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Dortmund: „Internationale Bibliothek“ eröffnet: Stadt- und Landesbibliothek bundesweit führend mit Sprachvielfalt

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Freitag, den 08. Dezember 2017 um 08:07 Uhr

Keine andere Bibliothek in Deutschland verleiht Bücher in so vielen Sprachen: In der Dortmunder Stadt- und Landesbibliothek können die Nutzerinnen und Nutzer inzwischen Medien in mehr als 111 Sprachen ausleihen. Dank einer 10.000-Euro-Spende des Fördervereins „Freunde der Stadt- und Landesbibliothek“ konnte der fremdsprachige Bestand jüngst kräftig ausgebaut werden. Aus dem Fremdsprachenbestand von anfangs 12 Sprachen ist eine „Internationale Bibliothek“ geworden, die Kulturdezernent Jörg Stüdemann am Donnerstag (7. Dezember) in Anwesenheit des Fördervereinsvorstands feierlich eröffnete.

 

Die Internationale Bibliothek besteht aus derzeit rund 10.000 Büchern sowie einigen Audio-CDs (z.B. Hörbücher, Lern-CDs). Sie befindet sich direkt im Erdgeschoss, zwischen Kinder- und Jugendbereich und der Erwachsenenbelletristik (gegenüber den Rolltreppen) und ist dank der an den Regalen angebrachten Flaggen weithin sichtbar.
 

Ein besonderer Schwerpunkt im Angebot liegt auf zweisprachigen Kinder- und Jugendbüchern. Investiert wurde aber auch in Literatur für Erwachsene. Alle europäischen Sprachen sind vertreten, inklusive Finnisch und Walisisch, jedoch auch einige „Exoten“: viele afrikanische Sprachen bzw. Dialekte wie Igbo oder Twi, ebenso Kurmandschi und Surani (Kurdisch), Tschuwaschisch, Hindi oder Hawaiianisch. Die Bibliotheksbesucher finden sowohl Romane, die in ihrer Herkunftssprache geschrieben wurden als auch Bücher, die in ihre Sprache übersetzt wurden.
 

Aufgebaut hat die Internationale Bibliothek Meheddiz Gürle, der seit 2013 als Interkultureller Bibliothekar in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund beschäftigt ist – der einzige interkulturelle Bibliothekar in NRW. Gürle erweiterte den Bestand fremdsprachiger Literatur von 12 auf nun 111 Sprachen, organisiert Lesungen, Führungen oder Veranstaltungen für Bibliothekskunden verschiedener Herkunft und sorgt dafür, dass das Angebot der Bibliothek den Bedarf und die Wünsche der Nutzer trifft.

Quelle: Stadt Dortmund

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