer des Projekts mit ihren persönlichen Erfahrungen und Iva Krtalic, die als Integrationsbeauftragte des WDR von zahlreichen Beispielen im Sender berichtete. Zum Abschluss des Nachmittags wurde der erste Media & Migration Award für den Dokumentarfilm „The war on my phone“ verliehen. 

Für Omar Alsawadi, Arezao Naiby, Bilal Albeirakdar sowie Zena und Raad Atli war Medien & Migration NRW der Startschuss für eine erfolgreiche Existenz in Deutschland. Aus Syrien geflohen, wo sie bereits in Medienberufen tätig waren, konnten sie dank des Projekts 2016 und 2017 Zugang zu verschiedenen Berufen und Unternehmen gewinnen. Heute sind sie als Online-Journalist, Producer, Volontärin und selbstständige Herausgeber eines arabischsprachigen Kindermagazins tätig. 

Der neu geschaffene Media & Migration Award zeichnet herausragende Dokumentarfilme aus. Er ist mit 2.500 Euro dotiert, die die Initiative Integration.Mitmachen. von MoneyGram stiftet. Aus 40 Einreichungen wählte eine Jury als ersten Preisträger „The war on my phone“ von Elke Sasse aus. Der 90-minütige Film zeigt Handyvideos aus Syrien und wie die nach Deutschland geflohenen Freunde und Familienangehörige sich damit auseinandersetzen. Der Zuschauer nimmt teil an der brutalen Realität in Syrien und der Zerrissenheit der hier in Sicherheit lebenden Migranten, für die der Krieg in ihrem Heimatland und damit die lebensbedrohliche Situation der Menschen dort auch alltäglich wird. 

Medien & Migration NRW basiert auf regelmäßigen Workshops für Migranten mit beruflichem Medienhintergrund, die nach Köln eingeladen werden. Professionelle Filmemacher leiten sie in Kooperation mit der ifs internationale filmschule köln an, zwei Kurzfilme zu produzieren. Parallel dazu gibt es Matchmakings mit den Firmen am Standort Köln: Bei Redaktionsbesuchen und Kurz-Praktika können die Teilnehmer wichtige erste Kontakte knüpfen. Seit 2016 haben 37 Migranten teilgenommen. Das Projekt wird gefördert von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen. Kooperationspartner sind die ifs internationale filmschule köln, die Stadt Köln, die Initiative Integration.Mitmachen. von MoneyGram und Unternehmen, zum Beispiel WDR, RTL Mediengruppe, Warner Bros., Sony und MMC-Studios.

Quelle: MEDIEN & MIGRATION NRW

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