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Neue Grundordnung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

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Mittwoch, den 10. März 2010 um 12:03 Uhr
Der Senat der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) entschied sich in seiner Sitzung am 17.02.10 mit großer Mehrheit für eine neue Struktur ohne Fakultäten, der das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zustimmte. Diese Grundordnung wird künftig dazu beitragen, dass die Entscheidungen der Hochschule für die unverändert gebliebenen 4 Studiengänge auf direktere und effizientere Weise getroffen werden können. Der Senat ist hierfür nun das maßgebliche Gremium.

Rektor Joachim Brohm sagt hierzu: "Es freut mich außerordentlich, dass nun nach langer und aufreibender Diskussion eine Entscheidung auf breiter Basis getroffen werden konnte, die von Vernunft geprägt ist und die den besonderen Bedingungen einer kleinen Kunsthochschule Rechnung trägt. Das ist für die HGB ein wichtiger Schritt nach vorn!"

An der Hochschule konstituierte sich gestern, am 09. März 2010, der Hochschulrat. Die Mitglieder dieses Gremiums wurden von der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst berufen. Mitglieder des Hochschulrates sind: Dr. Barbara Steiner (GfZK Leipzig), Alexander Farenholtz (Kulturstiftung des Bundes), Dr. Thomas Köstlin (freier Ausstellungsmanager), Dr. Joachim Apel (HGB) und Prof. Dr. Christoph Türcke (HGB). Der Hochschulrat bildet künftig zusammen mit Senat, Erweitertem Senat und Rektorat die wesentlichen Gremien der Hochschule. Er tagt mindestens zweimal im Semester. Neben Empfehlungen zur Profilierung und Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule obliegen dem Hochschulrat unter anderem die Genehmigung des Wirtschaftsplanentwurfs, der Entwicklungsplanung und des Jahresabschlusses sowie die Entlastung des Rektorates und die Erarbeitung eines Vorschlags für die Wahl des Rektors.
In ihrer ersten Sitzung wählten die fünf Mitglieder Alexander Farenholtz zum Vorsitzenden des Hochschulrats der HGB und Dr. Barbara Steiner zur Stellvertreterin. Die Ausschreibung zur Neubesetzung  des Rektorenamtes in diesem Jahr wurde vorbereitet.
 

Die fünf Mitglieder des Hochschulrates an der HGB:
 
Dr. Barbara Steiner
Die gebürtige Österreicherin ist seit 2001 Direktorin und Kuratorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) in Leipzig. Die promovierte Kunsthistorikerin leitete zuvor die Kunstvereine in Ludwigsburg und Wolfsburg und lehrte temporär unter anderem an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und an der Königlichen Akademie in Kopenhagen. 2005 erhielt sie als Bauherrin für den Erweiterungsbau der GfZK von as-if wienberlin den Architekturpreis der Stadt Leipzig und eine Anerkennung im Rahmen des Deutschen Architekturpreises.
 
Alexander Farenholtz
Seit 2002 ist Alexander Farenholtz Vorstand und Verwaltungsdirektor der Kulturstiftung des Bundes in Halle an der Saale. Zuvor leitete der studierte Verwaltungswissenschaftler das Referat Kunst- und Musikhochschulen, Musik- und Nachwuchsförderung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, war Leiter des Kulturprogramms der EXPO 2000 und von 1989 bis 1993 Geschäftsführer der documenta Kassel.
 
Dr. Thomas Köstlin
Dr. Köstlin studierte u.a. in Großbritannien, Frankreich und den USA Jura, Geschichte und Internationale Beziehungen. Von 2003 bis 2009 arbeitete er als Kaufmännischer Geschäftsführer der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH. Davor war er als Stellvertretender Generaldirektor bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (1997 - 2003) und in verschiedenen kaufmännischen Funktionen beim Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München (1988 - 1997) tätig.
 
Dr. Joachim Apel
Der promovierte Mathematiker und habilitierte Informatiker ist seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Rechenzentrums an der HGB. Nach Abschluss seines Studiums war er bis 2002 als wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent an der Universität Leipzig tätig. Zahlreiche Auslandsaufenthalte für Lehr- und Forschungstätigkeiten führten ihn unter anderem nach Russland, Ungarn, Indien und in die USA.
 
Prof. Dr. Christoph Türcke
Als Professor für Philosophie lehrt er seit 1993 an der HGB im Institut für Theorie, seit 1995 zudem an der Universität Leipzig im Institut für Philosophie. Nach seiner Promotion an der Universität Frankfurt und der Habilitation an der Gesamthochschule Kassel war er unter anderem zwischen 1991 und 1993 Gastprofessor für Philosophie in Porto Alegre, Brasilien. Im vergangenen Jahr erhielt er den erstmals verliehenen Sigmund-Freud-Kulturpreis der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. Seine zahlreichen Publikationen, Artikel und Interviews haben ihn sowohl in der Fachwelt wie auch darüber hinaus als einen gesellschaftskritischen, engagierten Denker der Gegenwart bekannt gemacht.
 
Quelle: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

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